Ich habe das Licht gesehen…

…und es war wunderschön. Also ich finde es ja klasse, wenn ein Plan funktioniert. Vielleicht liegt das daran, das es im Alltag und vor allem im Fussball so selten dazu kommt. Dieser Plan sah so aus: Um 19.00 Uhr wartet Herr Krebs in seiner Funktion als Hausmeister der beiden Hochhäuser auf uns, um uns auf das Dach zu lassen. Während wir das Dach erklimmen wird nebenan im Eintracht Stadion das Flutlicht ohne Rücksicht auf Stromkosten komplett hochgefahren. Tja, was soll ich schreiben…..es hat funktioniert. Als wir das Dach betraten bot sich ein faszinierendes Bild. Es ist wirklich so, Flutlichter haben etwas anziehendes. Vielleicht ist es gerade diese Atmosphäre, die die Abendspiele so beliebt machen. Die folgenden Bilder können die Intensität des erleuchteten Stadions leider nicht wirklich wiedergeben, denn Fotos täuschen oftmals eine andere Entfernung oder Grösse des Objektes vor. Auf dem Dach war es übrigens fast stockdunkel und so hielt ich mich schön in der Mitte, denn ein Geländer im eigentlichen Sinne gibt es auf dem Dach nicht. Ja, in den Geschichtsbüchern wird später ein Heldengesang auf uns angestimmt werden….OK, tief Luft holen und wieder runterkommen: Das Flutlicht ist ohne wenn und aber der Star des Stadions. Darüber gibt es für mich im Gegensatz zur Tribüne auch nichts zu diskutieren. Im Anschluss haben wir im Clubhaus auch noch kurz mit dem Manager diskutiert, aber ich glaube, das wir auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden. Aber leider treffe ich ja keine Entscheidungen. Der Vorsitzende hat sich leider nicht geäußert, sondern war ebenso schnell verschwunden wie er gekommen war. Ach so: Die Bilder sind bei der Dunkelheit übrigens nur so gut geworden, weil sich der Fotograf der GN auch meiner Kamera mal angenommen und mit Stativ fotografiert hat. Danke dafür und auch für einige schnelle Tipps. So werde ich mal vermehrt mit der Zeitautomatik üben.

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