Schiessbude

Mit Grausen wurde ich heute daran erinnert, dass der Herbst nicht nur wunderschöne Farben, sondern auch die Kirmes mit sich bringt. Nur gut, dass ich keine besuchen muß, denn einen unverzichtbaren Bestandteil einer jeden finde ich ja für 90 Minuten am Heideweg: Die beiden Tore im Eintracht Stadion sind zu Schiessbuden mutiert. Und das hat sich nicht einmal zum Nachteil für den heimischen SV Eintracht herausgestellt, denn seit einigen Spielen schiessen die Ex-weinroten immer noch mindestens ein Tor mehr als der Gegner (Hier mal ein kleiner Beleg:5:3; 7:2; 4:3; 4:3; Im Schnitt über die gespielte Saison fallen pro Spiel des SV Eintracht 4,55 Tore). Und so lässt es sich recht locker von attraktivem Fussball parlieren, stehen denn nach den 90 Minuten drei Punkte auf der Habenseite. Mir persönlich würde ein gekonntes Abwehrverhalten auch mal wieder Freude machen, aber das erwähnte ich schon desöfteren. Ausserdem muß mit Kritik beim SV Eintracht immer noch höchst diplomatisch umgegangen werden! Sonntag schon darf mich der Trainer dann gerne Lügen strafen, denn mit dem VfL Oldenburg (die „grünen“ in der Stadt) gibt sich ein spielstarker Gegner mit einer ebenso chaotischen Torbilanz am Heideweg die Ehre. Mal sehen, ob dann Quantität oder Qualität überwiegen. Für den Stadionsprecher würde ich mir viele Eintracht Tore wünschen, denn der gute hat nicht nur eine höchst sonore Stimme, sondern hebt auch bei 150 Zuschauern mehr ab wie manch Kollege aus Lateinamerika.

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