Monatsarchive: Juli 2007

Auf den Hund gekommen

Tja, was soll ich da machen? So ganz sicher bin ich mir noch nicht, und ein Jahr sollten wir schon noch warten……aber für die weibliche Bevölkerung unseres Hauses steht fest, ein Hund wird bald kommen. Aber, ein weiterer Mann im Hause bedeutet vielleicht auch einen Verbündeten in Sachen Fussball… 😉 . Einen Namen haben wir schon, das ging ziemlich schnell: „Bono“ wird der gute heissen, ob er will oder nicht. Zur Auswahl standen noch „larrymullen“, „Herr Rahn“ oder einige andere verrückte Namen mit Bezug auf irgendeine Begebenheit.

Muster ohne Wert

Testspiele sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Der RWE gab in der Vorbereitung einen ganz ordentlichen Eindruck ab, um dann vom Nachbarn RWO mit 1:4 „abgefieselt“ zu werden. Da mir nach Dienstschluß nur eine halbe Stunde Fahrtzeit vergönnt war, um eventuell noch zur 2. Hälfte vor Ort zu sein, habe ich es lieber gelassen und mir das Spiel als Zusammenfassung im TV angeguckt. Dort wird die Regionalliga wohl im Vorgriff auf die kommende Saison als neues Format unter dem Namen „liga3“ zeitgleich auf allen dritten Programmen gezeigt. (Vielleicht heisst die Sendung auch deshalb so….). Egal, die paar Szenen gaben nicht viel her und der Ex Eintrachtler „Terrakotta“ konnte verdient jubeln. Eintracht hingegen holt sich bei Gegnern ab Oberliga und aufwärts viele Gegentore ab und „schenkt“ unterklassigen Gegnern ebenso viele ein. Auch ein Muster ohne Wert? Das Spiel gegen die 2. des HSV war schon gut. Was mir aber schon wieder Kummer bereitet, ist die Tatsache, dass schon wieder viele Verletzte mit muskulären Problemen zu verzeichnen sind… Mittwoch gehts an den Immenweg zum Ortsnachbarn Vorwärts und Samstag steige ich offiziell in die Saison ein, das Pokaltriple an der Hafenstrasse gegen den FC Energie steht an. Da kribbelts schon jetzt….

Deutscher Meister ist nur der BFC…….

…und zwar der erste aller deutscher Meister und heisst mit Familiennamen: „BFC Viktoria 1889“ aus Berlin . Es dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben in der Fussballwelt, dass das erste Endspiel der Deutschen Fussballmeisterschaft, noch unter der Führung des „Deutschen Fußball- und Cricket Bundes (Dem Vorläufer des DFB), an den letzten beiden Wochenenden in Hanau und Berlin nachgeholt wurde. Die Protagonisten des ersten Endspieles von 1894 konnten aufgrund anderer Verpflichtungen aber leider nicht mehr daran teilnehmen. „Damals“, also vor 113 Jahren, scheiterte eine ordentliche Austragung mit Hin- und Rückspiel am Budget der Hanauer, die die Reisekosten nach Berlin nicht aufbringen konnten. Somit wurde der BFC nach nur einem Spiel zum 1. Gesamtdeutschen Fussballmeister gekürt, ohne diese These je in einem Rückspiel belegen zu dürfen. In den „paar“ darauffolgenden Jahren trennten sich die sportlichen Wege (Der DFB übernahm den BFC auch in seinen Annalen als offiziellen Meister) dann doch merklich. Der FC Hanau 93 ( http://www.fc-hanau93.de/) spielt heute auf Bezirksebene und kann sich für diese Spielklasse an einer bemerkenswerten Fanunterstützung erfreuen. Der BFC Viktoria (http://www.viktoria-berlin.de/home.htm) spielt auf Verbandsebene in Berlin unter den dort üblichen Rahmenbedingungen und kann sich rühmen, auf meine Bitte nach einer Bildveröffentlichung mit der kürzesten aller möglichen Antworten reagiert zu haben ;-). Wer sich nun noch über die Spiele und Ergebnisse informieren und in Tradition schwelgen möchte, wird auf beiden Seiten bestens bedient.

Samstag, 28. Juli 2007, 14:00 Uhr: Anpfiff

Sie beginnt, die neue Saison 07/08. Spannung in allen Ligen, zusätzlich hochgekocht durch die Ligenreform. Im Spiel 1 nach dem Abstieg empfängt der RWE den Nachbarn RWO. „R-R-RWE“ also gegen „Ri-Ra-Ro-RWO“. Soweit die alten Schlachtrufe, die im nostalgischen Ruhrgebiet immer noch aktuell sind. Die einen mit fast komplett neuem Kader und die anderen mit der Aufstiegseuphorie im Rücken und dem ehemaligen Nordhorner Mike Terranova im Kader. Siehste, wer mal bei der Eintracht gespielt hat, der kommt herum ;-). Bis vor zwei Stunden habe ich auch noch daran geglaubt, so ca. ab der 15. Minute live dabei zu sein……aber dann kam eine sms mit dem Hinweis auf einen längeren Dienst morgen früh und das wars dann wohl. Samstag 14:00, das ist irgendwie auch überhaupt keine Fussball Zeit.

Trainingslager "Theorie"

Zu einer neuen Saison gehört ja auch immer eine intensive Vorbereitung: Der Spieler erlebt diese auf dem Platz und unsereins, also der Fan, in Form der Saisonsonderhefte. Im Jahr 1 nach der WM, hat sich das Angebot wieder auf den bestehenden „Stamm“ reduziert (Im WM Jahr hat ja fast schon jeder Kirchenbote einen auf Fussball „gemacht“). Und doch hat mich ein Neuling auf diesem Gebiet am meisten überzeugt. Der Klassiker schlechthin ist natürlich dieses Heft hier: Das „Kicker“ Sonderheft, seit Menschengedenken schon in rot gehalten. Und, was ist…..ich habe es mir nicht gekauft ! Ganz einfach aus dem Grunde, weil ich dieses Jahr in den ersten beiden Ligen recht wenig zu suchen und finden habe ;-). Trotzdem habe ich es kurz quergelesen und bin der Meinung, dass es leider nicht mehr viel interessantes zu lesen gibt, sondern zuviel Wert auf optische „Outtakes“ gelegt wird. In der anderen Ringecke und konsequent seit Erscheinen vor einigen Jahren in Blau gehalten, das Pendant der „Sportbild“. Inhaltlich habe ich mich damit überhaupt nicht befasst, aber auch hier kann ich wegen dem bestehenden Überhangmandat 1. und 2. Liga keinen „Sitz“ bekommen. Dann liegt schon seit Wochen in den Regalen ein Heft namens „Anpfiff“ herum. Da gehts wohl nur darum, als erster auf dem Markt zu sein, denn ohne Mannschaftsbilder läuft schon mal garnichts. Daher: Abpfiff!. Dann kam mit der letzten Ausgabe der „11Freunde“ schon mal der Hinweis darauf, dass es mit der Augustausgabe erstmalig ein Bundesliga Sonderheft geben wird. Schon die letzte Ausgabe hatte Klasse, aber dieses Sonderheft toppt alle anderen und trifft genau meinen (Fussball)Nerv: Natürlich geht es auch hier fast ausschließlich um die beiden ersten Ligen. Aber neben einem kleineren Extraheft mit den üblichen Daten/Fakten und Terminen nebst feinen Internetadressen gibt es zu jedem Verein die Geschichte drumherum. Dazu weitere Highlights wie der Bericht über Thorsten Legat, eine ehrliche Aufarbeitung von „Zecke“ Neuendorf, Frisuren vergangener Dekaden (Da legst Di nieder….)..und, mit grossem Respekt gelesen: Treue Seelen. Kann man nicht beschreiben, muss man kaufen und selber lesen. Das ist das, was den Fussball so lebenswert macht. Ich bekomme übrigens keine Provision, nicht mal eine Antwort auf eine Mail ;-), sondern bin einfach nur begeistert. So, nun zu den beiden Erscheinungen, die rein sportlich für mich von Belang sind: Die Sonderhefte der „RevierSport“ sind vom Layout her immer etwas überfrachtet, aber die Liebe zum Fussball, dem Lokalkolorit und den Fans ist unüberlesbar. Ich habe es bestellt und kann erst am 03. August damit rechnen. Wenigstens da ist der RWE weiterhin eine ganz grosse Nummer. Den SV Eintracht finden wir dann in diesem Druckerzeugnis, zu bestellen auf dieser Internetseite per E-Mail: http://www.nordvier.de/. Übrigens lädt diese Seite ganz spontan zum Verweilen ein, denn früher Ausgaben können als PDF Datei am Monitor nachgelesen werden. Dabei entdeckte ich sogar Fotos von mir. Ich glaube, ich bin sogar gefragt worden ;-). Tja, dann mal viel Spaß bei der individuellen Saisonvorbereitung, je nach Verein und Ligazugehörigkeit.

Online oder Offline, dass ist hier die Frage

Die Antwort heißt in letzter Zeit meistens „Offline“ und daher halten sich die Gedanken um „meinen“ Fußball in einem zeitlich recht überschaubaren Rahmen. Bin ich dann mal, Dank der Bemühungen des weltbesten „Admins“ Qli, länger als 2 Stunden „Online“, dann bin ich „Offline“ im Sinne der Gesundheit und fühle ich mich wie auf dem Bild……. Dabei gibt es noch so viel zu entdecken und aufzuschreiben, wie zum Beispiel über das „Jahrhundertendspiel“, Bono auf vier Pfoten, die Sonderhefte zur neuen Saison, Testspiele usw. Aber, wir arbeiten fleissig daran, wieder auf allen Ebenen längerfristig „Online“ zu gehen. Aber auch Blogger.com muß noch einen Zahn zulegen, denn wenn doch „Online“ ist dort scheinbar „Deadline“ und kein Eintrag möglich. Ich sollte einfach wieder nur lesen, denn nach dem 20. gescheiterten „Login“ Versuch kommt man auf ganz böse Gedanken…, dass bedeutet Stress und der ist nicht gesund. So, mir reicht es nun, ich habe mir meine Adresse schon bei einem anderen Anbieter gesichert……;-)

"Lasst die Spiele beginnen"

Und in diesem Sinne endlich die neue Saison 2007/2008 einleiten. Ich hoffe, dass wir an allen drei Mannschaften, die hier mehr oder weniger im Mittelpunkt stehen, viel Freude haben. Dem SV Eintracht wünsche ich einfach eine schöne Saison, denn darüber, ob „unterm- oder überm Strich“ besser ist, bin ich mir noch nicht sicher ;-). Spiel 1 startet am 12. August um 15.00 Uhr gegen die Zweitvertretung des VfL Osnabrück. Dem RWE wünsche ich ganz klar den Aufstieg. Die Saison beginnt mit einem Heimspiel gegen den Nachbarn RWO und mein erstes Spiel diese Saison wird das DFB Pokalspiel am 03. August um 15.30 Uhr gegen Energie Cottbus sein. Und unserem WFCG, der besten Mannschaft der Welt, wünsche ich weiterhin das olympische Motto und etwas geregeltere Trainingszeiten und Bedingungen. Die Begeisterung der Spieler/innen ist jedenfalls weiterhin ungebrochen. Geplant ist ein Vorspiel am Heideweg, ein Turnier im September und der Besuch eines Bundesligaspieles. Dabei im Fokus zur Zeit der 01. September und die Begegnung MSV Duisburg – Arminia Bielefeld. Der Bernd regelt das schon und denkt dabei gewiss daran, dass man auch immer die andere Seite sehen muss…….;-). Genug der Worte, hier die Mannschaften:

Ach Andrea

Noch vor wenigen Tagen war alles „Tief“ und nun kommst Du daher und bringst uns ein „Hoch“. Ja aber was für eines, da kommen ja sämtliche Vitalfunktionen zum Erliegen (es sei denn, man ist grün und hat eine Freundin auf dem Ast…) Daher:So ein mildes „Mittel“, inklusive laues Lüftchen und um die 25 Grad herum, also das Wetter, bei dem Mann (und Frau) sich zu später Stunde den Pullover um die Schultern schwingt, und sich freut, draussen sitzen zu können, das hätte ich mal wieder gerne ;-). Aber: Alles wird gut.

5,625

Das war der Abstand an Minuten, in denen der VfL Osnabrück heute Abend bei der Eintracht ein Tor schoss. Nach der 1. Halbzeit stand es nämlich noch 0:0 und dem Vernehmen nach hielten sich die ehemals weinroten recht wacker. In der 2. Halbzeit dann wechselten die Osnabrücker durch und stellten die womögliche Anfangsformation auf. Wahrscheinlich werden jetzt wieder kritische Stimmen laut, die sich nur an dem Ergebnis orientieren und vielleicht ist das Ergebnis auch rein psychologisch betrachtet kein Motivationsschub zu Beginn einer Saison. Aber, frei nach dem Motto „Sie wollen doch nur spielen“ finde ich es klasse, dass der Verein sich als Spielpartner zur Verfügung gestellt hat. Daraus können Mannschaft und Trainer nur lernen. Zudem waren viel Zuschauer vor Ort und, das darf nicht vergessen werden: Der VfL ist in der 2. Bundesliga. Die Requisiten des Stadionsprechers wurden heute somit also oft benötigt. Weil: 45 Minuten in Halbzeit 2 geteilt durch 5,625 Minuten ergeben ein 0:8 Endergebnis. Egal, halten wirs mit „Steppi“……

Ein Mann muss auch mal allein sein, Absatz 2; Kapitel "Margaretenhöhe"

Genug des Fussballs. Irgendwann muss es ja auch reichen ;-). Somit war der Weg frei für den Besuch in einem der schönsten Stadtteile dieser Republik, der Margaretenhöhe in Essen. Das hatte so ein bisschen was von unserem Urlaub in der Schweiz: Eintauchen in eine scheinbar heile Welt. Irgendwie gab es vor einiger Zeit auch mal einen Artikel im „Stern“. Ich warte noch auf die Genehmigung, eine private Seite hier verlinken zu dürfen, dann besteht die Möglichkeit, sich weiter über diese Siedlung zu informieren. So, die freundliche Genehmigung ist eingetrudelt und hier: http://www.essen-margarethenhoehe.de/ kann man sich fundiert und mit viel Liebe für das eigene Viertel informieren. Ich mache das auch weiterhin und vielleicht besteht für Mareike und mich ja mal die Möglichkeit im dortigen Hotel ein Wochenende zu verbringen. Aber, teuer…teuer ;-). Bis dahin helfen uns wie immer meine Fotos, denn die kosten nichts. Ein wenig noch die Beine vertreten und dann wars das auch schon für mich in Essen. Das nächste mal wieder an der Hafenstrasse, Anfang August im „PokalTriple“ gegen den FC Energie aus Cottbus.


Ein Mann muss auch mal allein sein, Absatz 1; Kapitel "Uhlenkrug"

Das eigentliche Hauptziel, der „Uhlenkrug“ in Essen hat mich erst stark verwirrt: „Rosalie“ zeigte mir eine „No Go Area“ an. Das das Stadion des als „Lackschuhklub“ verpönten ETB in einer feinen Gegend liegt, war mir ja bekannt, aber so inkognito…. Das Problem löste sich nach einigen gefahrenen Strassen von selbst und „Rosalie“ gab wieder den Ton an und so manches Rätsel auf. Aber auch diesmal gab es eine Punktlandung. Das Stadion errreicht man dann nach einigen hundert Metern zu Fuss und ich musste theoretisch nur noch einen schmalen Eingang aus den zwanzigern durchqueren. Theoretisch aber auch nur: Denn gerade als noch hunderte Zuschauer draussen anstanden und die Tribüne schon ausverkauft war, begann einer der heftigsten Wolkenbrüche die ich in den letzten Jahren erlebt habe. Es gab kein entrinnen und das für ca. 15 Minuten. Bete ich sonst immer den Spruch herunter von dem meisten, das danebenfällt…..nö, diesmal bekam jeder alles ab. Gemein und schließlich musste ja vor allen Dingen die Kamera gerettet werden. Als es dann vorbei war und mir der obligatorische Würstchenkauf eine Brillentrocknung via Serviette ermöglichte, konnte ich endlich staunen: Für einen Verein, der in Essen selbst so angesehen ist, wie der SV Eintracht in Nordhorn 😉 befand ich mich in einem überdimensionalisierten, aber wunderschönen Stadion alter Prägung. Obwohl in den Kurven nicht mal ganz ausgebaut, gibt es seit dem Abriss des Bökelbergs in Mönchengladbach die grösste Stehgegengerade in Deutschland. Aber auch die Haupttribüne bietet so manches Kleinod, zum Beispiel in Form einer kleinen Kneipe. Ca. 5 ETB Fans, die eine ähnliche Anfeuerung wie wir am Heideweg zustande brachten, standen oder saßen knapp 3000 Rot – Weisse gegenüber. Der RWE gewann mit 3:1 und konnte ob der Spielweise der „schwatten“ glücklich sein, das kein Spieler verletzt ausfiel. Das Ambiente hat mir sehr gut gefallen. Etwas befremdlich fand ich, dass selbst zu solch einem Testspiel auch eine Hundertschaft Polizei vor Ort eingesetzt wird. Ich glaube, das wäre an diesem Tag auch ohne gegangen. Aber, ich war zufrieden.


Ein Mann muss auch mal allein sein, Absatz 1; Kapitel "Katernberg"

An einem Samstag zum Beispiel. Und nicht zuletzt Dank optimaler Familienlogistik konnte ich mir gleich drei langgehegte Wünsche erfüllen, zudem noch alle in einer Stadt und mit entspanntem Zeitfenster. Aber der Reihe nach: Es ging natürlich nach Essen und dort hatte ich drei Ziele: Den legendären Platz „am Lindenbruch“ der SF Katernberg, den Uhlenkrug des ETB SW Essen inklusive stattfindenden Testspiel gegen RWE und das wunderschöne Stadtviertel Margarethenhöhe. In der Planung hatte ich eigentlich auch noch das Stadion des STV Horst Emscher, den „Katzenbusch“ der Spvgg Herten und die Glückaufkampfbahn, aber da war ich schon mal, deswegen wollte ich meine Planung nicht zusehr in Stress umwandeln. Den mache ich mir zur Zeit an anderer Stelle mehr als genug 😉 und eine Ruhrgebietstour über ein Wochenende steht ja noch aus. Den Weg in das Ruhrgebiet findet man ja nun fast im Schlaf und wartet nur auf die „Zwiebel“ links. Aber mittendrin, da habe ich am Samstag den „Intellekt“ unseres Navis schätzen gelernt. Ich habe mich zwar immer gerne und viel durchgefragt, denn das war ja auch spannend und hat mich den Menschen dort näher gebracht, aber entspannter und faszinierender war das Prinzip Navi (unseres heisst übrigens ROSALIE). Und trotzdem gestehe ich, zwischendurch immer wieder an den Vorgaben gezweifelt zu haben oder auch manchmal den Dialog in Form von „spinnst Du“ gesucht zu haben. Zum Glück kam keine Antwort, denn sonst wäre ich wahrscheinlich in den Rabatten oder dem Vorgarten von Ernst Patschulke gelandet. Aber so ging es zielstrebig durch den recht eigenständigen Vorort Katernberg (http://www.soziale-stadt.nrw.de/stadtteile/profil_essen.html), und nach zig abzubiegenden Strassen fährt man fast in den Platz hinein. Platz deshalb, da vom einstigen Lindenbruch der SF Katernberg fast überhaupt nichts mehr übriggeblieben ist. Auch der Rasen ist keiner mehr, sondern Asche. Und trotzdem läuft auch diesmal vor meinem geistigen Auge einiges dessen ab, was sich in den fünfzigern hier abspielte: (Helmut Rahn spielte übrigens in der Saison 50/51 hier bei den Sport Freunden) Es lebe die Phantasie ;-). Zudem in Verbindung mit dieser einzigartigen Eckkneipe, die aktuell aber wohl nicht mehr betrieben wird. Ich glaube, das war auch gut so, denn ob der Kaffee geschmeckt hätte…….? Da ja Recherche mittlerweile fast alles ist, wenn man keinen Blödsinn schreiben will, habe ich herausgefunden, dass die Kneipen- und „BlickaufsFeld“ Szenen aus der Wohnung des Essener Fernsehkommissars „Lutter“ (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,4337827,00.html) garnicht bei den SF Katernberg und in dieser skurrilen Eckkneipe, sondern in Köln gedreht wurden. Das ärgert mich dann doch immer sehr. Aber, ich war am Originalschauplatz, auch wenn ich nicht hinein konte. Und auch am drumherum kann ich mich dann nie satt sehen: Trinkhallen, Strassenbahnen, Matratzen Concord Geschäfte….

Trainingsauftakt

„Da geht was“….., das nutze ich doch mal aus, um meine Eindrücke des ersten Trainings am Heideweg loszuwerden. Vorher habe ich aber noch ein internes Trainingslager diese Seite betreffend bezogen und ein wenig „gebastelt“. Meine Idee war, ein Layout zu finden, welches die ganze Monitorseite in Anspruch nimmt und somit die Bilder größer darstellen kann. Das mit der Seite hat geklappt, mit den Bildern nicht. Ich bin da aber auch sehr an die Vorgaben von Blogger.com gebunden, da ich natürlich der HTML Sprache nicht mächtig bin. Aber, bald kam eines zum anderen und nun muss ich die Seite mal auf mich wirken lassen. Über konstruktive Kritik freue ich mich natürlich jederzeit ;-). Ja, also zurück zum Trainingsauftakt. Das erste Jahr ohne die „grossen drei“ (von denen sich übrigens keiner hat blicken lassen….), und auch noch ohne Herion Novaku, der im verdienten Heimaturlaub weilt. Also von den „alten“ nur die „jungen“ und viele neue, ebenso junge und noch jüngere Gesichter. Ich müsste mal recherchieren: Das könnte eine der jüngsten Eintracht Mannschaften sein, die je eine Saison in Angriff genommen hat. (Ausser der E-Jugend natürlich….). Der schönen Idee, die Mannschaft gebührend über Stadionmikrofon vorzustellen wohnten aber nur ganz wenig „Kiebitze“ bei. Ich glaube, so wenig waren es noch nie beim ersten Training. Keine 15 insgesamt. Dazu die Presse und Sponsoren. Mal abgesehen davon, dass im Sport ja einzig das Endergebnis zählt, spielt sich zwischen An- und Abpfiff ja alles auf der Gefühlsebene ab. Meine war erstaunlicherweise positiv gestimmt, nachdem was ich da sah. Da gab es ein flottes Spielchen auf dem Kleinfeld, und alle schienen mit Spaß bei der Sache zu sein. Vielleicht tut es der Mannschaft gut, als Mitglieder einer Generation neu beginnen zu können und nochmehr, dieses Mal keine Favoritenstellung einzunehmen. Anschließend glühte noch der Grill und wir wurden zu einer Helferparty, nicht nur aus Anlaß des Jugendländerspieles, eingeladen. Vielleicht bin ich auch deswegen so gutgelaunt nach Hause gefahren, denn ein „DANKE“ hört man heutzutage viel zu selten. Das hat mich und auch andere sehr gefreut und auch sehr überrascht.