„Trübtauber RWE am Musenginst!“ (Frei nach dem wundervollen Loriot)

Im Hinspiel gegen Kaan-Marienborn lagen wir erst hinten und dann vorn.

Im Rückspiel war sie weitestgehend leer, die West. Unsere Kurve, die da ist eine Gerade. Schade.

Das Rückspiel 1:0 gewonnen. Ein Dreier gegen den Frust. Kein großes Fest, keine wirkliche Lust.

Zu Saisonbeginn die Tribünen voll und auch die Fans. Es wird leer und leerer, nicht mehr heiter. Der Fan trinkt trotzdem. Weiter.

Pro Kopf in unserem Lande den höchsten Verbrauch. Man sieht es manchen an. Und ist es nur am Bauch.

Das aber nur am Rande, geht es doch um das Runde. Dieser blöde Ball, der da sollte in des Gegners Tor. Was kaum noch gelang, so die tragische Kunde. Es endete zumeist irgendwo. Oft schon weit davor.

Wir stürzten von der Spitze, die wir hatten inne zu Zeiten der Hitze. Gerne wären wir geblieben doch die Mannschaft hielt nicht Schritt, kam aus dem Tritt. Stolperte und rumpelte. Noch machten wir Witze.

Der Abstand nach oben weiter machbar, diesmal sollte es doch klappen. Auch den anderen gelang nicht alles. Verloren Punkte, die wir auch nicht holten, sind doch Lappen. Wir reisten weiter hinterher, waren oft viel mehr. Als die, die wir besuchten. In dieser Liga auch nicht schwer.

Zum Glück haben wir den Pokal, diesen treuen Gefährten, der uns wieder Runde um Runde beschert, ein Ausscheiden noch verwehrt. Die Spiele gingen so gerade eben und gut aus. Vielleicht holen wir den Pott wieder nach Haus.

Gäbe ja auch Geld, welches wir dringend brauchen, Hoch3 doch abgelaufen. Keine Kohle mehr im Revier. Unter Tage. Aber auch an der Hafenstraße wird´s zunächst eng. Keine Frage.

Die Lage insgesamt schlecht wie diese Reime; Saison weitestgehend gelaufen. Sportlich suboptimal, dies durchaus unbegreiflich. Angst vor der eigenen Courage? Ich überlege oft und reiflich. Komme doch zu keinem Ziel: Wer wollte was und wer nicht ganz so viel? Das die Frage.

Um das hier endlich zu beenden: Wir können die Saison nicht mehr wenden.

Wir werden unseren Verein; werden Rot-Weiss Essen trotzdem immer weiter lieben und leben. Wir können nicht anders. Bleiben an ihm kleben.

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