Exkurs: U2, Teil 1 : Discographie

Fan sein bedeuted laut „wissen.de“ folgendes: „fæn; englisch]Abkürzung von englisch fanatic, begeisterter Anhänger (von Fußball, Musik, Filmstars). Ich denke, ich kann alle Bereiche qualitativ hochwertig abdecken: Fussballerisch ist es der SV Eintracht und der RWE und musikalisch seit ihrem mittlerweile legendären Auftritt 1983 „live at Red Rocks“ die Gruppe „U2“. Also musikalisch spiele ich dann ja sportlich gesehen mittlerweile in der Champions League. Waren bis dato die Stones meine Favoriten, so hinterließ der junge Bono mit der weissen Fahne in der Hand, „Sunday Bloody Sunday“ singend, bei mir so ziemlich jede Regung zwischen Gänsehaut und offenen Mund. Da waren sie, meine musikalischen Idole von nun an und sie sind es heute immer noch. Momentan mehr denn je. Das zu dem Song gespielte Konzert wurde auf einer EP namens „Under A Blood Red Sky“ veröffentlicht und allein das charismatische Cover deutete an:da entsteht eine grosse Musikkarriere. Das ganze gab es dann noch als SCHALLPLATTE ;-). Davor gab es genau drei Alben: „BOY“ von 1980, „OCTOBER“ von 1981 und „WAR“ von 1983. Es dauerte nicht lange, dann wurden auch diese Platten bei GEORGIES geauft. Aber „Under A Blood Red Sky“ blieb länger haften als alle anderen Alben. Sobald im Jugendzentrum die ersten markanten Schlagzeugtakte von „Sunday Bloody Sunday“ ertönten, ging es Richtung Tanzfläche. Das für mich schöne war: „U2“ machte die Runde und wenn sich alle Freunde der damaligen Zeit so für den SV Eintracht interessiert hätten, wir hätten einen Fanclub gegründet…..Aber so warteteten wir nur ein Jahr und es kam „The unforgettable Fire“ heraus und damit auch „Bad“, der Song der den blutigen Sonntag fast in Vergessenheit geraten ließ und bis auf weiteres zu DER Hymne der Band werde sollte. Im gleichen Jahr, 1984, kam auch Live Aid und somit zu dem Song „Bad“ noch der unvergessene Auftritt im Wembley Stadion, der Bono und Co. keine Chance mehr ließ: Sie waren nun Superstars. Neige ich oftmals dazu, in meiner Euphorie so, bzw. zu lange vom „Objekt“ meiner Begierde zu schwärmen, bis auch ein jeder davon überzeugt ist, (so glaubte ich zumindestens….wahrscheinlich habe ich oftmals nur ein „..finde ich auch gut“…gehört, damit ich endlich Ruhe gebe) im Falle von „U2“ hat es im Gegensatz zur Eintracht geklappt: Der Berry, der Rainer, der Jochen, Andre und wer sonst noch: Keine Party ohne „U2“ . Da wir zu der Zeit auch noch in ein und derselben Volleyballmannschaft spielten, war „U2“ für uns damals das, was Xavier Naidoo heute für die Klinsmänner: Motivation und lautes „unterderduschemitsing“. Vor allem die nächste Veröffentlichung „Wide awake in america“ als live EP bot dazu reichlich Gelegenheit. Danach kam 1987 schon das Album heraus, welches für viele bis heute als DAS Meisterwerk der vier Jungs gilt „The Joshua Tree“. Das war schon klasse und „where the streets have no name“ wurde das musikalische und optische Highlight eines jeden Konzertes. Wer das mal erlebt hat, weiss wovon ich schreibe ;-). „Rattle and Hum“ fand ich persönlich nicht so toll. Vielleicht störte mich einfach auch nur Zopf, Hüte und Bud Spencer Schiesser Feinripp. Trotzdem, einige Lieder, wie zum Beispiel „Pride“ werden automatisch mit „U2“ in Verbindung gebracht. So langsam wurde es Zeit, die Band auch persönlich, also im Sinne eines Konzertes, kennenzulernen. 1992 war es soweit: Die Band hatte ein Jahr zuvor „Achtung Baby“ veröffentlicht. Die „GutMensch“ Phase wurde erstmal hinter sich gelassen und ein erster Spalt in Richtung Dekadenz wurde geöffnet. Deutschland lag eh im Rausch der Maueröffnung und auch „U2“ nahm sich der überfälligen Trabbis an. Ergo: Da mussten wir hin. recht glücklich an die Karten gelangt erlebten wir ein rauschendes Konzert im doch recht intimen Rahmen der Westfallenhalle. Sorgte die nachfolgende CD namens „Zooropa“ zumindestens bei mir eher für Verwirrung als für Zustimmung, hielt uns dies nicht davon ab, auch die Open Air Saison 1993 live in Köln Müngersdorf live zu erleben. Vielleicht hätte ich mir dieses Konzert sparen sollen, denn ich verglich das Konzert zu sehr mit der Atmosphäre in Dortmund und das konnte nicht klappen. Zweimal war ich in Köln, und doch war Dortmund bis dato das Maß aller Dinge. Anschließend kam 1997 „Pop“! „Pop“ ist meine bis heute wichtigste „U2“ CD, denn sie kam genau zu dem Zeitpunkt auf den Markt als ich nach der Scheidung mein neues Leben mit Mareike in Form einer gemeinsamen Wohnung so richtig begann. Diesen Schritt habe ich bis heute nicht bereut, im Gegenteil :-). Und somit steht beim Hören dieser CD nicht die Musik, sondern das persönlicher Erleben zu dieser Zeit im Vordergrund. Aber, diese CD hatte auch musikalisch etwas besonderes. Ja und dann passierte mit „U2“ etwas, wie mit altem Wein: Sie wurden, zumindestens für mich, immer besser: „All that you can`t leave behind“ ist für mich eine der besten Veröffentlichungen der Band und „Walk On“ der „alltime best song“. Weitere vier Jahre und folglich das Jahr 2004 bescherte mit der Veröffentlichung von „How to dismantle an atomic bomb“, eine gar fantastische CD und für mich eine Rückkehr zu all dem, was „U2“ ausmacht. Beschreiben könnte ich das jetzt nicht. Auf jeden Fall kamen die Jungs nach Deutschand. Zeit, dass auch Mareike sie mal kennenlernt. „getroffen“ haben wir uns nach stressiger Zeit der Kartenbeschaffung am 12. Juni 2005 in der Arena auf Schalke. Nachfolgend einige Bilder dieses Abends: Ein gigantisches Konzert. So, und bevor mir nun hier noch mal ein langer Bericht abstürzt, stelle ich ihn erstmal ein. Mehr dann Morgen ;-).

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