Monatsarchive: Dezember 2007

Wohlfühlfilme

Je nach Stimmung sind natürlich die unterschiedlichsten Filme solche, bei deren Betrachtung man sich wohlfühlt. Das kann für mich zum Beispiel „der Teufelshauptmann“ sein, „Der längste Tag“ aber auch „Das Sommermärchen“ , Mario Barth, Pastewka oder eine Musik DVD. Aber, ich glaube es gibt eine bestimmte Gattung Film, die einfach das Prädikat „WfF“ verdient haben. Die Genres müssen dabei nicht unbedingt immer übereinstimmen, aber im Grunde genommen handelt es sich bei dem „WfF“ doch um einen Film mit eher belanglosen und komödiantischen Hintergrund, als der filmischen Umsetzung einer Tragödie. Daher werden „WfF“ wohl kaum Klassiker oder mit dem Oscar ausgezeichnet. Das finde ich ungerecht, denn der „WfF“ bietet dem Zuschauer doch einiges: Stimmige Story, gute Schauspieler, grandiose Filmaustattung in die man (oder Frau) sofort eintauchen möchte, untermalt mit feinster Musik und stets gutem Ende. Ein „WfF“ sollte dabei mindestens zu zweit geguckt werden, um die schönen Momente und gegebenenfalls das Taschentuch zu teilen. Und daher habe ich beschlossen, meine schönsten Wohlfühlfilme zu nominieren und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vorzustellen: Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Meine Vorschläge, nun aktualisiert unten zu sehen. Erst gucken wir aber jetzt, wie Batic und Leitmayr ohne „Carlo“ klarkommen: Es ist Tatort Zeit………….So, der Tatort ist vorbei und meine Filmromantik hat gerade so richtig einen Schuss vor den Bug erhalten: Dieser so stille Tatort war mitunter einer der lautesten, der je gedreht wurde. Zumindestens, was seine Botschaft betraf. Wie schon erwartet, war „Carlo“ noch ein wenig das Thema. Und doch: es gab keinerlei Büroszenen, keine Frotzeleien und keine Anrufe zwecks Recherchen. Es gab einen Film über Kinder, die Kinder bekamen und letztendlich daran gescheitert sind. Das ganze in Grautönen gehalten mit brillianten Darstellungen von Mutter und Kind. Speziell die Sequenzen des Jungen allein im Haus von Frau Blum waren kaum auszuhalten. Gut auch die „Botschaft“ der „Dame vom Amt“ inklusive Halstuch, die 1x pro Woche alles abhakt, und doch nicht hinter die Fassade blickt (blicken kann oder will). Ich mag nicht daran denken, wie oft diese filmische Darstellung Realität ist. Ein Plädoyer für ein vielfaches mehr an Prävention und Unterstützung für Kinder und Jugendliche. „Carlo“ wusste schon, warum er vor dieser Folge ging, er würde daran verzweifeln….So, als Folge des Tatortes habe ich mal alle Cover „herausgeschmissen“, das Durcheinander war mir zu gross und ein wenig gebastelt. Somit sind alle meine Nominierungen für den „WfF“ nun unten zusammengefasst. Die Academy nimmt gerne weitere Vorschläge entgegen. Irgendwann wird auch der Sieger gekürt.

Winterpause

So, das war es dann mit dem Fussball im Jahre 2007. Auch das letzte Heimspiel des SV Eintracht wurde abgesagt. In der lokalen Presse sahen sich dann sogar alle 3 Sportreporter zu einem gemeinsamen „Querschläger“ veranlasst. Und auch diesmal fordert der „Querschläger“ dazu auf, so richtig den Verstand zu benutzen: Der letzte Satz besteht aus „schlappen“ 76 Wörtern. Die Interpunktion kam darin lediglich durch zwei Bindestriche sowie fünf Kommata zu ihrem Recht. Aber rein inhaltlich, so glaube ich jedenfalls, habe ich den Sinn verstanden: Nämlich das geschriebene Unverständnis darüber, dass bei trockenem Wetter nicht gespielt werden konnte. Der Gegner heute wäre die 2. Mannschaft von Hannover 96 gewesen. Aber Qli wohnt gegenüber und ist der Meinung, dass die Absage berechtigt ist. So, und im Gegensatz zu mir war Qli ja auch bei dem Treffen mit dem Vorstand im Clubhaus. Ich hätte es zwar doch noch schaffen können, aber manchmal gibt es noch andere „Baustellen“ als einen Fussballverein. In den 4 Stunden der Diskussion hat sich wohl einiges getan, und vielleicht kann Qli ja mal kurz einige Fakten als Kommentar setzen. Wie sagte schon Stromberg: „Man muss auch immer die andere Seite sehen“. Und somit wird es noch lange,lange 45 Tage dauern, bis ich wieder ein Fussballspiel live sehen werde: Und zwar das ausverkaufte Pokalspiel an der Hafenstrasse gegen den HSV. Es sei denn, der SV Eintracht terminiert seine Nachholspiele gegen Holstein Kiel und Hannover 96 schon vorher. Denn was uns im Februar blühen kann, sehen wir hier auf dem Foto, datiert vom 07. Februar dieses Jahres. Die meisten Ausfälle drohen doch gemeinhin dann, wenn die Winterpause vorbei ist. Vielleicht sollte da doch mal umgedacht werden.