Danke Lieblingsclub

Eigentlich war der Plan, den ganz netten Text dieses melodisch eher zweifelhaft tönenden Liedchens auf den RWE umzumodeln. Ist es doch schließlich unser aller Lieblingsclub und fühlen wir uns hier nicht nur manchmal falsch. Jetzt nicht wirklich wie ein Segelschiff im All, der Vergleich hinkt natürlich. Durchgeknallt sind wir trotzdem und der Stau auf der A „wo auch immer“ ist mit dem RWE blitzschnell vorbei, kommen wir vor lauter Gedanken an unseren Verein erst gar nicht dazu, uns über Stillstand und verlorene Zeit aufzuregen.

Aber die Plörre von Veltins wird trotzdem niemals wie Kaffee auf Hawaii  schmecken (yeah). Auch wenn wir schweigen, weiss die Mannschaft Bescheid, denn dann sind wir meistens sauer oder enttäuscht. Wir brauchen dann nicht sagen, unsere Blicke reichen. Das der Alltag hier aber zu grau wird, dafür kann der Lieblingsclub nun nichts, das kann auch mal am Wetter liegen. Packen wir den RWE aber ein, sind wir dann trotzdem mal raus. Reiten wir der Sonne entgegen. Hallo also Lieblingsclub, Du kennst uns wirklich schon sehr gut. Weisst, wie wir ticken. Bei Dir können und sollen wir tatsächlich verträumt und verrückt sein. Und Du glaubst gar nicht, wie oft wir schon träumend im Gras lagen. Verrückt, oder?

Und im Gegensatz zum dahin geträllerten Liedchen, wo es laut Text absolut niemand erfahren darf, vertrauen wir es Dir an und absolut jeder soll es erfahren. Und Du bewahrst es ja auch auf: Unsere Area RWE. Klar, manchmal drehen wir uns auch im Kreis, auch wenn wir schon lange keinen Gegner mehr schwindelig gespielt haben. Obwohl, die Lackschuhe dürften aktuell noch leichten Drehschwindel haben. Weiter aber im Text: Aus einer Kleinigkeit, aber mehr als fünf Minuten kann ich Dir nicht böse sein. Also mit den fünf Minuten jetzt, das vergessen wir mal ganz schnell wieder: Es waren über fünf Monate, in denen wir Dir böse waren. Mindestens. Und Du uns (yeah).

Vormachen können wir Dir nichts, es fällt Dir sofort auf, hängen keine Fahnen, folgt Dir keiner mehr auswärts. Aber, kurz bevor wir uns ganz hängen lassen, baust Du uns mit einem Pokalsieg wieder auf. Wiegt dann der Alltag so schwer wie Blei, sind wir dann doch wieder zu zweit, scheint alles so leicht. Hallo Lieblingsclub, schön dass wir uns kennen. Das mit dem Verrückt sein sollten wir aber dann doch nicht übertreiben, sonst gibt es nicht nur na na na na na na, sondern auch noch die rote Karte. Zeiten ändern sich und wir uns gleich mit. Du und wir, so jung in diesem alten Georg Melches Stadion.

Das letzte Mal als wir uns sahen, ist auch schon viel zu lange her. War es doch der letzte Abpfiff. Doch jetzt lachen wir, als wenn Du nie weggewesen wärst. Sobald wir Rot-Weisse sehen sowieso. An dieser Stelle könnte noch einmal der Refrain folgen. Aber ich wollte ja den Text nicht auf unseren Verein ummünzen (yeah)

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