Losing My Religion, Part One

Wie viel Tage braucht es, um das Geschehene zu kommentieren? Viel viel Zeit benötigt der Fan, um zu verarbeiten, dass es wieder einmal nicht an der Zeit sein wird, diese Liga zu verlassen? Viel Zeit! Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Es ist etwas anderes, ob Du als „Tabellendrölfter“ nach der Winterpause startest, oder als Herbstmeister und Tabellenführer. Zudem mit mindestens 5.000 Fans auswärts als Stütze.

Herrenspeise feinster Sorte war also angesagt. Doch es gab viermal Grütze, Kategorie Null Punkt Eins. Lediglich gegen die Zwote des VfL Bochum konnte ein 1:0 erzwungen, nicht erspielt werden. Der Fan wendet sich ab mit Grausen; der Trainer wittert Fluch, wähnt uns gar voll im Rennen; der Verein lässt schon über den Slogan der nächsten Saison rätseln. Samma, geht`s noch? Darf ich als Fan vielleicht erst einmal die Schnauze voll haben? Bleibt mir weg mit Durchhalteparolen, oder Floskeln, die uns eher der Peinlichkeit, denn Punkten hingeben.

Wenn überhaupt ein Fluch über unserem, so wunderbaren, Arbeiterverein liegt, dann jener aus dem Jahre 1971. Und exakt aus diesem Grund findet ein „Derby“ niemals gegen die Zweitvertretung derer aus Meineid statt. Wir müssen nicht mehr darüber schreiben, dass kein noch so schlechtes Spiel dafür herhalten darf, beworfen zu werden. Das ist unentschuldbar! Unentschuldbar aber auch die eigene Leistung. Worüber reden wir hier also? Ihr seid doch verdammt gute Fußballer. Nun ist es wieder einmal vorbei. Wir hätten Euch auf Händen getragen.

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