Autor-Archive: isdt

Sorgerecht #221

Stöbert man gelegentlich durch die verschiedenen elementaren Fanforen unseres Vereins, so ist man sich dort nur sehr selten in allen Themen rund um unseren Kuschelverein einig. Also genau so, wie das in einem konstruktiven Diskurs auch sein sollte. Nur ist das mit dem „konstruktiv“ je nach Nachrichtenlage nicht immer so ganz einfach. Einige winken alles von Vereinsseite als gegeben durch,

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Locker durch den Schlüpper.

Wer kennt es nicht, dieses grausam gruselige Video vergangener Tage, bei denen die eigenen Körperzellen besungen werden, von denen jede einzelne natürlich glücklich ist. Ich hatte es eigentlich endgültig verdrängt, aber die aktuell zumeist negative Grundhaltung zu vieler RWE-Fans treibt einen ja fast dazu, sich diesen Quatsch wieder anzuschauen, um sich nicht ebenfalls komplett runterziehen zu lassen. Aber, so schlimm

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Finesse. Vitesse. Günter. #220

Das war’s, es ist vorbei. Die Europameisterschaft 2024 hat nun schon einige Tage ihre Pforten geschlossen. Dortmunds duschende Dänen, hüpfende Holländer, schlüpperlose Schotten und die wie immer weltbeste Zaun- und Kneipenbeflaggung der Engländer sind Geschichte. Millionen weiße Trikots aus einem Marketingcoup wandern in die hinterste Ecke der Kleiderschränke oder werden auf Plattformen angeboten, da man von nun an nicht mehr

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Kommt noch nicht heim.

Es hat mal wieder nicht gereicht für die Mannschaft mit den drei Löwen auf der Brust und den schrägen Typen im Gefolge. Der völlig verdiente Europameister heißt somit Spanien, trotz der hässlichen Hosen. Die bei mir fest im Herzen verankerten Engländer bleiben somit auch im Jahre achtundfünfzig nach dem Wembley-Tor ohne den so lange ersehnten zweiten Titelgewinn. Machste nix dran.

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Ouvertüre (Mit Wiederholung) #219

Die Teambuilding Maßnahme irgendwo im Nirgendwo als Bestandteil der Sommervorbereitung ist beendet. Unsere Spieler haben wieder Netz und warmes Wasser, können sich daheim bekochen lassen oder beim Imbiss des Vertrauens bestellen. Samstag steht, aber (am) Hallo, dann schon der alljährliche „Essico“ gegen die Lackschuhe vom Uhlenkrug an. Sicherlich auch nur noch Sneakers tragend . Aber ich mag halt solche traditionell

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Stehrümchen

Ich muss gestehen, ich hatte ein wenig Angst, dass das Trikot der englischen Nationalelf, welches sich gerade auf dem Postweg zu mir befindet, erst dann ankommt, wenn die Three Lions schon aus dem Turnier geflogen sind (Ich hätte ja noch genug davon im Schrank, aber die sind komischerweise allesamt eingelaufen). Und es sah ja tatsächlich über weite Strecken danach aus

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Smulltronställe. Episode I.

In der schwedischen Sprache bezeichnet der Begriff „Smultronställe“ einen Ort, an dem man sich besonders wohlfühlt. Die Hafenstraße 97a im Essener Norden ist so ein Ort für mich. Genauer gesagt das Stadion an der Hafenstraße. Da fühle ich mich wohl, auch wenn es immer mal wieder Zeiten geben wird, wo sich Rot-Weiss Essen und Wohlfühlen widersprechen werden. Aber dafür sind

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Warten auf Godot. #218

Samuel Beckett gilt als bedeutender Schriftsteller des vergangenen 20. Jahrhunderts. Sein größter Erfolg ist das 1953 uraufgeführte Werk „Warten auf Godot“, welches, kaum überraschend, davon handelt, auf etwas zu warten. Und da sind wir dann alle rund um Rot-Weiss Essen ziemlich eins mit dem literarischen Werk des Iren: Unser herausforderndes Warten ist aktuell das auf Neuverpflichtungen für unsere Herzensangelegenheit. Allerdings

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Martin oder Meiderich #217

Die Zweitvertretung von Hannover 96 hatte in der vergangenen Spielzeit der Regionalliga Nord einen Zuschauerschnitt von exakt 779 Fans. Und hätte als Meister dieser Liga den Direktaufstieg in die 3. Liga verdient. So wie es auch in unserem Stadion immer noch zurecht als Forderung auf einem Banner steht. Also das Meister aufsteigen müssen. Nicht unbedingt die Zwote aus Hannover. Aber

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Holsten knallt am dollsten. #216

Bei Rot-Weiss Essen gibt kommen die Dinge seit Dienstag dieser Woche schneller in Bewegung als noch vergangenen Freitag der Verkehr auf den Autobahnen Richtung Lübeck. Die A1 war in Summe der gefahrenen Kilometer ein prickelndes Stauerlebnis und rund um Hamburg kam dann noch Verstopfung hinzu. Die LKWs mussten im Hafen ihre Container einschiffen, Wohnmobile und Wohnwagen rollten großer Zahl Richtung

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Wer ist Marlon?

Wir werden wohl nie erfahren, wer dieser Marlon ist, der von einigen Fans noch lange nach dem Schlusspfiff in „G1“ besungen wurde und einen ausgeben sollte. Was wir aber nun definitiv wissen ist, dass wir auch kommende Saison in der Wundertüte 3. Liga spielen werden. Und das unter dem Strich letztendlich verdient und somit zurecht. Die Reise durch die wunderbare

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Wir halten zusammen, RWE!

Am Ende war es irgendwas zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, dem berühmten Zitat von Bill Shankly oder auch manch mahnender Stimmen, das es am Ende des Tages einfach nur ein Spiel ist. Minimum aber eine Leidenschaft, die bisweilen unverhofft Leiden schafft. Am gestrigen Samstag rund um die Spiele des 36. Spieltags war es wohl eine gemischte Tüte von

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„Wie ein zerrupfter Straßenköter“ (5/22 für 11Freunde verfasst)

In der Regionalliga West bahnt sich ein episches Aufstiegsfinale an. Hier erklärt RWE-Fan Uwe Strootmann, warum sein Verein das Rennen macht. Und warum es ohne das ganz große Drama gar nicht geht. Der 14. Mai 2022 wird in die Geschichtsbücher des Fußballs eingehen. Denn nach vielen und gefühlt endlosen Jahren der sportlichen Bedeutungslosigkeit wird Rot-Weiss Essen wieder in den bundesweiten

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Tage des Donners.

Es ist ganz fantastisch, welche Verwandlung der Block „G1“ bei einem Heimspiel unserer Roten bisweilen erfährt: Herrschte gegen den MSV Duisburg noch ein latent aggressiver Grundton zwischen den Sitzreihen, übernahm vergangenen Sonntag die lärmige Fröhlichkeit hunderter Nachwuchskicker nebst stolzer Eltern das Regiment im Block. Hoffentlich hatte das Sondereinsatzkommando Aufkleber am Blockeingang wenigstens diesmal ein Einsehen in Anbetracht der vielen jungen

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An jedem verdammten Sonntag.

Heute schauen wir einmal mehr zu, während die Kollegen aus der Liga wieder fein am heutigen Samstag ran dürfen. Ich habe keine Ahnung, warum der RWE meistens nur noch Sonntag sein Tagwerk verrichten darf, aber es ist in Summe mittlerweile echt nervig. Fußball ist Samstag! Gerne auch mal Freitagabend unter Flutlicht. Aber doch nicht andauernd Sonntag. Wenigstens ist uns das

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Roman und die Beach Boys #214

In der ersten Halbzeit bei den Beach Boys aus Saarbrücken noch ordentlich die Welle gemacht, kamen unsere Rot-Weissen in der zweiten Halbzeit zwischenzeitlich doch ordentlich ins Schwimmen. Die Auswärtstrilogie mit den Einzelbänden Ostwestfalen, Kurpfalz und Ostfrankreich wurde mit ordentlichen fünf Punkten ohne Niederlage und hoch erhobenen Hauptes beendet. Apropos Auswärtstrilogie: Egal wohin es auch geht, und wie wenig, oder wie

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Hey was geht ab: Das literarische Quartett #213

„Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“ besagt ein Sprichwort. Und so waren es die Spieler des MSV Duisburg selbst, die irgendwann für den vielstimmigen Spott, oder nennen wir es gerne auch Häme, sorgten, der spätestens nach dem 2:1 und bis weit nach Schlusspfiff über sie, ihre mitgereisten Fans und den MSV Duisburg als Verein verbal

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Ein buntes Osterkörbchen.

Spielfrei zu haben bedeutet, keine Nerven zu lassen. Alte Sepp Herberger Weisheit. Die haben wir in diesem speziellen Fall rund um die Spielabsage und deren Ablauf als aussichtsreicher Anwärter auf die goldene Himbeere für Spielabsagen bereits genug verloren. Tabellarisch jenseits von Eden oder auch gut und böse, konnten somit die Spiele in allen Ligen relativ entspannt verfolgt werden. Relativ allein

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Im Regenwald #212

Die Lustreise des 1.FC Saarbrücken im DFB-Pokal durch den Saarländischen Regenwald hat der Mannschaft sportlich zurecht viel Anerkennung eingebracht. Einhergehend mit der Tatsache, dass der Kopf dann in der Liga nicht mehr so richtig mit den erforderlichen 100% bei der Sache ist. In Duisburg jubelt man noch immer. Unsere Hoffnung, davon ebenfalls zu profitieren, wurde ja bekanntermaßen durch ein Konglomerat

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Saarkasmus

Ich kann das alles so langsam nicht mehr. Dieser sogenannte moderne Fußball und seine Auswüchse (auch auf den Rängen) setzen mir schon lange zu. Reformen in diversen Ligen werden nie gemacht, um dem Fußball zu dienen, sondern dafür, um noch mehr Geld und Planungssicherheit für einen erlauchten Kreis von Vereinen zu generieren. Alles wird langfristig darauf ausgerichtet, Überraschungen in den

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Kurzstrecke: Die Einwechslung

Es war die sechsundachtzigste Minute im Spiel des RWE gegen die Zwote aus Dortmund, als Fabian Rüth eingewechselt wurde. Der schwervermittelbare Fabian, der nach schwerer Verletzung mit logischer Konsequenz Trainingsrückstand schlappe vierundfünfzig Spiele seines Vereins Rot-Weiss Essen verpasst und sich trotzdem irgendwie in den Kader zurück gekämpft hat. Möglicherweise auch den Verletzungen anderer Kollegen geschuldet, dass es endlich einmal für

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Blattgold & Schattenwurf #211

Wir schreiben die Jahreszeit, die so nur der Fußball zu bieten hat: Der März und April sind die Monate der Vertragsverhandlungen, kurz „ModeVe“. Da entscheidet sich zumeist der Kader der Folgesaison, da werden die Beine schon mal schwerer, da der Kopf belastet, oder es spielt sich noch engagierter, da um eine Vertragsverlängerung kämpfend. Viele Komponenten spielen da in eine Mannschaft

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Uns geht´s doch gut!

Ich habe letztens ein sehr interessantes Zitat gelesen: „Die Engländer reden über amüsante Themen, die Deutschen über Probleme“. Und was soll man sagen: Ich finde, da ist was dran. Bei uns ist das Glas notorisch eher halb leer als halb voll. Wir meckern lieber über die Nachbarn, als dass wir uns auf ein Glas in geselliger Runde im Hof oder

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Heinz & Scarlett #210

Hand hoch: wer hat bei dem Namen des zukünftigen Neuen an der Spitze von RWE auch direkt an den Essener Heinz Rühmann gedacht, der einst die legendären Worte „Pfeiffer, mit drei f“ in dem Klassiker „Die Feuerzangenbowle“ sprach und Prof. „Schnauz“ regelmäßig aus der Fassung zu bringen wusste. Aus der Fassung waren nun auch viele, als nacheinander vermeldet wurde, dass

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