Monatsarchive: Januar 2008

Feierabend

Genau: Der diesjährige Pokalwettbewerb ist vorbei. Der RWE hat mit 0:3 gegen einen Hamburger SV verloren, der insgesamt noch gnädig erschien. Gegen das letzte Aufgebot der Essener inkl. zweier Neuverpflichtungen beeindruckten die Hanseaten allein schon durch ihre physische Präsenz und der enormen Ballsicherheit. Das hatte zuweilen schon etwas von dem berühmten Hasen und seinem Kumpel, dem Igel. Und nun geht es natürlich auch wieder belebter zu im RWE Forum und ein Knackpunkt ist neben der unterschiedlichen Erwartungshaltung zum Spiel zur Zeit die Atmosphäre im Stadion. Also ich fande diese nicht wirklich so schlecht, wie sie nun beschrieben wird, die war zum Beispiel im Grottenkick gegen die B´schweiger viel gruseliger. Vielleicht muss die Niederlage halt irgendwie kompensiert werden. Und, das ist Fakt: ein volles Stadion bietet nun mal weniger Schallmöglichkeiten als ein weniger gefülltes. So habe ich es im nie besuchten „Schall-und Akustik Seminar für aktive Fussballfans“ gelernt. Überdenken würde ich aber von Vereinsseite den Stadionsprecher auf dem Feld. Trappatoni würde sagen, „was erlauben sich Daniel….“ Sarkasmus, Ihr seit Gute Fans und Ihr nicht, etc. das geht einfach nicht. Ich war vielmehr enttäuscht vom Spiel der Essener selbst. Natürlich fehlt mittlerweile eine komplette Mannschaft und die neuen galt es zu integrieren: Aber es standen nunmal 11 Spieler für RWE auf dem Platz und die hätten ab und an mal zeigen müssen, wer Hausherr ist. Daher habe ich mich 10 Minuten vor Spielende verabschiedet. Ca 3 Stunden stramm stehende Rückenmuskeln bei relativer Kälte wollten bewegt und die Blase entlastet werden. Aber bis ich dann erstmal draussen war….das war schon eng. Unsere beiden Rautenfreunde hatten natürlich ihren Spaß ob des Sieges und ich glaub, das Stadion hat ihnen auch gefallen. Den Bernd habe ich sogar zweimal mit anfeuern hören, ich glaube da geht was in Richtung Zweitmannschaft neben seinen Bayern. Die Fahrten hin und zurück waren wie erwartet kurzweilig. Vor allem Peter hatte einen überwältigenden Mitteilungsdrang, so sehr hat er sich über das volle Auto gen Essen gefreut. Das Team von http://www.jawattdenn.de/ hat auch wieder ganze Arbeit geleistet und somit gibt es schöne Bilder zu bewundern. Ich habe uns auch schon gefunden, das war diesmal gar nicht so einfach.

Trailer

Mein Vorsatz ist dahin: Ich lass mich nicht mehr vom Fussballfieber anstecken. So war mein Plan, und der geht heute gründlich daneben. Beim „rot-weissen Frühstück“ heute morgen konnten wir den Fussball und das Pokalspiel fast noch gänzlich aussen vor lassen. Aber nun zeige ich seit einigen Stunden sämtliche psychosomatischen Verhaltensweisen eines Balles kurz vor Anpfiff. Somit bringe ich keinen fundierten Vorbericht mehr zustande, sondern nur einen Trailer. Ansonsten halte ich mich an Mario Barth: Guck aus dem Fenster und atme! Aber die Fotos nach dem Spiel, die kommen. Die Erlaubnis kam gerade hereingeschneit. Sport ist nicht immer gesund….

Die fünf Weisen

Die Fahrt gen Essen ist geplant, die Sitzverteilung auch. Und es wird mit Sicherheit auch nicht die gesamtwirtschaftliche Entwicklung begutachtet, sondern lediglich ein DFB Pokalspiel. Selten gab es wohl soviel Fussballsachverstand in (m)einem Auto. Und bei geschätzten 220 Jahren Gesamtalter darf man diese einmalig existierende Reisegruppe Richtung Hafenstrasse ruhig als „Stones der Stehtraversen“ bezeichnen. Das eigentlich besondere ist aber vor allem für mich, dass bis auf den Bernd alle anderen auch seit Kindesbeinen an den SV Eintracht begleiten. Und so werden die Gedanken mit Sicherheit auch mal Richtung Heideweg schweifen, um die aktuelle und allgemeine Entwicklung dieses Vereines zu kommentieren. Bernd moderiert dann halt…

steigende Temperaturen

Allerorten, wenn es um das Pokalspiel am Mittwoch geht. Das Spiel wird gedanklich eingekreist, also auch hier. Es ist ja nicht unwahrscheinlich, dass am späten Mittwochabend der diesjährige Pokalwettbewerb für den RWE gelaufen ist. Das sollte der Normalfall sein bei dem Klassen- und Spielerunterschied der beiden Vereine. Daher werde ich auch dieses Spiel vorhersehen, live sehen, ganz davon abgesehen, und noch mal im Rückblick sehen. Denn eines ist auch klar: Diese Winterpause war zwar interessanter als die 40 davor, denn es gab doch immer wieder viel zu berichten und entdecken, aber es ist und bleibt so: „Wichtich iss auffm Platz“. An den tapferen Spielern aus Havant&Waterlooville können sich meine Hoffnungen nicht aufrichten, denn diese haben trotz einer Führung mit 2:5 verloren. Sportlich natürlich nur, denn das Spiel und dann auch noch vor 42.000 Zuschauern wird den Akteuren des Amateurvereines wohl ewig in Erinnerung bleiben. Den berühmten FA Cup werden sie aber, also genau wie ich, wohl niemals in den Händen halten. Trotzdem zwei Impressionen dieses Spieles. Am Mittwoch werde ich selber wohl keine Bilder mit dem Handy machen. Daher frage ich schon mal im Vorfeld bei den „jawattdenns“ nach, die können das viel besser und haben im Innenraum auch mehr Platz.

Doppelmoral

welch ein Arbeitstag heute, ein bunter Strauss dessen, wonach es nur eine Schlussfolgerung geben kann: „Ich muss weg..“. Wenigstens für heute Abend. Und dieser bietet uns zum Abschalten hoffentlich Fernsehfreuden in Form eines Tatortes aus Köln. Auch sonst ist ja heute einiges passiert, so wurde zum Beispiel ein Koch in die eigene Pfanne gehauen. Heraus kam die beruhigende Tatsache, dass viele Menschen doch noch klarer denken können, als es die Polemik des Hessischen Küchenchefs wohl erhofft hat. Niedersachsen wurde über ganz Linksaussen gestürmt, hat aber an den herrschenden Verhältnissen nichts geändert. Ist für unser Bundesland vielleicht auch gut so. Nun gut, so toll kenne ich mich in der Politik dann auch nicht aus. Und dann noch das: Am Tresen der Tankstelle liegt die Sonntagsausgabe der Zeitung, die auch sonst immer da liegt. Da wird dem Volk an 6 Tagen in der Woche in dicken Lettern das „Elend“ der Fernsehindustrie als ein „Muss“ angepriesen, und zudem genüsslich kommentiert, wie gesangliche Blutgrätschen von einer Sonnenbank ausgeschlachtet und verhöhnt werden, oder das erste Stück nackte Haut aus dem Hause des grossen Bruders in Großformat gzeigt wird. Und heute nun schwingt sich das Blatt zum Retter der Fernsehkultur unter Mithilfe vieler kluger Köpfe und deren Meinungen auf und fragt allen Ernstes nach der Moral von der Geschichte. Unglaublich so was, aber ich bin weiter guter Hoffnung, dass sich irgendwann solche Formate von alleine erledigen. Wie gut, dass ich mich ab Mittwoch wieder nur um den Fussball kümmern kann ;-). Die Eintracht hat heute ein Testspiel gewonnen: 3: 0 beim Goolkate Team in Wietmarschen und bei Rot Weiss Essen gibt es einen weiteren Neuzugang: Hurra, einen Stürmer: Paul Jans vom holländischen Verein VV Venlo. Noch nie etwas von gehört, aber wir lassen uns positiv überraschen. Ab Morgen wird kräftig vorausgeblickt. Nun aber auf die Couch und mit Ballauf und Schenk raten. Und natürlich mit Franziska.

Wenn es scheint, dass nichts gelingt

Das ist nicht nur ein Lied von „Pohlmann“, der gerade in einer Nachbarstadt unsere Kollegin zur Verzückung singt, sondern wohl auch der „Ist Zustand“ an der Hafenstrasse in Essen. Der Verletzte Spieler Nummer 9 hat sich zu seinen anderen 8 Mitspielern gesellt. Getroffen hat es mit Daniel Sereinig einen Abwehrspieler. Ich werde immer realistischer, was das Pokalspiel angeht und hoffe aber trotzdem, dass wir lange Zeit ein spannendes Spiel sehen werden. Und bis dahin wird uns „Pohlmann“ vermitteln, was zu tun ist, wenn scheinbar doch nichts gelingen kann.

Fussballtage im Westen

Ja ja, es ist nicht mehr weit hin, bis das runde Leder im Westen endlich wieder rollt. Und somit beiben noch 6 Tage Zeit, um uns gegebenenfalls einem weiteren Buch der Reihe „gedruckte Faszinationen“ zu widmen. Die Reihe gibt es nicht wirklich, sondern existiert nur in meinem Kopf und bringt mich manchmal schier zur Verzweiflung: Immer wenn ich glaube, nun mal wieder in Ruhe auf ein neues Fussballbuch sparen zu können, kommt von irgendwo ein neues „must have“ her. Dieses zum Beispiel trägt den obigen Titel und wurde Herausgegeben von dem Historiker Ralf Piorr. Aus einem Fundus von 100.000 Bildern (Nachlass des Sportfotografen Kurt Müller) wurden die schönsten und eindruckvollsten herausgesucht, die die Faszination der Oberliga West anschaulich wiedergeben. Also: blätten, gucken, schwelgen. Anschließend die Spielorte via Google Earth betrachten und bei Zeiten im hier und heute „abfotografieren“. Das macht Spaß und nennt sich, so glaube ich, Leidenschaft.

E-Mail von Simon

Mr. Simon Lynch, seines Zeichens Club Shop Manager in Havant schrieb mir folgendes: „It’s great to know that the Hawks are now going to be famous in Germany!!“. Ich befürchte, dass es nicht ganz reichen wird, durch eine Erwähnung hier berühmt zu werden. Aber, ich freue mich darüber, dass ich das Pokalshirt veröffentlichen darf. Obwohl ich ehrlich war und zugegeben habe, dass meine Sympathien von Haus aus den Liverpudlians gehören. In diesem Fall mache ich aber gerne eine Ausnahme und drücke wie (fast) immer dem Underdog die Daumen.

Das Wunder von der Grotenburg

Welcher Fussballfan älteren und mittleren Datums erinnert sich nicht an den 19. März 1986 und an das Wunder in der der Grotenburg zu Krefeld: http://de.wikipedia.org/wiki/Europapokalspiel_Uerdingen_-_Dresden. Mit 7:3 bezwang der damalige Bundesligist Bayer 05 Uerdingen die Dynamos aus Dresden. Viel hat sich seit dieser Zeit im Krefelder Stadtteil Uerdingen getan, leider nur wenig gutes. Bayer hat sich zurückgezogen, und der Verein heisst nun seit geraumer Zeit KFC Uerdingen, verfügt ausser dem Oberligadasein über ein viel zu grosses Stadion, permanente Geldsorgen aber auch zum Glück über eine sehr aktive Fanszene. Diese versucht nun, den zum wiederholten Male vor dem „AUS“ stehenden Verein zu retten. Das verdient Anerkennung und unsere moralische Unterstützung über jede Vereinsgrenze hinweg. Viel Glück und Danke für die Erlaubnis zur Veröffentlichung.

Nur noch drei

Diese Anzahl gilt es noch zu erreichen, möchte der RWE ein komplettes „Lazarett Team“ auf das Feld schicken. Nun fällt auch der Bundesligaerfahrene Markus Kurth mit einem Muskelfaserriss aus. Pokaleinsatz fraglich. Na toll, gerade auf seine Erfahrung hatte ich gesetzt und den Willen, es der 1. Liga noch mal zeigen zu wollen. Ich gehe mal die nächsten Tage nicht an das Telefon. Wer weiss schon, wen der Verein in der Spielernot alles anrufen wird. Die beiden Neuverpflichtungen, einer für hinten und einer für vorn, scheinen einen guten Eindruck gemacht zu haben. Morgen Abend übrigens, verabschiedet sich der Verein noch einmal offiziell aus dem Jubiläumsjahr. Kalendarisch natürlich 23 Tage zu spät. Es endet in grossem Rahmen und so, wie es begonnen hatte: Mit dem Film zum Verein namens „rot weiss essen der film….. nur, diesmal wurden noch 80 Minuten angefügt und somit folgender Anhang …mehr davon“ für den kompletten Titel. Gut, dass ich mir die DVD immer nur ausgeliehen habe, denn nun lohnt ja die längere Version viel mehr. Hollywood würde sagen: Directors Cut, very special Directors cut, Cut without Director, usw.usw.

One Million Pound

Diese stolze Summe würde der Trainer des englischen Vereines Havant & Waterlooville (http://www.havantandwaterlooville.net/) ablehnen, falls er im Gegenzug darauf verzichten müsste, seine Mannschaft beim nächsten Auswärtsspiel auf das Feld zu führen. Eine Million britische Pfund entsprechen nach heutigem Kurs exakt der Summe von 1.343,544 Euro. Das Angebot sollte zumindestens kurz überdacht werden. Aber, wenn es sich nun so darstellt, dass die „Hawks“ in der 6. Liga Englands spielen und nun Samstag im traditionsreichsten Pokalwettbewerb der Welt an der Anfield Road in Liverpool antreten dürfen, mit der ganzen Stadt im Rücken und der Hoffnung, den FC Liverpool so lange wie möglich Paroli bieten zu können….ich kann den Trainer verstehen!! Eine Eigenart des FA Cups ist ja die, das unterklassige Teams kein Heimrecht haben. Es wird so gespielt wie gelost wird. Und zur Not fährt dann halt die ganze Stadt mit, auch wenn so manch Mitreisender noch nie ein Heimspiel des lokalen Vereines gesehen hat. Und, die sportlichen Chancen stehen laut Statistik nicht viel schlechter als man meinen sollte. Der SV Eintracht zu Gast im DFB Pokal in der Allianz Arena oder der RWE in der Veltins Arena? Da würde doch was gehen, oder?

Meilenstein

Ja, es ist einer. Die beste Mannschaft der Welt,der WFCG 04, hat nach 4 Jahren endlich eine eigene Trainingszeit in einer Halle. Der Namenspatron dieser Halle heisst Martin Lutter, nicht zu verwechseln mit seinem Pendant, der einen Traum hatte. Diesen haben wir aber trotzdem, nämlich am 08. März hier in Nordhorn das erste Mal an einem integrativen Hallenfussballturnier teilnehmen zu können. Die Anmeldung ist raus, auf die Bestätigung warten wir noch. Zu verdanken haben wir diesen Meilenstein unserem Manager. Das mindert den Makel der „blaublütigkeit“ doch erheblich. Dem „Trainer und auch sonst Kollegen“ Bernd wurde ich übrigens per Zitat nicht mehr gerecht. Daher haben wir wie im Fernsehen ein „Spin off“ geschaltet. Zu lesen ist dieses und weitere Ansichten eines klugen Kopfes ab sofort unter http://strooti.jimdo.com/ .

Derby online

Nichts mit Fussball, aber auch schon fast eine Glaubensfrage für viele Internet Nutzer: Die Frage des Browsers. Und da hat für mich der „Mozilla Firefox“ momentan die Nase vorn: Er ist schneller, die Darstellung wirkt schärfer, und die Linkliste auf dieser Seite viel sortierter als beim Platzhirschen „Internet Explorer 7“. Aber das muss ja ein jeder für sich selber entscheiden.

Blockadenlösung

Oh, was wäre ich froh und dankbar, wenn mir das nach nunmehr fast 7 Monaten gelingen würde! aber es geht nicht um mich, sondern um die Spieler des zukünftigen Pokalgewinners und Zweitligisten Rot Weiss Essen ;-). Was mich dabei so sicher macht ist kein fauler Zauber, Doping oder hellseherische Fähigkeiten. Nein, was viel besseres: Psychologie…..Mithilfe von „wingwave“ können (so die „Erfinder“) angeblich innere Blockaden gelöst werden und einem sportlichen Erfolg steht nichts mehr im Wege. Dieser Form des Coaching verdanken wir immerhin den WM Titel im Handball. Und so wurde im Trainingslager in Spanien nicht nur auf dem Platz, sondern auch reichlich mental mit Unterstützung dieser neuen Methode trainiert. Im lustigen „Logbuch“ des Käpten Lorenz hatte ich eher immer das Gefühl, das „mentale“ beschränkt sich auf „Wii“ Spielereien. Die eigenen Blockaden sind aber hier vor Ort der Grund dafür, dass ich der „TaskForce“ Eintracht nicht beitreten werde. Es kollidiert andauernd mit meinen Dienstzeiten und ist mit „geistigem“ Stress verbunden, den ich mir momentan nicht antun sollte. Wenn meine Flügelwellen mal alle wieder rauschen, dann denke ich mal wieder darüber nach. Und abgesehen davon hat sich meine Meinung einigen Personen gegenüber noch nicht geändert, aber im Sinne des Vereines sollte das eigentlich unrelevant sein. So habe ich aber endlich eine Entscheidung getroffen, war ich doch sehr verunsichert ob „ja“ oder „nein“. Die steht aber nun fest: Ich bin nicht dabei.

Man bedenke die Statik

Auf der Suche nach einem bestimmten „Schnipselchen“ in einem Videoportal bin ich auf eine Sequenz gestoßen, die mich an eine eher spaßig gemeinte Äußerung (so hoffe ich doch…) im RWE Forum erinnert. Dort wurde gemutmasst, den Stadionneubau mittels kollektiven Hüpfen (mit oder ohne „S“..) zur Titelmelodie eines starken schwedischen Mädchens, schneller vorantreiben zu können. Und zwar aus dem einfachen Grund: Das marode Gebälk würde der Pokaleuphorie nicht standhalten können. Ich finde, wir sollten das lassen: Denn die Frankfurter beweisen hier, was selbst eine Stadionecke „bewegt“, wenn sie „behüpft“ wird. Besondere Beobachtung daher bitte auf die letzten 10 Sekunden legen. Ein wenig schaudert es mir da schon.

Ultimatum

Puh, dieser Film hat einen solchen Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich es sofort loswerden muss:“Leihen“ kann ich nur sagen, „leihen“ oder, gleich kaufen. Dieser Film ist so spannend und rasant, da fällt der Toilettengang aus. Ich weiss, es gibt doch einen Pausenknopf für die Fernbedienung…aber, auch dafür bleibt keine Zeit. Einfach mal unter http://movies.uip.de/dasbourneultimatum/ gucken, mehr verrate ich dann nicht. Ich habe jedenfalls das Gefühl, als ob hier gleich noch irgendjemand durch ein Fenster gesprungen kommt. Das war Action Kino auf höchstem Niveau.

latissimus dorsi

In Zeiten von Überschriftenknappheit muss schon mal ein Muskel herhalten, den ich gerade noch trainiert habe. Und: Trotz Schnupfen und das als Mann. Wir sind halt doch nicht immer so wehleidig, wie wir tun ;-). Und in der „warm-up“ Phase konnte ich endlich mal wieder Fussball gucken. Irgendein Vorbereitungsturnier aus Düsseldorf wurde geboten. Dabei waren zwar nur die Kommentare von Dieter Nuhr interessant, aber er rollte: Der Ball. Aus Essen gibt es 11 Tage vor dem Pokalspiel zu vermelden, dass A) das Trainingslager heute zu Ende geht, B) sich die Personalsituation nicht entspannt hat und C) das Pokalspiel nun auch im Gästebereich komplett ausverkauft ist. Von einer Anreise ohne Karte wird daher abgeraten, da die Kassenhäuschen geschlossen bleiben. Ich bin mal gespannt auf das Aufgebot der freischaffenden Kartenhändler. Hier in Nordhorn gibt es weder A,B oder C zu vermelden und da vor „A“ auch nichts kommt, bedeutet das im Klartext: Keine neuen Nachrichten über den SV Eintracht. Positiv betrachtet: Somit auch keine schlechten! Anstatt ins Kino geht es für uns dann heute doch auf das heimische Sofa und wir gucken dem Mann zu, der mich bei der Wahl zum diesjährigen „Sexiest Man Alive“ knapp geschlagen hat: Matt Damon wird uns hoffentlich im dritten Teil der „Bourne Trilogie“ verraten, wer Jason Bourne nun wirklich ist. Auf Mareikes Treppchen steht momentan aber ein ganz anderer oben, nämlich http://www.patrick-dempsey.org/. Und natürlich „Moppelchen“.

Popartig

Ja, es ist immer noch Winterpause. Und mal „davon“ abgesehen: Sie hat auch etwas Gutes. Zum Beispiel, dass mehr Zeit bleibt für den Fussballkulturellen Blick über den Tellerrand. Zuweilen ein faszinierendes Unterfangen. Mir wurde sogar richtig schwindelig. Das wiederum hatte aber lediglich mit der mal wieder blockierten Halswirbelsäule zu tun ;-). Mein Blick heute galt also der DVD „und freitags in die grüne Hölle“, die gestern geliefert wurde. Nochmal die Kurzfassung: Fußballfreunde des FC „Eisern“ Union Berlin heute und vor 20 Jahren. Eigentlich eher andersherum, da sich der Hauptteil vor 20 Jahren abspielte. Der Interviewpartner und einer der drei Hauptprotagonisten…… irgendwie habe ich in ihm auch eine „Szenegrösse“ hier aus Nordhorn und derer hunderte aus Essen wiederentdeckt. Ich fand das Interview schon erstaunlich für einen so totalitären Staat, wie es die DDR 1987 noch war. Und die „Humba“ gab es damals auch schon. Nach den zwei Hauptblöcken gab es unter anderem aber noch ein Interview mit einem Fan nach einem Spiel der letzten Saison gegen den FC St. Pauli. Und das hat mich von einer Sekunde auf die andere mehr gefesselt. Denn da stand ein 48 jähriger Mann mit vielen Facetten, einem Ur-Berliner Dialekt vom Feinsten und einer unglaublich schönen Schwenkfahne in der Hand. Und dieser Mann hatte etwas zu sagen. Ab und an recht brachial, aber immer mit dem Herz auf der Zunge und mir bisweilen aus der Seele sprechend. Das gab meiner Neugierde schon wieder neues „Futter“, und die DVD wies diese Sequenz als Interview mit „ANDORA“ aus. Und, ich bin fasziniert, aber das erwähnte ich schon: Bei Andora handelt es sich um einen weltweit bekannten Popart Künstler mit dem Wesensmerkmal, ein „Eiserner“ zu sein. Und noch besser: Innerhalb weniger Minuten kam ein kurzer, aber sehr netter E-Mail Kontakt zustande und die Erlaubnis, den Link http://www.eiserne-menschen.de/ sowie http://www.andoraworld.com/ zu setzen. Das ist hiermit geschehen und ich bin wieder um eine schöne Erfahrung reicher. Danke Fussball ;-).

Nächster Halt: 1/4 Finale

So, nun starte ich zu diesem Bild den dritten Textversuch: Also, mit nur einem „Klick“ bei Picasa habe ich die Arbeit mit 4 Fotos und ca. 8-10 Std. Arbeit in Photoshop „zunichte“ gemacht. Daher habe ich nun wieder das Originalbild eingestellt und verspreche, meinen „jugendlichen Leichtsinn“ in Zukunft etwas zu zügeln ;-). Was bleibt ist ein Dankeschön an Palomino vom Team „Radio Hafenstrasse“.

Wiederholung

Gerade beendet: FC Venus. Hier schon mal vorgestellt so im November 2006. Trotzdem haben wir wieder herzlich gelacht, denn manche Details offenbaren sich dem Zuschauer erst in der „Wiederholung“. Und beim Anblick und dem gelungenen „Schau“Spiel von Nora Tschirner haben wir dann beschlossen, am Samtag ins Kino zu gehen. http://wwws.warnerbros.de/keinohrhasen/ läuft hoffentlich noch. Fehlt jetzt nur noch der „Babysitter“ für Kinder und ….Moppelchen. Nicht zu vergessen natürlich die Botschaft des Filmes, gesprochen von Heinz Hoenig: „Nehmt den Männern nicht das weg, was sie lieben…;-)“.

Auf der Alm

Dort bin ich seit heute Mittag. Nicht physisch, sondern als Link. Natürlich als einer von vielen, ebenso wie in den beiden anderen Verzeichnissen, die ich in der Seitenleiste beigefügt habe. Mein Nutzen daraus ist der, dass ich in den Verzeichnissen schon ganz viele interessante Seiten entdeckt habe, die mir auf der permanenten „Reise“ nach irgendwelchen Informationen nützlich sein können. Ganz neidisch werde ich dann, wenn ich die vielen schönen individuellen Designs betrachte. Vielleicht kann ich ja auch in diesem Bereich etwas lernen. Zumindestens weiss ich seit gestern, dass es sogar eine „Blog Rolle“ gibt. Interessant, bisher kannte ich nur „völlig von der Rolle“. Rein optisch favorisiere ich die „Blogalm“, denn der Name ist erfrischend, das Logo mit dem Edelweiss…..: nur schön! Bei der „Bloggerei“ kann man schon mal durcheinander kommen ob des „Inputs“ der vielen aufgeführten Seiten. Das „Bloggeramt“ dagegen kommt schon etwas aufgeräumter her. Wie im Amt halt. Ach, und dann ist da ja noch „Moppelchen“, was bedeutet: Wir sind seit heute zu fünft. Moppelchen ist unser neuer Mitbewohner der Gattung „Zwergkaninchen“ oder so. Das bedeutet im Klartext, dass ein Hund namens „Bono“ noch auf sich warten lässt. Im Sinne aller: Eine gute Entscheidung. Heute hätte man mir aber auch einen tibetanischen Langhaarelefanten in den Garten stellen können, denn dank spontan eingefügter Nachtwache hätte ich das auf die Müdigkeit geschoben und so reagiert, wie der „Kollege“ auf dem Bild hier unten. Ich glaube, ich brauche wieder den Fussball, damit mein Leben wieder in geordneten 90 Minuten stattfindet ;-). Heute gab es einen leichten Ansatz zu verzeichnen, dass es alsbald wieder losgeht: Das Ticketportal des DFB in Hinblick auf die EM wurde eröffnet. Ich habe mich auf zwei Karten für das Spiel gegen Polen in Klagenfurt beworben. Irgendwie würde ich das logistisch hinbekommen. Aber jedes andere Spiel ist auch willkommen. Übrigens sind es nun noch genau zwei Wochen bis zum heiss ersehnten Pokalspiel an der Hafenstrasse. Und das will gut geplant sein, daher gehe ich vorher noch ins Blasentrainingslager, denn „das“ kann man bei ausverkauftem Haus für mindestens 3 Stunden vergessen. Dazu eine ältere Jacke und alles wird gut.

Und zum 3.

Logisch, der 3. Teil von „Krieg und Frieden“ steht gleich an. Wenn ich den Ablauf noch richtig hinbekomme, geht es „Moskau“ heute nicht so gut. Besonders gut scheint es wohl auch nicht jener Sorte Menschen zu gehen, die sich freiwillig oder gegen Gage wahlweise in den Dschungel oder Köln-Ossendorf einsperren lassen. Ich habe mir jedenfalls geschworen, selbst beim Zappen dort nicht anzuhalten. Aber, des Menschen Wille usw…..Das dort ein ehemaliger Nationaltorwart mit von der Partie ist, war Anlass für die WamS, zu gucken, wer aus seiner Profikarriere noch so vom Pech verfolgt wurde. Und beim Begriff „Pech“ fällt mir automatisch „Glück“ ein und die einst fussballspielende „Kobra“ und dessen zischende Zitate. Heute wohnt Jürgen Wegmann unweit der Hafenstrasse in Essen-Frohnhausen. Hoffentlich muss auch er mal eines Tages nicht in den Dschungel. Dieser lichtet sich so langsam für mich, die vielen kleinen Rechtecke auf so manch Internetseite betreffend. Das sind so genannteSocialBookmarks“ und dienen als öffentliche Lesezeichen. Das galt es auszuprobieren und nachdem ich den gestrigen Dienst aufgrund seiner Belastung noch irgendwie verarbeiten musste, kam mir diese Neugierde gerade recht. Drei dieser schicken „Dinger“ kann ich nun auch hier vorweisen. Aufklärung in Sachen „Header“ konnte ich aber noch nicht finden. Momentan scheint ja wieder alles zu stimmen. Und was macht das Rot-Weisse Fussballgeschehen? Also Rot Weiss ist im Trainingslager und hier gibt es ein interessantes Interview vom Trainer zu lesen: http://www.jawattdenn.de/saison0708/interview_bonan1.php3?style=2. Und hier in Nordhorn…..die Presse schweigt beharrlich, der Verein auch, dazu ein Gerücht und ein eigener Bereich für aktive Fans im Forum, um unter Ausschluß der Öffentlichkeit das nächste Treffen vorzubereiten. Gut gemacht Qli.

Wieso,weshalb,warum

wer nicht fragt bleibt dumm. Und genau das möchte ich ja verhindern. Also muss ich meinen Blog Anbieter doch mal „fragen“, warum ich zum Beispiel immer wieder „Architektur“ als Berufszweig stehen habe, obwohl ich nichts eingetragen habe, da meine Berufssparte nicht geführt wird. Oder warum nun sehr oft das Bild in der Kopfzeile „verschwindet“. Dieses nämlich ständig wieder einzupflegen ist nervig. Außerdem habe ich mich doch so gefreut, überhaupt einen vernünftigen „Header“ zu haben. Mal gucken, was die Hilfefunktionen so bieten. Falls sonst jemand eine Idee hat….schon mal Danke vorab. Derweil versuche ich mal ein neues Bild einzustellen. Vielleicht klappt das ja auf Dauer nur mit Originaldateien. Hier unten, so war die Kopfzeile und so soll sie auch wieder aussehen.

unser königsblauer Staubsauger

Und das ist kein Witz, diese dubiose Farbe, gleichzusetzen mit einem anderen Verein des Ruhrgebiets, ziert unseren neuen Hausfreund. Es gab leider keine andere Farbe. Überhaupt eine Investition, die in punkto Vorfreude direkt hinter dem Kauf eines neuen Bügeleisens kommt. Ein „Muss“ halt, aber extrem teuer bei einem Spassfaktor von kurz über Null. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass ich es nicht gerne sauber und ordentlich habe, im Gegenteil. Nur führt der Weg zu den Haushaltsgeräten meistens an den schönen Dingen des Lebens vorbei, wie zum Beispiel: Objektive, sonstiges Fotozubehör, DVD´S etc. Das bedürfte natürlich einer guten Argumentation, wenn ich anstatt eines neuen Staubsaugers für den dahingeschiedenen mit einem 18-200mm 1:3,5-6,3 DC OS Objektiv nach Hause kommen würde. Ein Argument wäre sicherlich, dass sich „königsblau“ nicht so toll anhört wie die kryptische Zahlen/Buchstabenkombination eines Objektives. Das Wort des Tages heisst anscheinend „hochinteressant“ denn es wird von so ziemlich jeder Person in den Mund genommen, die zu dem neuen Trainer des FC Bayern befragt wird. Nur dem „Olli“, dem ist das wohl ziemlich „Latte“ wie man so schön sagt. Ich bin eher gespannt darauf, ob der Projektleiter Sommermärchen auch zu einem Ausdauertrainer ohne Reibungsverluste taugt. Ha, und dann zum ersten Pokalspiel nach Nordhorn in die Provinz an den Heideweg. Geht natürlich nicht, weil wir ja den VfL rauswerfen, aber das würde im Falle eines Falles ein Medienaufkommen bedeuten, …danach könnten wir die Vereinsakte schließen. Aber bis es soweit ist, reibt sich momentan die Presse die Hände ob dieser Meldung im Winterfussballloch. So, und dann gibt es ja schon wieder ein neues Buch über den alten Fussball. Wieviele könnte ich davon kaufen für einen Staubsauger….Ich habe eine Anfrage gestellt, ob ich ein paar faszinierende Bilder hier veröffentlichen darf. Daher warte ich die Antwort ab, bevor ich dieses Buch vorstelle.
« Ältere Einträge