Zeit für Dramen

Also natürlich war ich heute nicht in Bochum, da war dann doch eher der Wunsch Vater des Gedanken. Wir sind ja flexibel im Beruf, aber so nun dann auch wieder nicht. Das Ruhrstadion sieht mich halt irgendwann mal wieder zu einem Liga- oder Pokalspiel gegen den RWE. Rein vom Ergebnis her hat sich der RWE beim 1:2 gegen einen Erstligisten auch recht gut verkauft. Ein Drama dagegen die Verletzung von Rolf-Christel Gui Mien und seine damit verbundene 6-wöchige Pause. Somit steigen die HSV Chancen auf einen Sieg im Pokalspiel um 0,1%. Hier in der Provinz spielen sich zwar momentan keine Possen ab, aber so richtig schlau werde ich zur Zeit auch nicht aus dem SV Eintracht: Die Gerüchte einer Fusion mit wem auch immer scheinen sich wohl nicht zu bestätigen. Eventuell aber die Gerüchte um den Einstieg eines, ob seiner Fussballunkenntnis berühmten, potenten Sponsoren und die Rückkehr eines der drei „Helden“, die in der letzten Saison nach vielen Jahren Heideweg verabschiedet wurden. „Milo“ hat im Emsland gekündigt und kehrt nun zurück nach Nordhorn. Über die Funktion wird noch gemunkelt. Hoffentlich demontiert da nicht ein untadeliger Sportsmann sein eigenes Denkmal. Mittlerweile habe ich eine Einladung zur nächsten Sitzung der, ich nenne sie mal „Task Force Vorstand feat. Fans“ Runde erhalten. Darüber freue ich mich, und prompt werde ich wieder an mein persönliches Drama erinnert: Meine Rolle in diesem „Stück“ habe ich nämlich immer noch nicht umrisssen. Mit Qli und Peter an einem Tisch sitzend, dem SV Eintracht helfend: Ein schöner und realistischer Gedanke. Aber, da sitzen auch noch andere, deren Gedanken ich vielleicht erst gar nicht(O-Ton Mareike: gar-nicht wird gar-nicht zusammengeschrieben…) teilen möchte und es fehlt wiederum mindestens einer, für den ich auch im Dunkeln die Linien kreiden würde. Unglaublich eigentlich, aber für dieses Drama finde ich noch kein persönliches Happy End. Und dann gab es ja gerade noch das dritte Drama, das „im zweiten“ und garantiert fussballfrei: Der 2. Teil von „Krieg und Frieden“ war heute ein wenig seicht und wurde von uns nur zu Ende geguckt, um nichts zu verpassen. Die Ausstattung ist opulent und schildert das alltägliche Leben der oberen zehntausend zur Zarenzeit recht anschaulich. Einzig: Keiner der drei Hauptakteure vermag die grazile Leichtigkeit einer Audrey Hepburn, den gequälten Gesichtsausdruck von Mel Ferrer als vom Vater drangsalierter und die Verwirrtheit von Henry Fonda als „suchender“ adäquat wiederzugeben. Das hatte ich zwar auch nicht erwartet, aber es hätte ein wenig über die Längen in der Handlung hinweggeholfen. Wir bleiben natürlich am Ball, in diesem Falle Teil 3 und 4.

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