Bilderzyklus [Eine Reihe von zehn zusammenhängenden Fotos in zeitlich loser Folge] ƒ9. ISO 100. 1/80s.

„Der Gipfel“ Öl auf Leinwand, 2022. Wir verließen nach vielen Jahren das erste Mal NRW und zogen hinaus in die große weite Welt. Bayern in diesem Falle das gelobte Land, und die schöne Stadt Bayreuth unser Gastgeber. Der erste Biergipfel zwischen Bayreuther und Stauder stand an und endete Unentschieden. In der Innenstadt wurden die vielen flanierenden RWE-Fans bestaunt von distinguierten

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ƒ11. ISO 125. 1/200s.

„Niemals geht man so ganz“ Öl auf Leinwand, 2023. Ganz am Ende gab es dann doch noch was zu feiern. Durch den Sieg im Finale gegen RWO wurde der Niederrheinpokal geholt. Die letzte Ehrenrunde von Ötzi, Herze und Engel tat schon weh, auf vielen Plätzen wurde verstohlen die ein oder andere Träne weggewischt. Jeder von ihnen nun einer von uns.

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ƒ5. ISO 125. 1/250s.

„Am Tiefpunkt“ Öl auf Leinwand, 2023 [schwarze Phase]. Der designierte Absteiger SV Meppen konnte mit uns machen was sein Ernst wollte. Der endgültige Tiefpunkt unserer spielerischen Abwärtsspirale. Irgendwie hatte wohl keiner mehr Bock auf RWE und 3. Liga. Weder die Spieler, noch wir Fans. Es war dann tatsächlich ein fehlgeleiteter Becherwerfer, der uns am Ende vor dem Abstieg gerettet haben

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ƒ4. ISO 400. 1/200s.

„Trauer und Töricht“ Öl auf Leinwand, 2023. Einmal mehr volle Hütte, einmal mehr ein Unentschieden der tristen und torlosen Sorte. Es hat aber nicht mehr so viel geregnet, wie in den Heimspielen zuvor. Getrauert wurde um das Ehrenratsmitglied und langjährigen Mannschaftsarzt Dr. Rudolf Eiling. Das war gut. Weniger gut direkt darüber mittels Tapete hochgehaltene Geschmacklosigkeiten. Inhalt und Zeitpunkt einfach töricht

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ƒ4. ISO 125. 1/125s.

„Ode an die Freude“ Öl auf Leinwand, 2023. Dank der Fans des VfL Osnabrück und dank der wohl besten Saisonleistung unserer Mannschaft wurde dieser Dienstagabend zu einem Höhepunkt der Erlebniskultur Hafenstraße. Speziell die zweite Halbzeit war ein dauerhafter und atmosphärischer Höhepunkt beider Seiten auf den Rängen sowie ein rasantes Auf und Ab auf dem Feld. Eine Punkteteilung, die zwar keinen

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ƒ2,2. ISO 125. 1/640s.

„Ost-Ost-Ostfriesland“ Öl auf Leinwand, 2022. Die dynamischen aus Dresden waren an der Hafenstraße zu Gast und in ihrem Gepäck nicht nur angemessen viele Fans, sondern das erste Mal in der Saison auch ein ordentliches Aufgebot an Groundhoppern und Krawalltouristen aller Herren Länder. Und den Niederlanden natürlich. Es sächselte auch in „G1″und es wurde Herbst an der Hafenstraße. Blätter und Gegentore

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ƒ4. ISO 500. 1/500s.

„Essen Helau“ Öl auf Leinwand, 2022.Es war ein trister Wintertag, aber mit drei Punkten gegen die Zwote des BVB. An solch grauen Tagen kommt die Hafenstraße immer besonders schön daher und entfaltet ihren ganzen Charme. In „G1“ an diesem Tag der örtliche Karnevalsverein zu Gast, was nach Spielende noch zu einer zünftigen Polonaise geführt hat. Polonaise statt pöbeln: Das hat

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ƒ4. ISO 100. 1/500s.

„Westfalenstadion“ Öl auf Leinwand, 2022. Nebenan in der „Roten Erde“ gab es neues Grün, so dass im Tempel der Borussen gespielt werden musste durfte. Es gibt schlechtere Orte, um ein Spiel von Rot-Weiss Essen zu sehen, auch wenn ich das Stadion „Rote Erde“ wesentlich lieber mag. Vor allem die dortige Tribüne ist ein Schmuckstück aus guten alten Tagen des Fußballs.

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ƒ2,2. ISO 1250. 1/640s.

.„Eine enge Kiste“ Öl auf Leinwand, 2022. Spiele in Osnabrück sind eine enge Kiste. Damit ist nicht immer nur das Endergebnis gemeint, aber immer die herrliche „Bremer Brücke“ selbst: Jeder Quadratzentimeter des Stadions wird hier genutzt , um Zuschauern Platz zu bieten. Und dann ist die Brücke auch noch innerhalb eines Wohngebietes gelegen, so dass der Vergleich mit der „Kenilworth

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Misserfolge sind Wegweiser auf dem Weg zum Erfolg (C.S.Lewis).

Seit Tagen, genauer gesagt seit Sonntagnachmittag, spuken die Wörter und Sätze im Kopf herum, die man irgendwie zu einem mehr oder weniger sinnvollen Ganzen zusammenfügen möchte. Doch es hat bis heute nicht funktioniert. Selbst die Besatzung und Passagiere der Titanic hatten ja damals mehr Vorbereitungszeit, sich auf den Eisberg vorzubereiten, als unsereins auf das diesjährige Ergebnis der Jahreshauptversammlung.  Wir haben

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Kurzware: „Spirits In The Material World“ (The Police)

In einem Artikel Rot-Weiss Essen betreffend war zu lesen, dass man neues „Spielermaterial“ sucht. Und da war er wieder, der Moment des Schauderns. Immer öfter ist von Spielermaterial die Rede, wenn es um Sportler im allgemeinen oder Fußballer im Speziellen geht, die in Summe eine Mannschaft bilden werden. Und bestenfalls dann auch eine sind. Ich finde diesen Begriff furchtbar! Sportjournalisten

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Ehre wem Ehre gebührt.

Oguzhan Kefkir hat einen neuen Verein gefunden. Wie dieser Blog als letztes erfuhr und somit noch nicht darüber berichten konnte. Aber nun ist es dieser Redaktion ja bekannt. „Uns Ötzi“ läuft  also in der kommenden Saison ausgerechnet für Rot-Weiß Oberhausen auf. Das ist per se nichts Schlimmes, aber da die Verhandlungen sicherlich nicht in der Kürze seit Abpfiff Pokalfinale geführt wurden,

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Belletristik.

Schwer lag noch der Morgennebel über dem Aasee in Münster, als dort ein lebloser Selfiestick auf einem weißen Tretboot in Schwanenform gefunden wurde. Zwei Frühtretbootfahrer hatten auf ihrer Morgenrunde das sanft schwankende, führerlose Tretboot entdeckt und sofort die Polizei informiert, als sie das Opfer darin entdeckten. Die Wiederbelebungsversuche der beiden als Ersthelfer vor Ort gestalteten sich erfolglos, es war kein

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Fußball im Ruhrgebiet. Ein moderner Mythos im Bilde.

Dass eine Ausstellung über den Fußball im Ruhrgebiet in der ehemaligen Kohlenwäsche auf Zeche Zollverein aufgebaut wird, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wurde doch auch im Fußball durchaus ab und an Kohle gewaschen, um dadurch sportliche oder private Ziele etwas flotter zu erreichen. Um die Kohlenwäsche zu erreichen, nimmt man zunächst die markante Rolltreppe rauf auf die 24-Meter Ebene, um

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Es gibt für alles eine Zeit. Auch dafür, Abschied zu nehmen.

Das Unentschieden zum Ausklang der ersten Saison in der 3. Liga verstärkte noch das eigene Empfinden, recht unentschieden in der Bewertung dieser zu sein, obwohl es doch so viele davon gab. Aber wenigstens war unsere Mannschaft konsequent und hat uns auch zum Abschluss keine spielerische Leichtigkeit des Seins vorgetragen, dafür aber wie immer bis zum Schluss alles gegeben. Das Ron

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„Nun sei bedankt, mein lieber Schwan!“ (Richard Wagner)

Es klingt vielleicht etwas ungerecht der Mannschaft von Rot-Weiss Essen gegenüber, wenn ich schreibe, dass mein schönster Saisonmoment vergangenen Sonntag um ca. 14:02 Uhr in Nordhorn während der nachmittäglichen Hunderunde stattgefunden hat. Das Handy brummte und es ploppte die Nachricht vom Ausgleich des FSV Zwickau kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit in Wilhelmshaven als Gast des VfB Oldenburg auf. Ein

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„Vollidiot“

Bis zum Ausgleich der Münchner Löwen war so weit alles in Ordnung, es gab ja auch erstaunlich viel Aufregendes von unserer Mannschaft zu sehen bis dahin. Auf jeden Fall so vieles von dem, was wir speziell in Meppen vermisst hatten. Spielerische Magerkost waren wir schon seit längerer Zeit gewohnt, aber nun gesellte sich auch noch fehlende Hingabe hinzu. Glücklicherweise hat

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Auf dem Jakobsweg (Kolumne #189)

In der Woche vor dem 14.Mai 2022 hat im Dunstkreis von Rot-Weis Essen wohl kaum jemand wirklich geschlafen. Spätestens nach dem Patzer der heiligen St.Preußen und dem tags darauffolgenden Auswärtssieg in Lotte gegen Rödinghausen war klar: Die Aufregung auf das zwischenzeitlich fast Unmögliche machte es kaum möglich, irgendwie zur Ruhe zu kommen. Das eruptive und anschließend feuchtfröhliche Ende ja noch

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Wer einmal mit dem Löwen Samba tanzt, der schnarcht auch ohne Zähne.

Auf einmal saß er da. Die Nachbarn der ersten Hälfte konnten sich das Gewürge der eigenen Mannschaft in Meppen vielleicht nicht mehr antun. Oder sie waren solidarischer im Umgang mit den eigenen Fans als diejenigen „Kollegen“, die den kompletten ersten vier Sitzreihen im so schon kleinen Sitzplatzblock des Emslandstadions einfach mal die Sicht versperrten, indem das große Banner einer Fangruppierung

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Bier bewusst genießen.

Ein Schiedsrichter wurde gezielt Zielscheibe einer Ladung Bier mitten ins Gesicht. Der Werfer hat sich dazu ganz bewusst den Weg Richtung Tribünenmitte gebahnt, um so sicher wie nur möglich zu treffen. Herzlichen Glückwunsch, das hat prima geklappt. So gut, dass nun ein richtig hoher Preis dafür fällig wird. Für den gastgebenden FSV Zwickau zum einen, aber auch für den Helden

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Die Kolumne, die aus dem Fenster stieg und verschwand, weil sie von der Aktualität überholt wurde.

Geschrieben nach dem Spiel in Dresden aber noch kurz vor der Demission von Jörn Nowak. Gänzlich überholt also von der Tagesaktualität. Ich verweise an dieser Stelle einfach auf den letzten Satz dieser Kolumne. Ein Satz für die Ewigkeit. Lieber Jörn Nowak, danke für die Maloche der letzten vier Jahre. Und alles Gute für die Zukunft. Und falls es etwas tröstet:

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Seniorenapplaus.

Markus Höhner hatte vergangenen Samstag seinen Spaß am Mikrofon der übertragenden Sendeanstalt. Wasserball im Stadion ist ja nun auch nicht alle Tage. Je mehr das Spiel im Matsch der Hafenstraße an Fahrt aufnahm, desto flüssiger kamen die flotten Sprüche. Der rote Faden „Trikotcontest Ron Berlinski“, Pottfolklore en masse und vieles mehr an diesem Nachmittag im Verbalportfolio vertreten. Selbst an die

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Ein düsterer Abend

Ich dachte, den größten Verlierer des Pokalabends unter der Woche im schummrigen Flutlicht von Bocholt hätte ich in der 80. Minute am Monitor gesehen: Ecke 1.FC Bocholt und im Hintergrund des leider unscharfen Streams zeigt sich, wie sich ein Besucher hinter den Zaun an diesen bewegt, um dann in hohem Bogen seinen vollen Becher Richtung ausführender Spieler des 1.FC Bocholt

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I’ll Stand by You (The Pretenders)

In den mittlerweile siebzehn Jahren hier im Blog gab es mit dem RWE nicht eine einzige „StinoSa“. Warum also sollte ausgerecht die Premierensaison in der 3. Liga zu einer stinknormalen Saison avancieren? All diejenigen, die uns nach dem Aufstieg schon sicher auf den Weg in das als natürlich empfundene Habitat zweite Bundesliga wähnten, müssen sich somit noch gedulden. Und das

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