Monatsarchive: Mai 2007

Natura Docet

Die Fussballlose (ich überlege gerade, ob 2 oder 3 „L“) Zeit muss ja nun auch irgendwie überbrückt werden, aber dem Arbeitgeber, der Familie und mir selbst mangelt es da nicht an Ideen. Noch nicht ;-). Also kommt jetzt auch mal die Kultur zu ihrem Recht. In diesem Falle waren wir in Denekamp, der Nachbargemeinde auf holländischer Seite. Dort gibt es ein Naturkundemuseum namens „Natura Docet“. Ziemlich alt, ziemlich so belassen und in einem uralten Bauernhaus untergebracht. Ganz toll. Aber auch ein wenig dunkel, weshalb die Fotos zumal per Handy „geschossen“ ein ziemliches Bildrauschen aufweisen. Im 1. Stock befinden sich dann immens viele ausgestopfte Tiere in logischerweise Originalgrösse. Ein Fest für die Sinne und vieles ist sogar anzufassen. Ich glaube, es war noch ein wenig zu viel „Input“ für Lene und Jule, aber auch für mich. Schließlich bin ich ein Mann und kann immer nur eine Sache auf einmal ;-). 5€ für Erwachsene und die Hälfte für Kinder sind hier bestens angelegt. Und für mich wieder einmal die Bestätigung, dass wir hier in der Grenzregion wunderbar leben. Nachdenklich macht mich mal wieder der Blick auf die Spritpreise: Knapp 99 cent für den Liter Diesel stehen 1,37€ an Benzin bei uns gegenüber. Wenn ich dann noch das mehr an Reichweite in Relation setze, so wird mir bei meinen 25.000 Kilometern im Jahr so langsam ganz schwindelig. da hat dann der Familienrat beschlossen, das muss sich ändern, und das haben wir dann auch getan. In einer Woche kann ich in Holland tanken. Das dann ausgerechnet in unserem Urlaubsziel Schweiz der Diesel teurer ist als Benzin……….tja, irgendetwas ist halt immer…..

Still ruht der See

zwischen Heideweg und Hafenstrasse. Ich hoffe mal nur augenscheinlich, denn vor allem bei der Eintracht müssen ja viele Spieler und vor allen Dingen „Typen“ ersetzt werden. Ich bin da aber nicht mehr so auf dem laufenden, denn ich fahre nicht mehr „einfach nur so“ in der Freizeit an den Heideweg. Es ist keiner mehr da, mit dem ich vielleicht gerne mal ein wenig „Dummsinn“ über den Verein reden möchte. Und bei RWE wird weiterhin gerätselt, wie der Abstieg passieren konnte. Aber, das wurde davor auch und davor auch und davor auch……;-). Überhaupt aber ruht der Ball nun noch ein wenig (harmlos ausgedrückt) stiller als nach der letzten Saison. Denn danach kam die WM. Der Saisonabschluss bescherte uns aber noch ein packendes Pokalfinale, welches ich von der Atmosphäre und dem Spiel selber als das beste der Finals im Mai empfunden habe. Entweder waren die Richtmikrofone diesmal besonders gut ausgerichtet, oder die Süddeutschen Fussballfreunde waren wirklich so laut und abwechslungsreich. Das hatte schon was. Und dem Hans Meyer, dem gönnt man ja alleine schon einen Titel, weil er so ist, wie er ist.

Marion Robert Morrison

wurde am 26.Mai 1907 in Winterset, Iowa geboren. Wäre also heute 100 Jahre geworden, wenn er denn noch leben würde. Oh, vielleicht ist er garnicht so bekannt unter diesem Namen. Auf jeden Fall ist „er“ mein Jugendheld und immer noch gerne gesehen ;-). Besser bekannt ist Mr. Morrison übrigens unter dem Namen John Wayne. Der schönste Film, den „The Duke“ für mich gedreht hat ist immer noch „Der Teufelshauptmann“. (She Wore A Yellow Ribbon). Sentimantal im Handeln und ein unglaubliches Spiel mit der Natur und ihren Farben. Ein Genreklassiker und einfach wunderschön gedreht. Die beste darstellerische Leistung erbrachte John Wayne allerdings in dem Film „Der Schwarze Falke“ (The Searchers). Sein eigenes Image auf die Schippe nehmend agierte er in dem Film „Hatari“, einem komödiantischen Abenteuerstreifen, als Großwildjäger. Aus diesem Film stammt übrigens auch eine der schönsten Filmsequenzen überhaupt, unten zu sehen. 1979 verstarb John Wayne, nicht ohne vorher stilecht in seinem letzten Film „The Shootist“ seine Krankheit zu verarbeiten und von der grossen Bühne abzutreten.

Blick zurück nach vorn

Allen Sorgen zum Trotz war ich dann gestern in der 1. Halbzeit mal wieder so richtig 100% Eintracht . In der 2. Hälfte natürlich auch, aber ich wollte das spontane „Betreuungsangebot“ nicht überstrapazieren und der beschriebene Teil von mir, der Abschiede nicht mag, fand das dann auch OK. Vieles der 45 Minuten am Heideweg hat gezeigt, wie schön hochklassiger Amateurfussball in Nordhorn sein kann: Über 800 Zuschauer bildeten einen würdigen Rahmen, viele lang nicht mehr gesehene Fans waren anwesend und auch an Unterstützung hat es nicht gemangelt. Zudem wurden die Hannoveraner, wie fast schon zu erwarten war, von einer Busladung Fans unterstützt. Es herrschte also eine richtig gute Atmosphäre. Und auch die drei Protagonisten des Abends trugen dazu bei: Harry schoss beide Tore, Ralle hielt seinen Kasten sauber, und auch Milo hielt die Abwehr zusammen. Und trotzdem herrschte eine ganz andere Stimmung vor: Ich glaube, so jedem im weiten Rund war bewusst, dass hier nicht nur eine Ära auf dem Feld zu Ende ging…..sondern die Sorge um die Zukunft des Vereines nahm einen grossen Teil der gestern herrschenden Wehmut ein. Und die Sorge ist mit Sicherheit nicht nur sportlicher Natur. Auch die Seele muss zurück erkämpft werden. Viele Meldungen der letzten Zeit liessen ja schon ein wenig die gemeinsame Beziehung „abkühlen“. Na dann: Viel Erfolg ;-).

Wir haben doch keine Zeit..

..so gesehen. Denn eigentlich hatte ich mich damit abgefunden, dass ich dem letzten Spiel der letzten drei Charakterköpfe beim SV Eintracht nach über 10 Jahren nicht beiwohnen kann. Da ich Abschiede nicht so sehr mag, kam es einem kleinen Teil von mir irgendwie auch sehr gelegen. Und somit bin ich mit den Kindern heute Nachmittag schon am Platz gewesen und war dann doch sentimentaler als erwartet. Ich habe ja schon fast ein schlechtes Gewissen, dass ich vor einiger Zeit noch Kritik an Harry und Milo übte, aber das ging bei dem Spiel garnicht anders….;-). Langes Tippen, kurzer Sinn: Dank Oma kann ich doch und somit fällt der Bericht aus, den ich beim Betrachten des „Liveticker“ schreiben wollte. Und keine Zeit deshalb, da nun das häusliche Geschehen etwas forciert werden muss. Das vorletzte Spiel für Eintracht hatte Harry heute Nachmittag, wie zu sehen ist:

Fussball ist doof

Das ist eine recht einfache Erkenntnis zum Ende der Fussball Saison 2006/2007. Zu dieser kann ich ja aber auch nur kommen, wenn ich feststelle, was der Fussball in meinem direkten Umfeld „angerichtet“ hat ;-). Rein tabellarisch stellt sich die Situation so dar: Der Verein meines Bruders : abgestiegen, der meines Neffen: 2.Liga Mittelmaß (ich kann aber mit Stolz verkünden,dass eben dieser Neffe seine Fussballschuhe für einen Traditionsverein schnürt: dem FC Bayern Hof. Das ist doch auch was); Bei den Kollegen ergibt sich folgende Situation: Die Bayern hatten mehr mit sich zu tun, Schalke durfte mal wieder nicht anfassen und Eintracht Rheine entging auch mit Mühe dem Abstieg. Im Eintracht Umfeld ergibt sich folgende Konstellation: traurige Gladbacher, frustrierte Schalker und wir 1 (Peter) 1/2 (ich) Essener, die nun doch noch abgestiegen sind. Nachdem ich ständig über die aktuellen Geschehnisse aus Duisburg via Handy informiert wurde, um meinerseits Zwischenstände dank Liveticker durchzugeben, ist der Kontakt zu Peter mit Schlusspfiff abgebrochen. Aber ich gehe mal davon aus, dass er den Weg nach Hause gefunden hat. Bleibt da noch ein Verein, eigentlich die „Keimzelle“ des Ganzen hier: Logo, es geht um den SV Eintracht. Die Mannschaft hat sich durch einen 2:0 Sieg gestern beim VfL 93 Hamburg auf den 9. Tabellenplatz vorgearbeitet. Und doch überwiegt die Enttäuschung. Der Fussball war kein schöner, der uns Fans diese Saison am Heideweg geboten wurde, nur aussprechen durften wir Fans dieses nicht. Und manchmal frage ich mich, ob der Fussball überhaupt noch wichtig ist rund um den Heideweg. Ich bin froh, nach dem Meppen Spiel einen emotionalen Schnitt gemacht zu haben. Für das, was ich „gefühlt“ in den Verein investiert habe, habe ich nie eine „gefühlte“ Gegenleistung erhalten. Schmerzlich erfahren habe ich dieses an dem Tag, als ich die Zaunfahnen abholen wollte. OK, ich hätte sie nach jedem Spiel mit nach Hause nehmen können. Aber klatschnassen Stoff? Nö, dafür ist der Sprecherturm gut zum trocknen geeignet. Dachte ich. Der Turm wurde abgerissen und die Fahnen sind weg. Schmerzlich deshalb, weil es den Leuten egal war, die den Turm zum Abriss aufgeräumt haben. Niemals hätte ich ein solch „Fandokument“ entsorgt ohne vorher den Besitzer ausfindig zu machen. Ich habe mich anschließend wochenlang darum bemüht, die „stureNordhorner“ Fahne zu finden, ohne Erfolg. Und dann wurde die Tribüne gebaut und ich war jeden Tag da und habe jede noch so kleine Staubbewegung mit Freude fotografiert. Nur je länger der Bau dauerte, desto klarer wurde auch: Die Investitionen in Steine gehen auf dem Feld als solche in Fussballerbeine verloren. Und die Seele des Vereines wurde scheinbar auch in Beton gegossen. Kritik nicht erwünscht.Das ganze gipfelt nun für mich in einem Forumsbeitrag eines Eintracht Verantwortlichen zum Thema Trainer: „……Und wenn wir alle immer nur auf die Meinungsfreiheit pochen und jeder seine hohlen Phrasen in die Welt dreschen darf und dafür keine Konsequenz fürchten muss, kommen wir nicht weiter.“ ………Unglaublich aber wahr. Somit ist also das „Erlebnis“ Eintracht ein bitteres diese Saison. Und doch tat gestern der Abstieg von RWE fast genauso weh, ich hatte fest damit gerechnet, dass sie es noch schaffen. Mittwoch aber, da ist Champions League Finale und da gewinnt der FC Liverpool, wetten………….?

Abenteuer Wildnis

oder eine Fahrt zum Gartensammelabfallplatz. Früher wollte ich immer dazugehören.Wollte am Samstag nach getaner Gartenarbeit den dort entstandenen Abfall in das Auto packen, mit einem eleganten Schlenker rückwärts vor dem grossen grün-braunen Haufen einparken, möglichst firm dabei wirken und irgendein belangloses Gespräch über die Qualität des Rasensamens im Nordhorner Westen anfangen. Als ich dann nach vielen Jahren endlich unseren ersten eigenen Rasenschnitt wegbringen durfte, fand ich das auch noch klasse. Das zehnte Mal auch noch. Aber eines Tages wurde mir so langsam bewusst: Stop, Du bist alleine gekommen und nun bist Du nicht mehr allein im Auto. Die gemeine „GSA Fliege“ hat mich entdeckt. Teilweise kommen mit den entleerten Kübeln ganze Familien mit in das Auto. Und dann sind die „Dinger“ auch noch zu blöd um ein weit geöffnetes Fenster zu finden. Halloooo, so geht das nicht. Also da entwickelt sich dann eine enorme Dynamik im Auto bei dem Versuch, die unliebsamen Begleiter loszuwerden. Für den zufällig ins Auto blickenden sieht das ganze mit Sicherheit ziemlich belustigend aus. Auf jeden Fall starte ich jetzt keine Gespräche mehr auf dem Gartensammelabfallplatz, denn das Ausladen geht ja sowas von schnell vonstatten…

So lasst uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen

Tolle Idee. Fanden zumindestens Lene und Jule. Aber um 8 Uhr morgens ? Na ja, ich habe gelernt, dass es sich nicht lohnt, den Wünschen der Frauen zu widersprechen. Also rein in den Jogginganzug, einen Apfel seiner Kerne beraubt und rein damit in „Mutters“ Erde. Nicht wirklich ein „pflanzen“ im eigentlichen Sinne, aber die Kinder waren zufrieden. „Vatterntach“ also: Für uns ein Arbeitstag wie jeder andere auch. Aber die Zeit bis zum Spätdienst musste unter anderem auch im Forum des SV Eintracht verbracht werden. Gegen den Tabellenletzten wurde gestern abend zwar mit 3:2 gewonnen, doch stellte sich das ganze zumindestens in der von mir verfolgten 2. Halbzeit als recht mühsam dar. Fairerweise muss man sagen, dass die Ramlinger dieses eben nicht waren und auf dem Platz kräftig zugelangt haben. Zurück zum Forum: Der Wunsch eines jüngeren Eintracht Fans, eine Abstimmung pro/contra Trainer zu starten führte ja bekanntlich zu höheren Wellengängen, also an unseren Verhältnisssen gemessen. Und da sich nun ein Fan eingeschaltet hat, der auch in offizieller Funktion tätig ist, und in so manch Forum dem Verein Imageschaden zugefügt hat (nicht mal böswillig, da wird halt gerne mal über das Ziel hinausgeschossen), lohnt es sich, desöfteren einen Blick draufzuwerfen. Ich komme damit einfach nicht klar, wie weit sich die Offiziellen im Verein von jedweder Basis entfernt haben. Unglaublich, als ob wir ein Hinterland a`la Sauerland etc. für uns verbuchen können. Wir sind ja nicht mal in der eigenen Stadt wohlgesonnen. Also da sollten wir einen Teufel tun, unsere jungen Fans zu vergraulen. Was mich daran am meisten ärgert ist aber die Tatsache, dass es mich doch schon wieder viel mehr beschäftigt, als ich mir es vorgenommen hatte. Aber etwas Unterstützung in Form von klaren Gedanken aus dem Emsland tut da doppelt gut. Nach dem Spiel konnte ich noch etwas vom UEFA Cup Finale gucken. Elfmeterschiessen ist vielleicht nicht immer die fairste Lösung, ein Spiel zu beenden, aber mächtig spannend. Ich freue mich schon auf den nächsten Mittwoch, wenn der FC Liverpool auf den AC Mailand trifft. Wenn das Spiel nur annähernd so gut wird wie die Finals in Dortmund und Istanbul, dann haben wir einen schönen Fussball Abend vor uns.

warmer Regen

Nicht zuletzt eine Umschreibung für eine unverhofft grosse Geldeinnahme. Ich glaube, auf die wird der SV Eintracht im heutigen Heimspiel gegen den SV Ramlingen kaum hoffen können. Ich gehe eher davon aus, dass wir die 222 noch unterbieten können. Gründe gibt es einige: Die Saison ist gelaufen, UEFA Cup Finale und dann spielt auch noch zeitgleich die HSG. Oh oh. Und dann hat es doch ein „User“ im Eintracht Forum gewagt, eine Abstimung zu starten, ob man „pro oder contra Trainer“ sei. Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten, verbal eigentlich so, dass ich es hätte löschen müssen, ging aber irgendwie aus Sympathie zu dem „Verfasser“ nicht. Ich habe es dann lediglich kommentiert. Meine Güte, wo ist eigentlich das Problem dabei, den Fans auch mal Kritik oder eigene Gedanken zu gönnen? Ich habe zur Zeit ein grosses Problem damit, hier beim SV Eintracht immer nur „HURRA“ rufen zu dürfen. Und ansonsten wird man abgewatscht. Ich glaube nicht, dass wir mit dieser Vereinspolitik auch nur einen neuen Fan dazugewinnen. Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, warum ich zur Zeit eher ein RWE Heimpiel besuchen würde als das des lokalen Vereines, trotz Verfechter der „support your local team“ Theorie. Wenn ich mich engagiere darf ich also keine Kritik mehr üben? Das sehe ich anders. Ich bin ja auch oft für meine Kritik wiederum kritisiert worden. Und das ist doch auch OK so, denn dadurch entstanden schöne Diskussionen oder neue Kontakte und auch Sichtweisen. Aber einfach nur so zu Eintracht zu gehen, um schönen Fussball zu gucken, anzufeuern etc., das funktioniert irgendwie nicht mehr so. Das hole ich dann halt jetzt in Essen nach und genieße es völlig, ein klitzekleiner Teil des Ganzen zu sein ohne mich in irgendeiner Form verantwortlich zu fühlen. Ich leide einfach mal so mit. Tja, und so wurde aus einer langjährigen Sympathie schon viel,viel mehr. Draussen regnet es fleissig. Wenigstens kann der Regen keinen Besucher mehr heute Abend abhalten, dafür haben wir jetzt die Tribüne. Und, das meiste fällt eh daneben.

John Lennon

Ein Musiker und Quergeist seiner Zeit. Letztens bin ich auf ein Zitat von ihm gestossen: „Leben ist das, was dir passiert, während du dabei bist, andere Pläne zu schmieden“. Wie wahr und wieder einmal kann das Wort „Leben“ durch den Begriff „Fussball“ ersetzt werden. Wir können ja mal am Schalker Markt nachfragen….. Andersherum gedacht: Fussball = Leben. Mein Bauchgefühl sagt mir für heute voraus, dass meine geschmiedeten Pläne für den Klassenerhalt heute noch nicht in Erfüllung gehen. Vielleicht liegt dieses nervöse Gefühl aber auch daran, dass ich mir wünsche, dass es Mareike gefällt. Gestern Abend hatten wir lieben Besuch und folglich einen schönen Abend, wenn diese Musik nicht gewesen wäre.. Also der eurovision contest ist auch nicht mehr das, was es mal war und der Geschmack in Osteuropa ein anderer. Dank eines Tippbogens aus dem Internet hatten wir trotzdem Spaß.

We are Red, we are white

Jahaaa……, morgen ist natürlich auch Fussball. Und vor allem Mareike freut sich ganz doll drauf, geht doch endlich ihr grösster Wunsch in Erfüllung: Zu Muttertag an der Hafenstrasse in Essen Fussball gucken…;-). OK, ich denke mir das einfach so. Natürlich würde sie von alleine nie auf die Idee kommen, umso mehr freue ich mich. Und wer weiss, vielleicht wird es ja ein ganz besonders schöner Muttertag. Weil, eben drum halt. Aber, Fakt ist: Mit zwei Siegen und entsprechenden Ergebnissen der Kontrahenten können sich sowohl der SV Eintracht gegen die Hamburger von Bergdorf 85 als auch der RWE gegen die Bayern von Wacker Burghausen den Klassenerhalt sichern. Ich hoffe, dass die Atmosphäre morgen ähnlich ansteckend ist, wie beim Spiel gegen den FC Hansa. Natürlich ohne einen brennenden Gästeblock,sondern mit feiernden Heimfans. Hier beim SV Eintracht haben alle Frauen anlässlich des Muttertages morgen freien Eintritt. Das finde ich eine schöne Idee. Mittwoch findet dann am Heideweg das Nachholspiel des SV Eintracht gegen Ramlingen/Dingsbums statt. Da schaffe ich es dann nach dem Spätdienst, die 2. Halbzeit zu gucken und nebenbei noch einige gepeinigte Fussballseelen zu treffen. Morgen hat Peter Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch. Insgesamt 6 Punkte würden ihn glücklich machen.

Heisse Phase

Unwiederruflich, sie tritt ein. Und zwar gleich mehrfach. Kann ich dem heutigen Treiben in der Bundesliga und der Regionalliga Nord ja vereinslos folgen, so hat mich die Aufregung um diesen Spieltag heute trotzdem gepackt. Sollte Schalke heute wirklich ausgerechnet in Dortmund die erste Meisterschaft seit Menschengedenken holen? Kaum auszudenken, was dann rund um die B1 passieren würde. Hauptsache alles bleibt im Rahmen. oder gibt es heute weitere Klarheiten im Kampf gegen den Abstieg in die 2.Bundesliga und dem Aufstieg eben in diese Spielklasse? Ich freue mich schon riesig auf die Konferenzschaltung und das verbale durcheinander, wenn es auf die letzten Minuten zugeht. Ich könnte ja auch bei Eintracht im Clubhaus das ganze via Premiere verfolgen, aber eine Konferenzschaltung im TV mag ich komischerweise überhaupt nicht gern, ebenso wie diese Splittung der Spiele dann heute Abend in der Sportschau. Mag daran liegen, dass im Bild gerade etwas als passiert dargestellt ist, was aber in der Realität nunmal schon einige Sekunden zurückliegt 😉 und mir so der rote Faden eines Spieles verlorengeht. Bis es soweit ist, müssen wir aber noch eine andere heisse Phase überstehen: In Nordhorn ist Kirmes….(3 Stunden später)….haben wir gerade überstanden ;-). Wir haben einfach eine trockene Phase genutzt und die „Pflicht“ Kirmes abgearbeitet. Also wir sind beides keine Kirmesgänger, aber der Kinder zuliebe tut man ja so manches. Ja, das kann zur Zeit warten, denn während ich hier relativ unwichtiges eintippe, hat Borussia Dortmund gerade das 2:0 geschossen. Unglaublich und mir tun gerade Qli, unser Manager und die vielen anderen blau-weissen Eintrachtler echt leid. Aber dann halt nächste Woche!! So, zurück zur Kirmes: früher haben sowohl Mareike als auch ich Kirmesgeld gespart und uns davon was schönes bei „Schulenberg“ gekauft. Also das konnten wir heute gut den Mädels vermitteln, nur war das auch ein harter Weg bis zur Entscheidungsfindung. Heute Abend gönnen wir uns dann den ultimativen „Kick“: Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne….Nicht weil wir die Musik so toll finden, oder überhaupt. Das interessante daran ist einzig und allein die Bewertung („Germany: zero Points“). Die Kunst besteht jetzt darin, bis dahin relativ nüchtern zu bleiben, was angesichts der Darbietungen vorher manchmal schwer fällt. So, Feierabend in der Bundesliga:

greenkeeper

Das ist jetzt reiner Seelenbalsam für mein Ego ;-): In einer etwas unsicheren Phase kann ich zumindestens einen Erfolg „verbuchen“: Der Vertikutierer, Der Dünger und nun der Regen haben uns zum Erfolg verholfen: So einen schönen Rasen hatten wir noch nie. (Ich gestehe, an der Seite mit weniger Sonneneinfall siehts dann etwas anders aus. Das soll das Erreichte aber nicht schmälern.)

Das gelobte Land

Also da fällt mir auch etwas zu ein. Der Kicker widmet diesem eine ganze Serie und auch die „11Freunde“ haben es in einer der letzten Ausgaben zur Titelgeschichte gemacht. Fussballinteressierte ahnen es: Trotz der Premier League und deren Geschäftsgebahren ist von England die Rede. Auch für mich stellt England den Ursprung allen runden Leders dar. „In the beginning“ meiner Sportschau Karriere als junger Pimpf waren die sonntäglichen Spielausschnitte aus den englischen Ligen immer die Highlights. Proppevolle Stehränge, enge Stadien (zu einer Zeit, in der in Deutschland Parkstadion, Olympiastadion und Co. aus dem Boden gestampft wurden) usw. Aber vor allem die Gesänge. Diese kraftvolle, kreative und vielzeilige Anfeuerung, die einem auch durch eine 70ziger Jahre Röhre gehört erschaudern ließ. Irgendwann gab es dann die Anfänge des privaten Fernsehens und auch dort wurde viel über den englischen Fussball berichtet. Begeistert hat mich vor allem immer das „support your local team“ Prinzip der Engländer. In der Intensität wie heute hat es bei mir ja auch etwas gedauert. Allein die Vielzahl der Vereine mit treuer Anhängerschaft wie in London (soll ja aber auch eine grooooße Stadt sein ), das hat schon was. Das Teilhaben am englischen Fussball sah dann weiterhin so aus: (also die Funktastatur treibt mich mal wieder in den Wahnsinn) Schnipsel via TV, und dann habe ich mir eine grosse Karte von England gekauft, vier verschiedene Farben an Stecknadeln und habe jeden Verein der ersten vier Ligen „gepinnt“. Das war lustig, denn so offenbarten sich schon mal interessante regionale Beziehungen. Schließlich ist es nicht immer gleich ersichtlich, dass Everton FC, Liverpool FC und die Tranmere Rovers alle in eben Liverpool beheimatet sind. Es folgte eine Sprachreise nach England, von der ich noch fest davon überzeugt bin, dem Stadion von Cambridge United einen Besuch abgestattet zu haben, kann aber auch die Hunderennbahn gewesen sein..;-). Dann gab es in den 80zigern eine ZDF Doku über die Verbundenheit der Schotten zu ihrem Heimatverein. leider konnte ich selbst in heutigen Internet Zeiten keine Kopie mehr davon ergattern. Dann habe ich mir ab und an Mittwochs die Times gekauft (mittwochs deshalb, weil dann kam erst die Montagsausgabe am Kiosk an) und mich über die Zuschauerzahlen selbst in der fünftklasigen „Conference League“ gewundert. Das hatte schon was. Dann kamen der Reihe nach „Heysel“, „Bradford“, „Hillsborough“ und bedingt dadurch der Taylor Report. Englands Klubfussball war verbannt, und die Stehkultur lag am Boden (welch Metapher….). Und ich bestellt mir Stadienbücher aus England, deren Lieferzeit schon mal locker bei 1 Jahr lagen. Noch heute bekommt die Buchhändlerin meines Vertrauens den panischen Blick, wenn ich ein Buch über Fussball bestellen möchte (Aktuell lese ich in „footballs home, Geschichten vom englischen Fussball“). Tja, was bleibt ist nach all den Jahren der Wunsch, eine Stadiontour durch England zu machen. Dank „google earth“ habe ich zumindestens schon mal von oben alles im Blick. „Wembley alt“ habe ich verpasst, „Wembley neu“ wird wohl meine monetären Möglichkeiten übersteigen. Und so werde ich weiter davon träumen, unbedingt noch mal an der „Anfield Road“ vor deren Abriss gewesen zu sein( yo Peter und Berry, lasst uns sparen…), ärgere mich über jedes Stadion, welches einem Neubau auf der grünen Wiese weichen muss, freue mich auf das CL Finale mit Liverpool, und kann weiter auf ein profundes Wissen über den englischen Fussball bauen, auch wenn ich daraus wohl niemals Kapital jedweder Art schlagen kann…Um einen Besuch an der „Anfield Road“ realistischer werden zu lassen, bin ich nun sogar Mitglied der „football supporters federation“ (http://www.fsf.org.uk/) für ein Jahr, denn auf normalen Weg an Karten zu kommen ist fast unmöglich.

Achtung, Aufnahme

Die „lieben kleinen“ sind zur Zeit ganz versessen auf Fussball, nicht das ich etwas dagegen habe , nur 5x hintereinander den „Opa Luscheskowski“ im Auto zu hören geht an die melodische Substanz. Als Abendlektüre gibt es dann noch ein Buch namens „Heute gehe ich ins Fussballstadion“. In kleinen Geschichten wird dort erzählt, wie ein kleiner Junge das erste Mal seinen Vater, einen Sportjournalisten, in ein Bundesligastadion begleitet. Schön geschrieben. Ein Kapitel widmet sich dann den Reportern und erzählt auch von der Konferenzschaltung. Das ist für mich immer noch ein Highlight und an Spannung manchmal nicht zu überbieten, wenn sich die Radioreporter mit: „Elfmeter in…..Tor in……rote Karte in…….die Glubberer sinken zu Boden…..aus,aus,…..ich packs nicht……usw“ einblenden wollen, bzw. ihre Emotionen rauslassen. Kurt Brumme, Jochen Hageleit, Alexander Bleick, usw. usw. haben den Hörern unvergessene Erlebnisse geschenkt, und tragen noch heute dazu bei, dass ich dann auch der Bundesliga erhöhtes Interesse widme. Im Sinne der sportlichen Spannung hoffe ich dann immer auf ein ähnliches Szenario wie zum Beispiel 1999, wo innerhalb der 90 Minuten 5 verschiedene Mannschaften immer mal wieder abgestiegen waren. Oder wer erinnert sich nicht noch an 2001 und diesen letzten Freistoss aus Hamburg, ich dachte der Herr Bleick kippt gleich am Mikrofon um ;-). Die Sportschau dient dann lediglich nur noch zur optischen Abrundung. Das soll es dann aber auch mit der Bundesliga gewesen sein….Die Meisterschaft gönne ich übrigens trotz Rot Weisser Seele den Schalkern, nicht zuletzt wegen diesen beiden Fans, die auch viele,viele Jahre am Heideweg zugegen sind… Der SV Eintracht spielt heute bei der Zweitvertretung des VfL Osnabrück. Nicht an der Bremer Brücke, sondern am sogenannten „Klushügel“. Aber ich denke nicht, dass sich heute viele Nordhorner auf den Weg nach Osnabrück machen werden. Ich mache mich gleich auf den Weg zum Dienst und werde das ganze hoffentlich ab und zu am Liveticker verfolgen können. Dieses Spiel beginnt um 15.00 Uhr.Schon um 14.00 Uhr in Fürth bei der dortigen Spielvereinigung, versucht der RWE den so wichtigen Auswärtssieg zu landen. Ich bin da ganz optimistisch und habe auf einen 2: 1 Auswärtssieg getippt. Da muss auch nicht mehr gross gerechnet werden: Aus den letzten drei Spielen müssen 7 Punkte her, nur dann kann der Klassenerhalt geschafft werden. Spannung allerorten. Das macht den Fusball aus…

Kohlmeise

Da haben wir seit Jahren ein kleines Häuschen an unserer Garage hängen um dieses „Frickelwerk“ optisch ein wenig aufzuwerten und nun das: wir sind seit einigen Tagen unter die Vermieter gegangen und lernen stetig dazu ;-). Der Ornithologie zwar bislang eher unwissend gegenüberstehend, hat die Recherche bei www.wikipedia.de folgendes ergeben: Unser Mieter ist eine Kohlmeise, arbeitet fleissig und ist ständig unterwegs. Auch gilt es wohl eine Familie zu ernähren. Zumindestens scheint er nach der Arbeit oft etwas von „McFly“ mitzubringen. Diese Einflugschneise hat natürlich sofort meinen fotografischen Ehrgeiz geweckt. Und nachdem mir schon ein Krampf im linken Augenlid drohte hatte ich Glück: Mitten im Landeanflug und dem damit verbundenen Bremsvorgang konnte ich „Kohli“ ablichten. Mal gucken, wie sich unser Verhältnis so entwickelt. So hat die Recherche unter anderem auch ergeben, dass Meisen ganz zutraulich werden können. Auf jeden Fall kann ich jetzt mit Fug und Recht behaupten: „Ich habe eine Meise…;-)“

…Die Ein(f)liegerwohnung…….

….der Landeanflug mit integriertem Bremsassistenten…….


……und nach Feierabend, die Ruhe geniessend….

Opa Luscheskowski

Persönlich hat ihn keiner gekannt, aber als Titel eines Liedes wird der gute Opa tausendfach vor jedem RWE Heimspiel als Teil eines festen Rituals besungen. So auch gestern wieder im so wichtigen Heimspiel gegen Hansa Rostock. Zu einem Sieg hat es nicht gereicht, sondern „nur“ zu einem 0:0. Aber das „wie“ war entscheidend. Meine Güte, was haben die RWE`ler geackert und gekämpft.Und in Anbetracht der Essener Stürmerproblematik gab es sogar recht viele Torchancen. Gänsehaut erzeugten aber auch die Fans an diesem Abend und unterstützten ihre Mannschaft hingebungsvoll. Wenn die Koordination zwischen den 3 Tribünen noch besser klappen würde, dann würden die Wände wackeln ;-). Teilweise werden bis zu 4 Lieder gleichzeitig angestimmt. Im Gästeblock tat sich derweil schlimmes, was heute am Bildschirm noch heftiger aussah als von der Seite erlebt. Da hat sich die neue Fantrennung an der Hafenstrasse mehr als bewährt. Als das Spiel dann wieder angepfiffen wurde gab es bis zum Spielende fast 25 Minuten ununterbrochen den Klassiker „Oh immer wieder RWE….“. Dann Abpfiff. Und ich wurde Teil einer für mich noch nie erlebten Vereinsliebe: Abpfiff, ca. eine halbe Minute völliges Schweigen im Stadion. Dann brandete immer stärker werdender Applaus auf. Der Einsatz der Mannschaft wurde so stehend gewürdigt. Diese bedankte sich ihrerseits, kaum noch auf den Beinen haltend bei den Zuschauern und „verzog“ sich in Richtung Kabinengang. Und dann kam aus irgendeiner Ecke der Ruf „Auswärtssieg“ und wurde tausendfach aufgenommen. Die Mannschaft kam noch mal raus und bekräftigte, den Wink mit der „Dachlatte“, 3 Punkte in Fürth zu holen, verstanden zu haben. In diesen Momenten verklärt sich die Wahrnehmung des Zuschauers, so wird man zum Fan und werden Mythen wie der der „Hafenstrasse“ geboren. Gänsehauterlebnis pur. Ich glaube diese Intensität stelle ich mir immer noch in einem unterklassigen britischen Stadion vor, was vielleicht meine Affinität dazu erklärt. Nach dem Spiel gab es noch viel Blaulicht und eine entspannte Heimfahrt. Aber vor allem habe ich dem Augenarzt gedankt, denn in Anbetracht der starken Sonne wurde eine Untersuchung verschoben und ich hatte vollen Durchblick..;-).


Blödsinn

Zuerst die Fakten: Der SVE hat am Sonntag gegen den VfR Neumünster 1:1 gespielt. Den Ausgleich abe ich garnicht mehr mitbekommen, passierte kurz vor Schluss durch einen wohl zweifehaften Elfmeter. Wäre aber de facto egal gewesen, hätten die Eintracht Spieler ihre Chancen genutzt. dann hätte es zu einem deutlichen Sieg gereicht. Die 1. Hälfte war zeitweilig bis auf die Chancenauswertung ganz nett anzugucken, die 2. dagegen wieder fürchterlich verkrampft und ohne einen Hauch von Spielwitz. Milo und Harry tun sich und ihrem Kultstatus gerade auf dem Platz überhaupt keinen Gefallen mehr. Aber das ist eigentlich alles nur eine Randnotiz, was da noch auf dem grünen Rasen passiert. Was mich erschaudern lässt ist das reale und kolportierte „Drumherum“ um unseren Verein: Als da wäre: Die „Trainer raus“ Rufe des vorherigen Heimspieles waren Gerüchte zufolge Anlass, den entsprechenden „Verbalautoren“ eine Rüge zu erteilen in Form von: Da habt Ihr kein Recht zu, also geht mal schön……wie gesagt, nur ein Gerücht.Wenn an dem so ist, dann ist das ein absoluter Meilenstein in der langen Kette von Kritikunfähigkeiten beim SVE. Was ist das Problem, wenn ein Fan „Trainer raus“ ruft? Hey, das ist seine ureigene Meinung und noch recht dezent formuliert. Oder gilt hier das Prinzip: „Ihr habt bezahlt, Ihr könnt jetzt gehen….“ Ich kann mir gut vorstellen, dass es so gelaufen ist, denn warum steht in der Stadionzeitung ein grosser Artikel darüber, wie wir Fans uns zu verhalten haben und welche Gründe wir alle zu akzeptieren haben und,und und. Verfasst wird dann aber dieser Artikel von jemanden, der sich recht offen an anderer Stelle via Forumsbeiträge über die anscheinende „geistige Problematik“ eines Spielers auslässt. Welch Doppelmoral. Abgerundet wird das ganze durch einen Zeitungsartikel, in dem sämtliche Forumsdiskussionen mit dem einzigen Wort „Blödsinn“ weggewischt werden sollen. Nein, natürlich ist es kein gefühlter Ausverkauf, wenn im Verhältnis 1:6 die Spieler kommen und gehen. Qualitativ wiegt der Neuzugang natürlich alle bisherigen 6 Abgänge auf. Da von Ausverkauf zu reden, dass ist nicht nur Blödsinn, sondern kompletter Blödsinn…. Was wäre jetzt eigentlich, wenn die üblen, den weinroten Frieden störenden Verbalrandalierer gerufen hätten: Trainer trainiert blödsinnig…… Fazit: Ich verstehe den Verein nicht mehr. Hätte nicht auch geschrieben werden können a`la: Mag sein, dass es den Anschein erweckt als,………..sind in Verhandlungen usw. Nein, Kritik ist Blödsinn.