Wohlfühlfilme

Je nach Stimmung sind natürlich die unterschiedlichsten Filme solche, bei deren Betrachtung man sich wohlfühlt. Das kann für mich zum Beispiel „der Teufelshauptmann“ sein, „Der längste Tag“ aber auch „Das Sommermärchen“ , Mario Barth, Pastewka oder eine Musik DVD. Aber, ich glaube es gibt eine bestimmte Gattung Film, die einfach das Prädikat „WfF“ verdient haben. Die Genres müssen dabei nicht unbedingt immer übereinstimmen, aber im Grunde genommen handelt es sich bei dem „WfF“ doch um einen Film mit eher belanglosen und komödiantischen Hintergrund, als der filmischen Umsetzung einer Tragödie. Daher werden „WfF“ wohl kaum Klassiker oder mit dem Oscar ausgezeichnet. Das finde ich ungerecht, denn der „WfF“ bietet dem Zuschauer doch einiges: Stimmige Story, gute Schauspieler, grandiose Filmaustattung in die man (oder Frau) sofort eintauchen möchte, untermalt mit feinster Musik und stets gutem Ende. Ein „WfF“ sollte dabei mindestens zu zweit geguckt werden, um die schönen Momente und gegebenenfalls das Taschentuch zu teilen. Und daher habe ich beschlossen, meine schönsten Wohlfühlfilme zu nominieren und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vorzustellen: Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Meine Vorschläge, nun aktualisiert unten zu sehen. Erst gucken wir aber jetzt, wie Batic und Leitmayr ohne „Carlo“ klarkommen: Es ist Tatort Zeit………….So, der Tatort ist vorbei und meine Filmromantik hat gerade so richtig einen Schuss vor den Bug erhalten: Dieser so stille Tatort war mitunter einer der lautesten, der je gedreht wurde. Zumindestens, was seine Botschaft betraf. Wie schon erwartet, war „Carlo“ noch ein wenig das Thema. Und doch: es gab keinerlei Büroszenen, keine Frotzeleien und keine Anrufe zwecks Recherchen. Es gab einen Film über Kinder, die Kinder bekamen und letztendlich daran gescheitert sind. Das ganze in Grautönen gehalten mit brillianten Darstellungen von Mutter und Kind. Speziell die Sequenzen des Jungen allein im Haus von Frau Blum waren kaum auszuhalten. Gut auch die „Botschaft“ der „Dame vom Amt“ inklusive Halstuch, die 1x pro Woche alles abhakt, und doch nicht hinter die Fassade blickt (blicken kann oder will). Ich mag nicht daran denken, wie oft diese filmische Darstellung Realität ist. Ein Plädoyer für ein vielfaches mehr an Prävention und Unterstützung für Kinder und Jugendliche. „Carlo“ wusste schon, warum er vor dieser Folge ging, er würde daran verzweifeln….So, als Folge des Tatortes habe ich mal alle Cover „herausgeschmissen“, das Durcheinander war mir zu gross und ein wenig gebastelt. Somit sind alle meine Nominierungen für den „WfF“ nun unten zusammengefasst. Die Academy nimmt gerne weitere Vorschläge entgegen. Irgendwann wird auch der Sieger gekürt.

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