Saarkasmus

Ich kann das alles so langsam nicht mehr. Dieser sogenannte moderne Fußball und seine Auswüchse (auch auf den Rängen) setzen mir schon lange zu. Reformen in diversen Ligen werden nie gemacht, um dem Fußball zu dienen, sondern dafür, um noch mehr Geld und Planungssicherheit für einen erlauchten Kreis von Vereinen zu generieren. Alles wird langfristig darauf ausgerichtet, Überraschungen in den Ligen zu vermeiden. Real soll zum dröftausendsten Male auf den FC Bayern treffen, PSG ausnahmsweise mal nicht scheitern und irgendwie müssen wir ja auch noch dafür sorgen, Europa- und Weltmeisterschaften immer weiter aufzublähen, so dass Qualifikationsspiele eigentlich zur Farce werden. Schließlich kann mittlerweile eh jede Nation mitspielen, die Bock drauf hat. Immer „Money“ von Pink Floyd in den Ohren. Nebenbei und wie aus der Hüfte geschossen mitgeteilt, wechselt der DFB nach siebzig Jahren (mit kleineren Ausnahmen zwischenzeitlich) von Adidas zu Nike. Gibt halt wesentlich mehr Geld. Das regelt dann tatsächlich der Markt, und nicht mehr das Gewohnheitsrecht.

Irgendwie tut es auf der Gefühlsebene tatsächlich weh, aber was wissen wir schon. Vielleicht wollte Adidas ja auch selbst nicht mehr so wirklich Ausrüster des DFB sein. Vielleicht war die Geschichte von Adi Dassler und seinen berühmten Schraubstollen in Verbindung mit dem DFB schon länger auserzählt, und wir haben es einfach nur nicht bemerkt. Mich persönlich hat der Wechsel von Umbro zu Nike vor einigen Jahren bei den „Three Lions“ mehr getroffen als der aktuelle hierzulande. England und Umbro waren in Sachen Trikots  für mich immer das Nonplusultra. Dummerweise muss man sich  aber eingestehen, dass gerade die aktuell vorgestellten Trikots der Engländer zur kommenden EM einfach wunderschön sind. Inklusive erhitzter Diskussionen auf der Insel natürlich, die optische Darstellung des St.-George-Kreuz betreffend. Unverschämt allemal, egal ob nun bei Adidas oder Nike: Die Trikotpreise! 

Aber ich schweife ab, was manchmal einfach sein muss. Es ist also nicht mehr so einfach mit uns Fans und dem Fußball, und von daher kommt den Pokalwettbewerben eine immer größere Bedeutung zu. Pokalabende sind Feste des Fußballs. Der FA-Cup erlebt so etwas wie eine Renaissance, die Auslosung der nächsten Runde im schottischen Pokal mit Rod Stewart muss man einfach mal am Monitor erlebt haben. Und nicht wenige ergötzen sich, so wie ich auch, immer noch regelmäßig an der Szenerie aus dem Film „Football-Factory“, wo in einer verqualmten Londoner Bar der Millwall FC dem FC Chelsea zugelost wird. Aus dem Pokalwettbewerb speisen sich Mythen, die eine Saison im Ligabetrieb niemals in der gleichen Intensität bieten kann. Nie wird man schneller zum Helden oder zur Heldin, manchmal auch zum tragischen, und nirgendwo anders kommt man dem ersehnten Spiel gegen den Hauptrivalen so nahe, obwohl in der Liga seit Jahrzehnten getrennt. Aber in der Lostrommel eben so nah beieinander wie lange nicht zuvor. Und so kamen sich Ligabetrieb und Pokalwettbewerb eigentlich auch nie in die Quere. Man machte sein Ding, egal was die anderen sagen. 

Seit dem 22.März 2024 ist auch damit Schluss. Auch wenn der DFB in diesem Fall sogar klar zugunsten Pokalwettbewerb entschieden hat. Aber eben mit ganz, ganz viel Beigeschmack. 

Und somit beginnt ein ganz bitterer Abschnitt für Rot-Weiss Essen in der Saison 2023/24, den so hat niemand kommen sehen: Zum Schutz des DFB-Pokalhalbfinals 1.FC Saarbrücken gegen den 1.FC Kaiserslautern am 02.April 2024 wird das für den Ostersamstag zuvor angesetzte Spiel der 3. Liga zwischen den verlebten Jungs aus dem Saarland und unserer Rot-Weißen Reisegruppe abgesetzt und auf den 24. April an einen bis dato unbestimmten Ort verlegt. Seit dieser Meldung schwillt mir immer wieder der Kamm, kribbeln die Ameisen rastlos im Kopf und ist so viel mehr kaputt gegangen, was sich jetzt noch gar nicht in vernünftige Worte fassen lässt. Daher ja auch dieser Wortschwall hier, um damit klarzukommen. 

Rasenexperten haben herausgefunden, dass das Spielfeld im Ludwigspark keine zwei Spiele innerhalb kurzer Zeit verträgt und somit hat der DFB einfach priorisiert: Ein Pokalhalbfinale mit TV-Übertragung im großen Stile ist natürlich wichtiger als 3. Liga auf Magenta. Da kann sich der Herr Hartmann vom DFB seine bedauernden Worte in Richtung RWE und Fans sonst wo hinstecken. Die nehme ich ihm genau so wenig ab wie die gespielte Überraschung der Saarbrücker Verantwortlichen, von nichts gewusst zu haben. Die Suche nach einem alternativen Spielort war sicher eine intensive. Also wenn sie denn überhaupt stattgefunden hat… Das ein Pokalhalbfinale höher gewertet wird als ein normales Ligaspiel der 3.Liga, das ist ja komplett nachvollziehbar. Also aus Sicht des DFB. Aber überhaupt nicht nachvollziehbar ist die Art und Weise der Entscheidung und diese an sich!

Die Stadt Saarbrücken und sein erster Fußballclub bekommen es seit Monaten nicht hin, einen dauerhaft bespielbaren Untergrund namens Fußballfeld herzustellen. Das bekommen selbst wir an der Hafenstraße geregelt, mit zwei Vereinen und somit wöchentlicher Belastung. Und trotz vieler Platzprobleme, die sich einfach auch nicht leugnen lassen. Aber man hat immer gemacht und getan. Der 1.FC Saarbrücken wurde dann gebeten, für das Ligaspiel gegen unseren RWE ein Ausweichstadion zu benennen. Erstaunlicherweise ( oder doch erwartbar?) wurde der Verein aber nicht fündig. Komisch, war man doch die letzte Zeit viel in Völklingen zu Gast. Oder hätte in Elversberg anfragen können. Homburg wäre eine Option oder das legendäre Ellenfeld in Neunkirchen. Ohne jetzt die dortigen Belegungen zu kennen. Es hätte genug Optionen gegeben, wo man hätte mal anrufen können. Wenn man denn gewollt hätte. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass man in der Geschäftsstelle des 1. FC Saarbrücken über einen Fernsprecher verfügt. Möglicherweise sogar über ein Faxgerät.

Halten wir also bis dato fest: Der 1.FC Saarbrücken verfügt über ein Spielfeld, welches keine Doppelbelastung aushält und findet zudem keine Ausweichmöglichkeit, um das Spiel gegen den RWE an anderer Stelle über die Bühne zu bringen. Ja sapperlot, was machen wir denn nun, fragte man sich somit erstaunt an der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt. Sicher die Nase bearbeitend wie einst Wickie in „Wickie und die starken Funktionäre“ kam es dann final zur Idee der Spielabsage der Begegnung 1.FCS – RWE, dessen Folgen für den Verein Rot-Weiss Essen und seine Fans die Forums-Userin Krawallvegi auf den Punkt genau aufgelistet hat:

„Fairplay wird mit Füßen getreten.

Eingreifen in Auf- und Abstiegskampf

Übervorteilung eines Pokalhalbfinalisten. Lautern sagt Danke.

RWE 3 Wochen ! Ohne Pflichtspiel!

Innerhalb von 1 Woche 3 Auswärtsspiele! Ja DFB, vielleicht glauben w i r ja noch an Platz 3 oder 4 ? Aber, ist ja nicht so wichtig.

Im Derby ohne Wiegel und Berlinski, Typen die für so ein Spiel wie gemacht sind !

Saarbrücken wird hofiert?!!!

Die laufende Meisterschaft ist dem DFB nicht so wichtig?

Man findet ernsthaft keine Alternativspielstätte und entscheidet dann nicht mal vom DFB, das Heimrecht zu tauschen, wo die Meisterschaft dem DFB doch soo egal ist?

Die Fans die auf den Kosten sitzen bleiben sind eh egal?“

Die in meinen Augen einzig gangbare Option in dem unsäglichen Fall Ludwigspark wäre also die gewesen, das Ligaspiel auszutragen und das Pokalspiel nach Kaiserslautern zu verlegen. So ist auf vielen Ebenen eine Wettbewerbsverzerrung zustande gekommen, die auf den Ligabetrieb eventuell weitreichende Folgen haben könnte. Die Sperren für Andreas Wiegel und Ron Berlinski beispielsweise: Die gelten nun einfach für das Spiel gegen den MSV, der doch schon mit dem Ligaspiel nach Halbfinaleinzug unverhofft beschenkt wurde. Hier muss es doch einen Ansatz geben, die Sperren gegen den MSV aufzuheben, um sie dann meinetwegen für das Nachholspiel wieder zu aktivieren. Und dann die Belastung für den RWE mit drei Auswärtsspielen in kurzer Zeit? In Münster wäre man weinend zusammengebrochen. Die schon erbrachten Kosten der Fans? Ach so, sorry. Die interessieren den DFB ja nun mal so überhaupt nicht. Außer man kann über sie durch absurde Strafenkataloge viel Geld einnehmen. Braucht der DFB ja, wie wir wissen.

Es ist einfach eine komplette Verzerrung der Dinge auf so vielen Ebenen, die allesamt nur dem 1.FC Saarbrücken in die Hände spielt und Fehlverhalten belohnt, anstatt sanktioniert. Der DFB sanktioniert zwar ansonsten jeden Scheiss, aber mit einem Pokalhalbfinale kann man nun mal Kohle machen. Da muss man einfach auch mal Kollateralschaden akzeptieren. 

Ich werde jeden Pokalwettbewerb trotzdem weiter mögen, auch wenn selbst auf unserer Ebene des Niederrheinpokals  von Verbandseite aus viele falsche Entscheidungen getroffen werden und kleinere Vereine gezielt um das Heimspiel des Lebens gebracht werden, da eventuell ein Bauzaun fehlt. Und ich würde mich über diese Entscheidung genauso aufregen, selbst wenn es die Preußen oder den MSV getroffen hätte. So wie das abgelaufen ist, so geht das einfach nicht! Das entfernt mich einfach immer weiter vom Deutschen Fußball Bund.

Ich habe am 7.7.1977 einen DFB-Wimpel als Sieger der Zeltlagerolympiade des SV Vorwärts Nordhorn überreicht bekommen. Keiner weiß bis heute, wie das passieren konnte, ich war sozusagen das Leicester City des Zeltlagers. Und was war ich stolz auf den Wimpel. Er hat mich im weiteren Verlauf jahrzehntelang bei Umzügen und den sich verändernden Lebenssituationen begleitet. Immer noch nicht fassend, was damals im Jahre 1977 passiert ist. Ich habe ihn dann vor einiger Zeit in Zusammenhang mit Katar und vielen anderen Entwicklungen im DFB entnervt in den Müll geworfen.

Wenigstens hat das Ausweichtrikot zur kommenden EM dann noch für etwas diebische Freude gesorgt, auch wenn es mich selbst nicht besonders anspricht, da ich halt die schlichteren Trikots bevorzuge. Aber es hat wieder etliche Kommentierende in ihrer stumpfen und peinlichen Homophobie entlarvt. Wenigstens etwas hat der DFB also hinbekommen. Obwohl auf der Zeitschiene nicht so ganz optimal wirkend. 

Der DFB hat am 22.3.2024 aktiv und wohlwissend den Ligabetrieb der 3. Liga in der Aufstiegs- und Abstiegsfrage beeinflusst und sportliche und finanzielle Nachteile für einen Verein der 3.Liga zur Durchführung des DFB-Pokalhalbfinalspiels hingenommen.

Ich sach mal so: Jetzt erst recht, RWE! 

6 Kommentare

  • Rüdiger Weigel
    Avatar von Rüdiger Weigel

    ich habe Herrn Hartmann geschrieben, dass, wenn es ihm so leid tut, er mir ja die Kosten ersetzen kann.

    • Avatar von isdt

      Hast Du denn seine E-Mail Adresse vom DFB bekommen? 😉

      • Avatar von rueweigel

        Ich habe das Kontaktformal auf der DFB Seite genutzt. Sollte mich wundern wenn ich eine positive Antwort erhalten sollte.
        Mit dem DFB haben wir seit dem Bundesligaskandal in den Siebzigern keine guten Erfahrungen gemacht. Nicht umsonst haben wir in Berlin „wir scheißen auf den DFB“ gesungen.

  • Gerrit Schneider
    Avatar von Gerrit Schneider

    Sehr schön und treffend geschrieben!
    Zuallererst möchte ich dazu mal behaupten, dass Du mit Deinem Text auch einem Großteil der blau-schwarzen Fangemeinde aus dem Herzen sprichst, jedoch eines dazu Vorweg:Ohne meinen FCS zu sehr in Schutz nehmen zu wollen wäre ein Auswärtsspiel beim größten Rivalen der mit Abstand größte denkbare Schlag in jedes blau-schwarze Gesicht gewesen (das wäre wie Euch vorzuschlagen, das Heimrecht zu tauschen und in Herne-West kicken zu müssen…).
    Ob und wie intensiv man sich einen möglichen Stadionwechsel für das Match gegen RWE beschäftigt hat sickert leider auch in Saarbrücken nicht durch, jedoch is das zumindest als Außenstehender betrachtet nich ganz so leicht:Die Stadien in Homburg und Elversberg wurden meines Wissens von deren Seite vor der Saison ausgeschlossen, das Ellenfeld wäre bei weitem zu klein, ebenso das ungeliebte langjährige Exil in Völklingen, wo wir durch den unsäglichen Stadionbau-Fusch der Stadt Saarbrücken eine viel zu lange, quälende Zeit verbringen mussten. In der Folge wurde vor der Saison der Bornheimer Hang in Frankfurt als Ausweichstadion angegeben, dieser würde aber dem heutigen Stand an Dauerkarten plus Gästefans nicht mehr gerecht werden, also rein juristisch in meinen Augen wohl kaum zu bewerkstelligen.
    Unabhängig dessen bleibt das Ganze und die Entscheidungen des DFB für jeden Fan einfach nur traurig.
    Da stehen wir als Drittligist sensationell im Halbfinale: wenn jetzt jeder mal kurz überlegt, welche Emotionen das bei ihm mit seinem Verein auslösen würde (wer es unparteiisch geschildert möchte: die Jungs von DWIDSwoch haben das in ihrem Podcast letzte Woche ziemlich treffend getan) – ich würde es jedem einzelnen Treuen in den Blöcken (fast 😉 ) jeder Couleur gönnen, nach Jahren des eher traurigen Daseins und unter der Prämisse, dass beim letzten Sensationserfolg in dieser Art keine Fans dabei sein durften, so ein unfassbares Gefühl erleben zu dürfen! Beim Erfolg über Gladbach drückt uns der Großteil der 3. Liga , der Gros Deutschlands, die Daumen und freut sich mit dem blau-schwarzen David, der auf seinem Acker den nächsten Goliath zu Fall bringt. Seit der zweifelhaften Entscheidung das Spiel gegen RWE zu verlegen hab ich nun bei allem Stolz auf das, was der FCS gerade erreicht hat, plötzlich wieder einen Klos im Hals und ein schlechtes Gefühl, ein fremd schämen.
    „Wieder“, weil bereits nach dem (unter unsäglichen Umständen kurz vor Anpfiff) abgesagten Spiel gegen die Fohlen der Spott über den Verein riesig war und so wie ich das sehe kaum ein Außenstehender wahr nimmt, dass der 1.FC Saarbrücken in diesem Fall als Mieter ziemlich machtlos ist, zu einem Spielball zwischen der Stadt Saarbrücken (als Vermieter, der es schafft, ein Stadion in weit längerer Bauzeit zu viel höherem Preis zu bauen und dabei noch „vergisst“, dass es nicht reicht, wenn das Gras an unbedacht unbebauten Flecken (die „Kuhweiden“ in den Stadionecken) wuchert, sondern das -was man jedem Privatmann oder Dorfverein untersagen würde- man einen Fußballplatz ohne Drainage baut, was dort den Wuchs eines Rasens zum Fußball spielen hindert) und dem DFB, der sein(e) Millionenspiel(e) nicht gefährden möchte und der einmal mehr den von uns geliebten Sport mit Füßen tritt, wird

    Ich kann den Unmut eines jeden Fans verstehen: ich hab für Teile meiner Family, die nich im Saarland leben und nur zu Ostern zu Gast sind, Karten für ein erhofftes Osterduell zweier Traditionsvereine besorgt, die sicher nicht unter der Woche zum Ausweichtermin herkommen werden, ebenso hab ich mich auf 2 oder 12 Bier mit meinem rot-weissen Buddy Patrick Sieweke vor und nach dem Spiel gefreut… .
    Jeder, der jetzt Wettbewerbsverzerrung schreit, sowohl aus der Pfalz, als auch aus Essen,sollte aber bitte trotzdem bedenken, dass auch mein FC vor dem sensationellen Pokalspiel 3 Wochen lang ohne Spielpraxis und Rhythmus ist (zumindest kann man uns dieses Mal das Event nich nehmen, wie coronabedingt vor 4 JAhren gegen B04!) und das man in diesem Fall die Spielverlegung gegen RWE zwar mittragen muss, aber als Verein nicht dafür verantwortlich ist.
    Das man dieses Theater -sowohl im für uns positiven Sinne mit Pokalerfolgen und daraus resultierendem Dauerkartenboom, als auch im allgemein negativen mit einem Sportplatz, der diesen Namen nicht verdient hat und den resultierenden Anfeindungen und dem Spott für Spielabsagen und -Verlegungen- vor der Saison noch nicht absehen konnte und keine adäquate Ausweichspielstätte angegeben hat kann man gern als Zeichen von nicht vorhandener Weitsicht werten, die Platzverhältnisse bei den Pokalsensationen als ausschlaggebend und somit als Benachteiligung der Bauern, SGE und Gladbach – aber bitte zumindest mal in Betracht ziehen, dass in diesen Belangen dem 1.FC Saarbrücken als Mieter, zumindest soweit ich das erkennen kann, die Hände gebunden sind.

    • Avatar von isdt

      Lieber Herr Schneider,

      ganz herzlichen dank für diesen unglaublich langen, informativen und zugleich wohlwollenden Kommentar. Es ist wirklich schade, das diese Leistung der Mannschaft durch die Umstände ein wenig geschmälert wird. Vielleicht haben die Umstände aber auch dazu beigetragen. Man weiß es nicht. Sicher ist aber, dass das Spiel des Lebens für jeden Spieler des FCS einen würdigeren Rahmen verdient gehabt hätte, als es das aktuelle Drama bieten kann. Hoffentlich kann nun wenigstens Dienstag alles einigermaßen fair für beide Mannschaften über die Bühne gehen. Und dann bin ich wirklich gespannt, wo wir denn schlußendlich aufeinandertreffen werden…

      Herzlichst,
      Uwe Strootmann

      • Avatar von rueweigel

        Und plötzlich präsentiert der 1.FCS ein Ausweichstadion. Ich hoffe unser RWE wird im Nachholspiel für ausgleichende Gerechtigkeit sorgen. Und für wen unsere Sympathien im Pokalspiel sind, dürfte klar sein. Genauso wie dass mit dem 1.FCS nie mehr eine Fangemeinschaft entstehen wird.

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