Schlagwort-Archiv: Bilder

„Die Luft des Meisterschafts Finales atmen die Bergeborbecker zum ersten Male!“

Die heutige Überschrift ist Seite Vier der einen Tag nach dem Endspiel von Hannover erschienenen Sonderausgabe zur Deutschen Fußball-Meisterschaft 1955 entnommen. Sozusagen eine Überschrift auf Leihbasis. Einunddreißig Seiten umfasst diese im Original vor mir liegende Sonderausgabe und will mit Samthandschuhen angefasst werden. Zweiundsechzig Jahre ist eine lange Zeit. Sowohl für vergangene Meisterehren, als auch für eine Zeitschrift. Das Titelbild übrigens erweckt den Eindruck, die Roten Teufel hätten in grasgrüner Kluft versucht, die Meisterschaft in die Pfalz zu holen. Tatsächlich jedoch war die Druckmaschine auf Rot-Weißer Seite, denn:

Fünf Minuten vor Spielbeginn betreten die beiden Endspielteilnehmer, der Vizemeister des Vorjahres, 1.FC Kaiserslautern, in „Schalke Blau“, der erstmalige Finalist Rot-Weiss Essen in seiner Vereinskluft, das mit mehr als 75.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllte „Niedersachsen-Stadion“. Ein Jubelsturm empfängt sie – (Seite 23)

Die Lauterer also in Königsblau. Selbst schuld. Auf exakt einunddreißig Seiten nun lassen Herausgeber Gerhard Bahr und seine Redakteure Vorrunde, Rückrunde und eben jenes für uns so bedeutende Endspiel Revue passieren. Auch der Amateurmeisterschaft wurde eine Doppelseite gewidmet. Auch so ein Wettbewerb, in welchem der RWE sich sehr gut auskennt. Lange Rede, kurzer Sinn: Hinein in das Heft der schönen Erinnerungen; erschienen am 27.Juni 1955…..

IMG_9133IMG_9136IMG_9137IMG_9138IMG_9139IMG_9140IMG_9141IMG_9142IMG_9143IMG_9144IMG_9145IMG_9146IMG_9147IMG_9148IMG_9149IMG_9150IMG_9151

Das Bilderbuch Georg-Melches-Stadion.

Kein Text. Nur Fotos. Jedoch kein Fotoalbum, eher ein Bilderbuch. Eines, das keiner Erklärung bedarf, sich aus dem eigenen Archiv zusammensetzt und endlich auch hier im Blog erscheinen sollte.

Road Movie F95

Roadmovie Aachen

Produktlinie

Die aktuelle Stadionproduktlinie gefällt und wird noch stetig weiterentwickelt werden. Mit „State of the Art“ haben wir aber eine kleine Hommage an die unvergessene Mode vergangener Tage kreiert und möchten diese in der spielfreien Zeit erneut auf den Laufsteg schicken. Schließlich war Hafenstraßen Design einmalig. Unverwechselbar. Hart. Aber. Herzlich.

Mach kein Gedöns. Ich heiße Löns.

2014 sollte der Abriss erfolgen, nachdem sich der Solinger Fußball schon viel früher „höherklassig“ verabschiedet hat. Als Reaktion auf die Fotos war aber folgendes aus Solingen zu lesen: „Ob das Stadion tatsächlich abgerissen wird, steht noch lange nicht fest. Seit 2009 wollte es die Stadt bereits veräußern, aber nichts tat sich. Die Verkehrsanbindung sowie Bodenbeschaffenheiten eignen sich äußerst schlecht zur Bebauung“.

Vielleicht besteht also doch noch Hoffnung für das Stadion am Hermann-Löns Weg. Ein klassisches Zweitliga Stadion früherer Jahre in spannender Lage zwischen Wohngebiet und Friedhof, welches nach Gartenarbeit und erfolgreicher Mannschaft lechzt. Viel zu schade für einen Abriss!

Niemals knipst man so ganz..

…und so gilt s Abschied zu nehmen von der treuen Begleiterin 350D. Sie löste einiges, aber nicht mehr aus. Daher ein kleines, subjektives „Best of RWE“ zum Karriereende. Und wir stecken das Objektiv nicht in den Sand, sondern sparen getreu der alten Fußballweisheit: „Nach der Kamera ist vor der Kamera“.

„Hier stehe ich! Und kann nicht anders!“

Martin Luther hat zwar nicht mehr den DFB reformieren können, ziemlich sicher aber das Lebensmotto vieler Fans auch schon vor Erfindung des Fußballs kundgetan. Und so stehen sie schon bald wieder an der Hafenstraße 97a im Essener Norden. Mit dem Rücken zur alten West, wenn auch etwas versetzt. Somit auf der neuen Ost. Die aber nicht an die alte Ost erinnern soll, sondern die neue alte West wird.

Wem das jetzt zu kompliziert wird: Bis zu 6.000 Fans des RWE können nun wieder stehend die Heimspiele verfolgen. Damit sie dieses auch noch möglichst lautstark tun, hatte Martin Luther auch hier [die Psychologie des Fußballs weise vorhersehend] ein weiteres Zitat für Spieler und Fans parat: „Aus ein