Auf dem Boden der Tatsachen

Was war ich doch euphorisiert, fast eine Woche zuvor und sogar der Meinung, es zu einem Buch zu bringen. Ja, und nun habe ich die letzte Woche weder das Buch, sondern gar nicht geschrieben. Das liegt nicht nur an einer Phase, in der ein Tag zur Aufgabenbewältigung gefühlte 26 Stunden beinhalten müsste, sondern auch daran, dass der RWE und die Eintracht in ihren jeweiligen Ligen, und somit der fußballerischen Grauzone angekommen sind. Hier in Nordhorn ist jegliche Pokaleuphorie wieder der Tristesse um das einstige Aushängeschild der Grafschaft Bentheim gewichen, daran ändert auch der erneute Sieg am Wochenende bei den Preußen aus Hameln nichts. Schade, dass das Pokalspiel scheinbar keine neuen Kräfte rund um den Verein freigesetzt hat. Aber vielleicht habe ich sie auch noch nicht bemerkt. Und meine Rot – Weissen? Nun, da wird der Ton im Umfeld schon nach dem 4. Spieltag wieder etwas rauer. Knapp 10.000 Zuschauer im Schnitt dürften nach 2 gespielten Heimspielen wohl ein unschlagbarer Beleg für die Aura dieses Vereines sein, nur haben wir Fans nur eines im Sinn, und zwar den Aufstieg. Aber auch nach der Niederlage gegen die kleinen Teufel reichte es Sonntag nur zu einem 1:1 unentschieden gegen die kleinen Herberts. Zudem blieb der Gästeblock geschlossen, ein Beleg für die Attraktivität der Zweitvertretungen. Also, mit einem Durchmarsch wird das wohl nichts werden, und ich passe mich dem an und quäle mich eher durch die Zeilen hier, als das die Tastatur qualmt. Es wird Herbst.

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