Am Scheideweg

der Fußball im Dezember 2009 steht für mich einmal mehr, aber vielleicht noch nie so konsequent an einem Scheideweg. Man ist geneigt zu empfinden, dass all die negativen Begleiterscheinungen dieses wunderbaren Sports, anstelle auf Jahrzehnte verteilt, auf wenige Wochen komprimiert werden. Wettskandal und Freitod, sportliches Scheitern und Drohgebärden, Willkür und Wahnsinn, Verträge und die Sehnsucht nach der Mami. Der Fußball unserer Tage droht aus den Fugen zu geraten, verstrickt sich in der Unfähigkeit zur Selbstkritik und ächzt unter dem Joch der permanenten Sucht nach Neuigkeiten. Was tun?

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