Kein Land in Sicht

Die Mannschaft des SV Eintracht Nordhorn hat nicht nur den Auftakt der Oberliga Niedersachsen/West gegen den VfL Bückeburg mit 2:1 siegreich gestaltet, sondern auch das gestrige Pokalspiel gegen den ehemaligen Zweitligisten aus dem Emsland mit dem gleichen Ergebnis gewonnen. Ein tragischer Zusammenprall zweier Gästespieler sorgte für eine zwanzigminütige Spielunterbrechung, drei Rettungswagen auf dem Feld und aufmunternden Beifall aller Zuschauer. An dieser Stelle alles Gute den beiden Spielern. Sonst aber hat die Eintracht heutiger Tage nicht mehr viel mit ihrem Namen gemein: Die Brust der Spieler bleibt blank, eine Jahreshauptversammlung in weiter Ferne und kein potentieller Vorsitzender weit und breit in Sicht. Der Vorgänger, der wohl keinen Nachfolger erfährt, ist auch wieder am Platz und bietet lautstark seinen ausgeprägten “Fußballsachverstand” feil. Ich bin einmal gespannt, wie lange sich die Stadt Nordhorn das Drama um das einstige Flaggschiff der Stadt tatenlos anschaut. Hier hilft nur noch eines: Notvorstand, alle Zahlen schonungslos offen legen und dann ganz von vorne anfangen. Auch wenn es ganz unten ist.

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