„Was bist Du denn für einen?“ Der Prolog

Während der Staatsratsvorsitzende unseres Vereins noch intervenieren und telefonieren musste, begann drinnen schon die Betriebsratsversammlung der Essener Nikolausinnung bei Fässchen und kalten Kaltgetränken. Strikte Fantrennung einmal mehr misslungen. Natürlich fanden auch die Verantwortlichen noch ihren Zugang zur Tribüne, bekamen die Nikoläuse schnell Gesellschaft einiger Wichtel und waren überhaupt fast alle Tribünen fest in rot-weisser Hand. Wen galt es auch zu trennen?

Lotte sollte nicht mehr hyperventilieren wenn der RWE kommt, sondern sich einfach daran erfreuen. So wie noch zu Beginn unserer gemeinsamen Ligazugehörigkeit. Der wichtige Rest ist kurz erzählt: Kein gutes Spiel auf buckeligem Geläuf. Lotte gallig und der RWE ohne die Dominanz und Stärken der vergangenen Spiele.

Vielleicht ein schlechteres Spiel zur richtigen Zeit, um mal zu gucken, wie es wirklich um die Beziehung zwischen Mannschaft und Fans bestellt ist. So wurde neben dem Punkt auch die beruhigende Erkenntnis gewonnen, dass diese Beziehung wieder schwächere Auftritte aushält, ohne gleich in Panik oder schlimmeres zu verfallen.

Und doch tat es schon weh, diese ach so wunderbare Tabellenführung recht schnell wieder abgeben zu müssen. Jetzt, wo wir alle endlich von oben grüßen durften; Funk und Fernsehen wieder aufmerksam werden. Jetzt, wo die bundesweite Fanseele lieber Bergeborbeck statt Brause im Profifußball sehen will.

Fortsetzung folgt!

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