Old School, Part 1: Der Sport

Sonntag spielt der RWE bei den Preußen aus Münster. Nicht nur sportlich ein reizvolles Duell, sondern vor allen Dingen DAS Highlight aus Fansicht in diesen düsteren Zeiten der Zweitvertretungen im Überfluß. Schwarz-Weiß-Grün gegen Rot-Weiß, das erfordert nicht zuletzt seit den unschönen Ereignissen im Mai 2002 eine dritte Gruppe auf den Rängen: Das oft zitierte „Team Green“. Ich befürchte noch eine Steigerung der Sicherheitsvorkehrungen, wie zuletzt in Cloppenburg erlebt. Schließlich verfügt auch der SC Preußen über eine große Anhängerschaft, die nicht immer durch Aufrufe zum Weltfrieden aufgefallen sind. Übrigens gibt es ja ein Problem, welches beide Vereine gleichermaßen im Frust vereint: Die Stadionfrage. Das Preußen Stadion ist ebenso „Old School“ wie die Hafenstrasse, sollte ebenso oft umgebaut werden, oder war Zustand höchster Visionen (Preußen Park) und gammelt doch analog zum Georg Melches Stadion vor sich hin. Einen Unterschied gibt es aber dann doch: In Münster rollen bald die Bagger, um wenigstens eine „kleine“ Lösung in die Realität umzusetzen. In Essen rollt kein Bagger, da keine Lösung in Sicht. Hoffen wir nun einfach mal, daß nicht wieder einige RWE Fans bei den Umbauarbeiten helfen möchten. Sonntag ein Sieg in Münster kann noch einmal einen richtigen Schub für Mannschaft, Verein und Fans bedeuten, schließlich würde dieser auch in der Öffentlichkeit ganz anders wahrgenommen werden, als drei Punkte beim FSV Mainz, die zweite. Von den Reportern erwarte ich, den Fokus auf das Spiel zu legen. Ich freue mich schon riesig darauf.

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