Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrn………usw.

Nein,ich habe nichts getrunken, sondern die Überschrift stellt tatsächlich den Namen einer kleinen Gemeinde im Nordwesten Wales dar. Es handelt sich dabei um die Bezeichnung der Waliser in ihrer eigenen Sprache namens Cymraeg für dieses heimische Fleckchen Erde. Übersetzt bedeutet der Name: „Marienkirche in einer Mulde weißer Haseln in der Nähe eines schnellen Wirbels und in der Gegend der Thysiliokirche, die bei einer roten Höhle liegt“. Faszinierend, oder? Auf jeden Fall kreativer als das Spiel der eigenen Nationalmannschaft. Da wird meine Affinität zum Inselfußball schon auf eine harte Probe gestellt, denn eine auf Spielzerstörung angelegte Taktik gefällt mir nicht. Eine solche erwarte ich übrigens auch im Freitagabend Spiel des RWE gegen den Tabellenletzten aus Worms. Klasse hingegen finde ich die optische Aufbereitung der eigenen walisischen Identität auf den Spielertrikots. denn die üblichen Spielinsignien sind allesamt in Cymraeg gehalten. Im deutschen Spiel gab es zwar keine großen Glanzpunkte, aber eine nimmermüde Bereitschaft, ein Tor zu erziehlen. Höhepunkt war neben dem Tor für mich eine Ballannahme von Lukas Podolski. Dazu Rene Adler`s Beweis für ein gelebtes „Äh“ und einer These aus dem knarrzenden Resonanzkörper von Oliver Kahn: „One Touch“ Fußball ist ein Doppelpaß, quasi ein Doppel – Doppelpaß. Da ward sogar ein J.B. Kerner kurz sprachlos. Aber, Ende gut, alles gut und Wales wurde mit 1:0 bezwungen.

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