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Das Bilderbuch Georg-Melches-Stadion.

Kein Text. Nur Fotos. Jedoch kein Fotoalbum, eher ein Bilderbuch. Eines, das keiner Erklärung bedarf, sich aus dem eigenen Archiv zusammensetzt und endlich auch hier im Blog erscheinen sollte.

Road Movie F95

Roadmovie Aachen

Produktlinie

Die aktuelle Stadionproduktlinie gefällt und wird noch stetig weiterentwickelt werden. Mit „State of the Art“ haben wir aber eine kleine Hommage an die unvergessene Mode vergangener Tage kreiert und möchten diese in der spielfreien Zeit erneut auf den Laufsteg schicken. Schließlich war Hafenstraßen Design einmalig. Unverwechselbar. Hart. Aber. Herzlich.

Mach kein Gedöns. Ich heiße Löns.

2014 sollte der Abriss erfolgen, nachdem sich der Solinger Fußball schon viel früher „höherklassig“ verabschiedet hat. Als Reaktion auf die Fotos war aber folgendes aus Solingen zu lesen: „Ob das Stadion tatsächlich abgerissen wird, steht noch lange nicht fest. Seit 2009 wollte es die Stadt bereits veräußern, aber nichts tat sich. Die Verkehrsanbindung sowie Bodenbeschaffenheiten eignen sich äußerst schlecht zur Bebauung“.

Vielleicht besteht also doch noch Hoffnung für das Stadion am Hermann-Löns Weg. Ein klassisches Zweitliga Stadion früherer Jahre in spannender Lage zwischen Wohngebiet und Friedhof, welches nach Gartenarbeit und erfolgreicher Mannschaft lechzt. Viel zu schade für einen Abriss!

Niemals knipst man so ganz..

…und so gilt s Abschied zu nehmen von der treuen Begleiterin 350D. Sie löste einiges, aber nicht mehr aus. Daher ein kleines, subjektives „Best of RWE“ zum Karriereende. Und wir stecken das Objektiv nicht in den Sand, sondern sparen getreu der alten Fußballweisheit: „Nach der Kamera ist vor der Kamera“.

„Hier stehe ich! Und kann nicht anders!“

Martin Luther hat zwar nicht mehr den DFB reformieren können, ziemlich sicher aber das Lebensmotto vieler Fans auch schon vor Erfindung des Fußballs kundgetan. Und so stehen sie schon bald wieder an der Hafenstraße 97a im Essener Norden. Mit dem Rücken zur alten West, wenn auch etwas versetzt. Somit auf der neuen Ost. Die aber nicht an die alte Ost erinnern soll, sondern die neue alte West wird.

Wem das jetzt zu kompliziert wird: Bis zu 6.000 Fans des RWE können nun wieder stehend die Heimspiele verfolgen. Damit sie dieses auch noch möglichst lautstark tun, hatte Martin Luther auch hier [die Psychologie des Fußballs weise vorhersehend] ein weiteres Zitat für Spieler und Fans parat: „Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz“. IMG_9863-imp

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Farewell

Irgendwann nach 16.00 Uhr war es dann soweit. Der Himmel über Essen weinte, als das letzte stehende Stück des Georg Melches Stadions in die Knie gezwungen wurde. Ein langer Prozess fand seine Endgültigkeit. Rückblickend betrachtet, das Erlebte immer wieder in Wort und Bild begleitend und bei den vielen Fans des RWE verfolgt: Erstaunlich, wie sehr sich ein Stadion in die Seele eines Menschen einfügen kann.

Vielleicht bedingt durch eben diesen Verein, den Helden vergangener Tage, dem eigenen Ruf und auch der speziellen Bauweise. Sicher aber dem Umstand geschuldet, dass sich die Menschen hier heimisch gefühlt haben. „„Wo sind wir zu Hause, wo wird man uns immer hör’n… an der Hafenstraße, RWE!“ So stand es geschrieben, so wurde und wird wird es weiterhin gesungen.

Aber, es war leider auch ein Zuhause, welches keine Zukunft mehr hatte. Weichen musste und dieses heute endgültig nach vielen Jahren der Possen und Skandale tat. Das aber mit Stolz, zudem ein Erbe hinterlassend, welches sich nun nebenan in die Stadionlandschaft, vor allem aber in die Seelen der RWE Fans „spielen“ möchte. Was auch an uns und der Mannschaft liegt.

Zeigen wir uns von heute an dem Georg Melches Stadion und den Visionen seines Namensgebers würdig. Sind weiter an der Hafenstraße 97a. Bleiben Rot Weiss Essen.

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Eine kleine Nachbearbeitung