Monatsarchive: August 2014

Kontrollverlust

Für die Spiele des RWE sollte eine neue Steuer eingeführt werden. Keine Vergnügungssteuer, denn dazu fehlen die nötigen Heimspielpunkte. Eher eine rot-weisse Variante der Mehrwertsteuer. Rot-Weiss Essen in diesen Tagen bedeutet viele Tore, Platzverweise, Auswärtserfolge, Heimremis, fünfstellige Zuschauerzahlen. Mehrwert, ohne Frage! Vor allem bedeutet Rot-Weiss Essen aber weiterhin auch den kollektiven Verlust an Nerven. Trainer Fascher rumpelte wie Stielzchen an der Seitenlinie

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Sozialromantikers Brause

Nun ist es also eher eine Frage von Spielen, denn ganzer Spielzeiten, wann Brauseball Leipzig es bis in die Beletage des Deutschen Fußballs schaffen wird. Kenner der Materie sehen sogar schon eine Wachablösung grundsätzlicher Natur in den Kühlregalen stehen: Red Bull als neuer Kontrahent der Bayern. Nach den Dekaden Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Rot-Weiss Essen, Werder Bremen und Borussia Dortmund macht

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Drei Punkte für ein Halleluja

Kurz vor Abpfiff prallte der Ball an den Innenpfosten und von dort in das Tor der Bochumer. Was folgte, waren kollektive Jubelszenen. Auf dem Platz und den Tribünen. Das zweite Auswärtsspiel der Saison brachte den zweiten Erfolg in der Ferne. Beziehungsweise in der Nähe, schließlich wurde auswärts gewandert. Die vielen Wandersleut aus Essen sahen in der ersten Halbzeit feldüberlegene Spieler,

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Kann denn Liebe Sünde sein?

Ich glaube,ich habe ein Problem. Grundsätzlich habe ich stets mehrere, aber das liegt in der Natur der Sache. Das Problem, worum es hier geht, ist vielschichtiger und kann auch in 34 Sitzungen nicht gelöst werden! Mein Problem ist: Ich liebe einen Fußballverein! Ich liebe Rot-Weiss Essen! „Geht gar nicht“, sagen die einen, „Du liebst doch Deine Kinder und die Liebste“.

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Es ist an der Zeit, eine Liga zu verlassen, wie es so gewollt keine zweite gibt!

Wiedenbrück, vergangenen Freitag. Es waren ungefähr fünfzehn Minuten gespielt, als ein Wiedenbrücker Torschuß an den linken Pfosten klatschte. Aus dem Feld heraus betrachtet. Für die hinter dem Tor stehenden war es natürlich der rechte Pfosten. Da aber im Anschluss keiner klatschte: Glück gehabt! Auch in den Minuten zuvor hatten die rot-weissen Kicker Mühe, sich zu sortieren und gestatteten dem Gastgeber eine starke

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Ackerbau und die Axt im Walde

Einem Gemäßigten platzt nun der Kragen. Und ich bin so gemäßigt, dass ich mich bei meinen Stadionnachbarn entschuldige, wenn ich mal spielbezogen lauter werde. Schlicht und ergreifend: Ich bin furchtbar normal im Stadion. Trage meine Farben, will meine Mannschaft siegen sehen und ein klein wenig dazu beitragen. Aber was ist mit Dir oder Euch, die Ihr gestern kurz vor Anpfiff

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