Kategorie-Archiv: Flimmerkiste

Charlotte

Zeuge sein, dass hat ja etwas mit Polizeiarbeit zu tun. Und somit paßt es, wenn ich schreibe, daß wir gerade Zeuge eines spannenden Tatortes waren. Frau Lindholm agierte gwohnt kühl und mit Charisma, und hatte diesmal auch das Glück eines spannenden Drehbuches auf ihrer Filmfigurseite. Ein Hauch von Bond,Bourne und Co. war zu spüren, anhand der schnellen Schnitte, der Ortswechsel und der Internationalität, in denen der doch provinziell begangene Mord eingebettet wurde. Ein Tatort, der auch ohne große Schußwechsel und kollegiale Kabbeleien zu überzeugen wußte. Also meiner Meinung nach. Und einen stets anwesenden „Babysitter“, den muß man auch erst mal finden. Wir suchen noch.

Die fünfte Dimension

Vor exakt 20 Jahren revolutionierte eine königsblaue Moderatorenlocke den Deutschen Bundesligafußball im TV: Anpfiff für „Anpfiff“ auf RTL. Das Gesicht der Sendung war Ulli Potofski. Heute ist „Anpfiff“ Geschichte, die Berichterstattung der Spiele als Füllsel zwischen zwei Werbeblöcken fand aber begeisterte Nachahmer. Ulli Potofski dagegen ist immer noch zu sehen, wenn auch „nur“ noch im NRW TV. Und zwar in der Berichterstattung über die NRW Liga: “ Aus dem Stadion am Schloß Strünkede in Herne berichtet von der Partie Westfalia Herne – SW Essen…….“, ja das hat doch was. Einfach mal anklicken.

Gib mich die Kirsche

das „ISDT Archiv“ wurde wieder um zwei weitere sehenswerte DVD`s rund um den Fußball erweitert:Zum einen habe ich es endlich geschafft, die wunderschöne Dokumentation aus dem Jahre 2002 „Im Westen ging die Sonne auf“ von Wolfgang Ettlich mein Eigen zu nennen. Im Untertitel heißt es da: „Kleine Geschichten von Kohle und Fußball“. Der Begriff der Kohle ist hier definitiv doppelt belegt, geht es doch um die Verquickung der Ruhrgebietsvereine mit den Zechen, aber auch um den sportlichen Niedergang der genannten Vereine im Einklang mit dem wirtschaftlichen Abstieg der Bergbauindustrie. Der RWE nimmt einen großen Raum ein, ohne aber den Film zu dominieren. Der SV Sodingen, Westfalia Herne, die Sportfreunde aus Katernberg und die Spielvereinigung aus Erkenschwick, das sind die weiteren Vereine um deren Werdegang es hier geht und um Menschen, die gestern wie heute ihre Zeit für den Verein opfern. Leider bleibt ihnen nur die Wahl, von sportlichen Erfolgen zu träumen oder daran in Erinnerungen zu schwelgen. Auch die zweite DVD mit dem köstlichen Namen „Gib mich die Kirsche! Die 1.deutsche Filmrolle“ kommt nicht ohne den RWE aus: Dieser Film befasst sich mit der Zeit zwischen der Gründung der Bundesliga und der Weltmeisterschaft 1974. Gezeigt wird skurriles, modisches und schönes aus einer Zeit, in der Günter Netzers Frisur noch genauso aussah wie heute. Der RWE, wie gesagt, ist auch vertreten und zwar durch seine Fans. Hier wurden die Passagen aus der WDR Dokumentation „Die Jungs aus der Westkurve“ übernommen. Den Besuchern des Pokalspiels des SV Eintracht gegen den SV Werder dürfte dieser Film noch bekannt vorkommen.

Trier gewinnt

Das ist die Erkenntnis des heutigen Spieltages. Der RWE unterliegt der Eintracht aus Trier nach einem Tor in der 87.Minute mit 0:1. Da wird sich „Fluppen Mario“ sicherlich auf dem langen Heimweg genüßlich eine Zigarette nach der anderen angesteckt haben. Von mir aus, aber ein Publikumsliebling (so seine eigene Einschätzung) war der Spieler Mario Basler definitiv nicht an der Hafenstrasse. Ich habe eigentlich noch überhaupt keine Einschätzung zu dem Spiel gehört, da ich heute weder im Stadion war, am Liveticker gesessen oder Radio Hafenstrasse gehört habe. Den Blick in das Forum habe ich mir auch verkniffen, die Resonanz kann ich mir in etwa vorstellen. Grund für diese Abstinenz: Die postoperativen Folgen haben mich heute schlicht und ergreifend niedergestreckt und zudem mit übelster Laune versehen. Also eigentlich ein passendes Ergebnis. Aber, für heute ist Essen trotzdem noch nicht verloren, denn der stadteigene Fernsehkommissar „Lutter“ (Joachim Krol) ermittelt gleich noch im ZDF.

Blau Gelb

Die Kenner werden es schon ahnen: Es geht um den fiktiven Verein gleichen Namens aus dem Herzen des Ruhrgebietes anno 1981 und dient dem aufstrebenden Libero Manni als Sprungbrett für eine grosse Karriere. Gerade hat sich das DSF befleissigt, ausser Werbung eine der beliebtesten deutschen TV Serien zu wiederholen. Das „blau gelb“ de facto nicht im Ruhrgebiet, sondern in Braunschweig und dort an der Hamburger Strasse zu Hause ist, wen kümmert es. Ich glaube, dass ich die Serie „damals“ nicht wirklich intensiv verfolgt habe, heute aber habe ich beschlossen, diese Serie so oft es geht auch mit den Kindern zu gucken. Übrigens, bei der markanten Stimme von „Mannis Vater“ war mein erster Gedanke: Die kenne ich, aber woher? Die Stimme gehörte zu Klaus Kindler, der bis zu seinem Tode im Jahre 2001 ein viel beschäftigter Synchronsprecher war und unter anderem Clint Eastwood, Steve McQueen, Jean Paul Belmondo und Alain Delon, vor allem aber „Trampas“ von der Shiloh Ranch seine Stimme lieh. Fußball bildet.

The Dark Knight

Da behaupte ich immer, mit dem Phantasy – Genre sowohl in Buchform und vor allem auf der Leinwand nichts anfangen zu können, und finde mich zu meiner eigenen Überraschung gestern Abend im Astoria Palast zu Nordhorn wieder, um einer Fledermaus „beim Job“ zuzugucken. Ein düsteres Spektakel, kurzweilig zudem und technisch einwandfrei. „Lockvögel“ für mich unter anderem auch die grandiosen Schauspieler Morgan Freeman und Michael Caine. Außerordentlich brilliant gar die Darstellung des Jokers durch den verstorbenen Heath Ledgers, eine Leistung die wahrscheinlich posthum zu einer „Oscar“ Nominierung führen dürfte. Mal abgesehen von der wackeligen Bestuhlung im alterwürdigen Kinosaal war es ein klasse Film, den ich vielleicht gerade jetzt sehen mußte. Schließlich vermag ein Superheld auch schon mal Leben zu retten. Ebenfalls posthum kommt ein schwedischer Krimiautor zu Ehren: Stieg Larrson verstarb am 9.11.2004 an den Folgen eines Herzinfarktes und wurde nur 50 Jahre jung. Sein Erbe im Bereich der Trivialliteratur besteht aus der sogenannten „Millenium Trilogie“ und bietet allerbeste Krimilektüre in logischerweise drei Bänden. Behutsam werden höchst interessante Charaktere vorgestellt, mit denen man sich sehr schnell identifizieren und gemeinsam auf Verbrecherjagd gehen kann. Um mal ein schwedisches Möbelhaus zu zitieren: Urlaub, entdecke die Möglichkeiten.

Sternstunde

Nö, nö: Die Sternstunden an Heideweg und Hafenstrasse kommen noch, womöglich schon diesen Samstag. Gestern Abend durften wir einer der seltenen Sternstunden im TV beiwohnen: Die 7. Folge der 2. Staffel von Dr. Psycho war mit Abstand das Beste, was es seit Berlin,Berlin als Serienfolge zu sehen gab. Unglaubliche Erkenntnisse a`la: „Kennedy ist Tod?“ gepaart mit dem Mut von Anneke Kim Sarnau zur Häßlichkeit in Verbindung mit der Erotik eines Max Muntzel garantierten kurzweiliges Vergnügen. Einen kleinen Trailer gibt es hier zu sehen, und die Staffel 2 steht auch schon auf meinem Wunschzettel. Die gibt es nämlich schon zu kaufen….

Das Beste kommt zum Schluß

Nach dem ganzen Fußball der letzten Wochen wurde es mal wieder Zeit für einen schönen Film. „Schön“ ist in diesem Falle eigentlich relativ, sind beide Hauptprotagonisten doch von langer Krankheit und kurzer Lebensdauer gezeichnet. Wie allerdings die unvergleichlichen Jack Nicholson und Morgan Freeman das gemeinsames Schicksal ihrer Filmfiguren meistern, das ist die hohe Kunst der Schauspielerei. Ein leiser, mitunter komischer Film, der aber zum Schluß eine gefühlte Feuchtigkeit (oder war sie real?) in den Augenwinkeln hinterläßt. Ein Film als Bekenntnis zum Leben und der Sicherheit, das danach ein weiteres folgt. Ein Film auch für das eigene Archiv.

Silberstreif am Horizont

In der 105. Minute entdecke ich diesen berühmten Silberstreif in der Partie der beiden Fußballnationen Italien vs Spanien noch nicht. Im Vergleich zum gestrigen Spiel ein echter Langweiler, wenngleich doch auf taktisch hohem Niveau. Aber halt nicht telegen. Und das gibt mir schon mal Gelegenheit, über das Fernsehprogramm nach der EM zu grübeln. Ich habe dieses Turnier doch wieder so richtig lieb gewonnen und die WM damit endgültig abgehakt, und nun graut es mir natürlich schon vor der Zeit „danach“, wenn wieder Casting und Konsorten die Programmhoheit übernehmen. Aber, zum einen muß man ja nicht gucken und zum anderen gibt es ja ab und an einen Lichtblick: Diesen haben wir nun entdeckt, denn ab Dienstag beginnt die 2. Staffel von Dr.Psycho. Perfekt besetzt in der Hauptrolle mit Christian Ulmen, der schon in FC Venus geglänzt hat, kann man hier noch mehr Details über diese Serie erfahren. Vom Feuilleton hoch gelobt, hielten sich die TV Quoten anfangs noch in Grenzen. Von daher bin ich sehr froh, dass die Serie überhaupt weitergeführt wird. Auf der Jagd nach Quote wird ja manch Serie schon abgesetzt, bevor es überhaupt eine Chance gab, sie zu sehen. Staffel 1 übrigens ist nun auch auf DVD zu haben.

Heinz Petschek, Binnenschiffer

Heinz Petschek wurde im Duisburger Hafen erstochen aufgefunden. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Heinz nun ein Problem hat, denn frisch ermordet lebt es sich nicht mehr ganz so entspannt. Und somit ist die Bühne bereitet für einen Tatort der besonderen Art anno 1981: Am 28.Juni dieses Jahres eröffnen Horst Schimanski und Kollege Thanner die Verbrecherjagd im damals schmuddelgrauen Duisburger Milieu. Einen „Carlo“ hatten sie auch, nur hieß der „Hänschen“ , was seiner Optik nicht wirklich gerecht wurde. Natürlich lösten Schimanski und Thanner diesen Fall, wurden Kult, bewiesen, dass Männer auch mit Dosenbier im Kühlschrank satt werden können, und durften weiter ermitteln, wenn auch Karl Königsberg oft vor einem Nervenzusammenbruch stand. Dieser erste Schimanski Tatort liegt nun der aktuellen Ausgabe der Hörzu bei. Da muß ich 41 Jahre warten, um mir diese Zeitung das allererste Mal zu kaufen, haftet ihr doch eher ein „Generation 4711“ Geruch an und verzichten wir seit einiger Zeit grundsätzlich auf eine Fernsehzeitung. Es gibt sogar noch einen zweiten Tatort: Auch Charlotte Lindholm nebst Dauereifersüchtler Martin Felser ist mit einer Folge vertreten. Dazu jede Menge lesenswerter Fakten. Die Fotostrecke finde ich hingegen nicht so gelungen. Trotzdem: Diese 1,50€ sind gut angelegt. Schimanski Fans bekommen übrigens hier noch jede Menge mehr geboten. Kann das eigentlich sein, dass sich Oliver Kahn den frühen Schimi zu sehr zu Herzen genommen hat? Auch er haute schon über die Strenge und ab und an auch mal einen um.

Silberfisch

Freunde sind was ganz besonderes, auch wenn sie ab und an komische Neigungen zeigen. Aber, guten Freunden kann man ja entweder das berühmte Küßchen geben, oder sich mal tolerant zeigen. Gestern Abend waren wir tolerant und in einem gnadenlosen Akt der Solidarität haben wir uns das Bohlen Konsortium angeschaut. Und warum hatten wir trotzdem Spaß? Nun, wir haben unsere Beziehung zum Messenger weiter ausgebaut.Und somit das Gesehene konsequent kommentiert, Faxen via webcam veranstaltet, zugesehen wie selbige in Wittlich permanent abstürzte, überlegt ob der silberne Anzug hochzeitskompatibel ist usw. Als es dann allerdings soweit kommen mußte, dass Queen verunglimpft wurde, da mußte ich zappen. Das ging zu weit und Freddie würde sich im Grabe umdrehen. Unglaublich, wozu sich manche Menschen hergeben. Fazit: Die Show ist endlich zu Ende, der private Wahnsinn wird immer weitergehen, aber wir hatten einen schönen Abend. Das war lustig.

Unschuldig

Die gleichnamige Serie startet heute mit der überaus reizenden Alexandra Neldel (wo ist nur „Lolle“…) auf Pro7. Hält sich die Werbung in Grenzen und lässt sich der Krimi unter Mithilfe von Klaus J. Behrendt gut an, dann kann er vielleicht die Begegnung Barca vs ManU auf den zweiten Fernsehplatz für den heutigen Abend verweisen. Um 22.15 Uhr beginnt dann die neue Staffel von Emergency Room und ein Problem:. Mareike hat Spätdienst und kann so leider nicht gucken denn unser Videorecorder ist an Altersschwäche dahingeschieden. Ähm: Dies ist jetzt ein Aufruf zur spontanen Hilfe: Wer kann heute Abend die Folge aufzeichnen und auf DVD brennen? Pro7 bietet leider nicht den bemerkenswerten Service, den ich beim ZDF per Zufall entdeckt habe: Den Krimi „Lutter“ mit Joachim Krol, „Standort“ ja bekanntlich in Essen, konnte ich auch nicht live verfolgen und aus gegebenen Umständen nun mal nicht aufnehmen. Aber, das ZDF bietet mit seiner „Mediathek“ die Möglichkeit, interessante Sendungen am PC zu verfolgen. Somit kann ich es mir bei Gelegenheit mit dem Notebook irgendwo im Haus bequem machen und „Lutter“ gucken. Ich kann mich da gar nicht oft genug wiederholen: Internet: Fluch und Segen zugleich.

Norbert wandert aus

Norbert war einst Profifussballer und absolvierte in den Jahren 1976-1986 insgesamt 292 Spiele in der 2. Bundesliga und traf dabei 50 Mal in das gegnerische Tor. Sogar in der ersten Liga kam Norbert 4x für Blau Weiss 90 Berlin zum Einsatz. Und nun möchte Norbert mit seiner Familie nach Gran Canaria auswandern. „Zappen“ stopft halt ab und an auch Informationslücken, über die man sich vielleicht gar nicht bewusst ist. Das weitere Schicksal von Norbert und seiner Familie kann übrigens Dienstags auf „Vox“ verfolgt werden. Übrigens: Das Schicksal von Blau Weiss 90 war nicht einmal mehr zum Auswandern geeignet, sondern zum Konkurs verdammt: Höhepunkt der Vereinsgeschichte blieb der Aufstieg in die Bundesliga im Jahre 1986/1987. Wie fast erwartet konnte Blau Weiss 90 die Liga nicht halten: Ab der Saison 1987/1988 spielte man in der zweiten Bundesliga. Am 28. Juni 1992 musste Konkurs angemeldet werden. Nur einen Tag später, am 29. Juni 1992, erfolgte die Neugründung als SV Blau Weiss Berlin e.V.. Heute kickt die 1. Herrenmannschaft in der 7. Liga, der Bezirksliga Berlin vor ca. 28 Zuschauern.

Neuer Tatort…

Ein solcher startet heute Abend und ersetzt den Stuttgarter Komissar „Bienzle“. Richy Müller ist einer der beiden neuen. Ein sehr markanter Schauspieler und ich bin gespannt, ob das kriminalistische Stuttgart mehr in den Vordergrund rückt. Bislang haben wir „Bienzle“ eher mit Missachtung gestraft. Jahaaa, und das scheint beileibe nicht der einzige Tatort an diesem Sonntag zu sein: Auch der SV Eintracht hat gegen das runde Leder getreten und zur Überraschung aller mit 2:0 beim FC Oberneuland gewonnen. Aber anscheinend wird das Spiel ein Fall für das Sportgericht, denn ersten Gerüchten nach wurde ein Spieler eingewechselt, der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Wenn dem so ist, schade für die Mannschaft. Aber so etwas ähnliches ist ja auch schon mal prominenteren Trainern passiert. Ems-Vechte-Welle zu hören hat sich nicht so gelohnt, sondern war eher eine Verzweiflungstat.

Gut gedehnt ist halb gekickt

Besser ist das, denn ansonsten könnte mein erster fussballerischer Einsatz seit gefühlten 40 Jahren in einem gezerrten Desaster enden. Andererseits freue ich mich aber auch sehr darauf, dass wir bedingt durch den integrativen Charakter des morgigen Turnieres der Lebenshilfe Nordhorn auch 2 nichtbehinderte Spieler pro Mannschaft auf das Hallenparkett schicken dürfen. Natürlich habe ich meine Ess- und sonstigen Gewohnheiten nicht auf den morgigen Einsatz abgestimmt und auch meine Laktat Werte stehen nicht zur Debatte. Hauptsache, meine neuen Zähne bleiben da, wo sie hingehören. Ansonsten sind wir organisatorisch gut vorbereitet und einem schönen Tag steht nichts mehr im Wege, zumal sich viele Zuschauer angekündigt haben. Ausserdem werden wir den Organisatoren gut über die Schulter schauen, da wir ja noch ein eigenes Feldturnier im September planen. Und rot-weisse Trikots müssen auch noch schnellstmöglich her, das blau steht uns irgendwie nicht. Und dann lief gerade auch der 2. Teil der DSF Dokumentation über Fans und Gewalt. Schwerpunkt heute war Italien. Die Protagonisten waren definitiv schicker gekleidet als die britischen Pendants. Inhalt und Ausführung waren aber leider fast identisch.

Alternativprogramm

Natürlich ist die Familie keine Alternative zu irgend etwas, sondern der Lebensmittelpunkt mit all seinen Facetten. Wenn dann aber ein geplantes Auswärtsspiel ausfällt, dann muss ja nunmal eine Alternative her. Und somit fanden wir uns,für mich unverhofft, im Kino wieder. Und anstehen mussten wir, soviele Menschen wollten ins Kino. Aber 99% davon wollten den 5. Teil von irgendwelchen Kerlen sehen. Lene und Jule haben sich dagegen für „Alvin und die Chipmunks“ entschieden. Na ja, ganz nett gemacht. Nicht mehr und nicht weniger.

Ultimatum

Puh, dieser Film hat einen solchen Eindruck bei mir hinterlassen, so dass ich es sofort loswerden muss:“Leihen“ kann ich nur sagen, „leihen“ oder, gleich kaufen. Dieser Film ist so spannend und rasant, da fällt der Toilettengang aus. Ich weiss, es gibt doch einen Pausenknopf für die Fernbedienung…aber, auch dafür bleibt keine Zeit. Einfach mal unter http://movies.uip.de/dasbourneultimatum/ gucken, mehr verrate ich dann nicht. Ich habe jedenfalls das Gefühl, als ob hier gleich noch irgendjemand durch ein Fenster gesprungen kommt. Das war Action Kino auf höchstem Niveau.

Wiederholung

Gerade beendet: FC Venus. Hier schon mal vorgestellt so im November 2006. Trotzdem haben wir wieder herzlich gelacht, denn manche Details offenbaren sich dem Zuschauer erst in der „Wiederholung“. Und beim Anblick und dem gelungenen „Schau“Spiel von Nora Tschirner haben wir dann beschlossen, am Samtag ins Kino zu gehen. http://wwws.warnerbros.de/keinohrhasen/ läuft hoffentlich noch. Fehlt jetzt nur noch der „Babysitter“ für Kinder und ….Moppelchen. Nicht zu vergessen natürlich die Botschaft des Filmes, gesprochen von Heinz Hoenig: „Nehmt den Männern nicht das weg, was sie lieben…;-)“.

Zeit für Dramen

Also natürlich war ich heute nicht in Bochum, da war dann doch eher der Wunsch Vater des Gedanken. Wir sind ja flexibel im Beruf, aber so nun dann auch wieder nicht. Das Ruhrstadion sieht mich halt irgendwann mal wieder zu einem Liga- oder Pokalspiel gegen den RWE. Rein vom Ergebnis her hat sich der RWE beim 1:2 gegen einen Erstligisten auch recht gut verkauft. Ein Drama dagegen die Verletzung von Rolf-Christel Gui Mien und seine damit verbundene 6-wöchige Pause. Somit steigen die HSV Chancen auf einen Sieg im Pokalspiel um 0,1%. Hier in der Provinz spielen sich zwar momentan keine Possen ab, aber so richtig schlau werde ich zur Zeit auch nicht aus dem SV Eintracht: Die Gerüchte einer Fusion mit wem auch immer scheinen sich wohl nicht zu bestätigen. Eventuell aber die Gerüchte um den Einstieg eines, ob seiner Fussballunkenntnis berühmten, potenten Sponsoren und die Rückkehr eines der drei „Helden“, die in der letzten Saison nach vielen Jahren Heideweg verabschiedet wurden. „Milo“ hat im Emsland gekündigt und kehrt nun zurück nach Nordhorn. Über die Funktion wird noch gemunkelt. Hoffentlich demontiert da nicht ein untadeliger Sportsmann sein eigenes Denkmal. Mittlerweile habe ich eine Einladung zur nächsten Sitzung der, ich nenne sie mal „Task Force Vorstand feat. Fans“ Runde erhalten. Darüber freue ich mich, und prompt werde ich wieder an mein persönliches Drama erinnert: Meine Rolle in diesem „Stück“ habe ich nämlich immer noch nicht umrisssen. Mit Qli und Peter an einem Tisch sitzend, dem SV Eintracht helfend: Ein schöner und realistischer Gedanke. Aber, da sitzen auch noch andere, deren Gedanken ich vielleicht erst gar nicht(O-Ton Mareike: gar-nicht wird gar-nicht zusammengeschrieben…) teilen möchte und es fehlt wiederum mindestens einer, für den ich auch im Dunkeln die Linien kreiden würde. Unglaublich eigentlich, aber für dieses Drama finde ich noch kein persönliches Happy End. Und dann gab es ja gerade noch das dritte Drama, das „im zweiten“ und garantiert fussballfrei: Der 2. Teil von „Krieg und Frieden“ war heute ein wenig seicht und wurde von uns nur zu Ende geguckt, um nichts zu verpassen. Die Ausstattung ist opulent und schildert das alltägliche Leben der oberen zehntausend zur Zarenzeit recht anschaulich. Einzig: Keiner der drei Hauptakteure vermag die grazile Leichtigkeit einer Audrey Hepburn, den gequälten Gesichtsausdruck von Mel Ferrer als vom Vater drangsalierter und die Verwirrtheit von Henry Fonda als „suchender“ adäquat wiederzugeben. Das hatte ich zwar auch nicht erwartet, aber es hätte ein wenig über die Längen in der Handlung hinweggeholfen. Wir bleiben natürlich am Ball, in diesem Falle Teil 3 und 4.

Kriminaldirektor Stanelle

Also was soll ich machen, nichts neues im rot-weissen Fussballumfeld. Und daher auch kein Fussball im Fernsehen. Und auch keine Neuigkeiten usw. Aber anscheinend bietet gerade dieser Umstand die Chance auf hochwertiges im TV Programm. Mein Sender der Wahl zur Zeit ist der, mit dem man ja sowieso besser sieht. Eva hin oder her. Auf jeden Fall schaltete ich ein, als SOKO 5113 in Spielfilmlänge begann. Und sogar noch in Spielfilmlänge und so ziemlich der letzte Fall von „Horst Schickl“, denn diese Serienfigur geht, ebenso wie „Leo Kress“, in Pension. Diese Folge hatte zwar einige logische Fehler und die Vorgesetzten wirkten gar zu aufgesetzt, aber Wilfried Klaus spielte seinen Part excellent. Ich hatte diese Serie jahrelang nicht mehr gesehen, aber sofort und pünktlich zum 30jährigen Jubiläum waren alle wichtigen Personen wieder vor meinem geistigen Auge anwesend. Karl Göttmann, Fred Less,Diether Herle,Jürgen Sudmann, und auch Stanelle. Alle verkörpert durch klasse Schauspieler, und wenn mir einer nicht einfällt, das öffentlich rechtliche Lexikon names Bernd weiss Bescheid. Das ist noch Fernsehen mit Anspruch. Morgen Abend wird es auch sehr spannend werden, denn da startet im „Zweiten“ der schon traditionelle Vierteiler. Diesmal wird uns Leo Tolstois: „Krieg und Frieden“ geboten http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7118345,00.html. Spannend deshalb, weil ich wahrscheinlich in jeder Sekunde den Vergleich mit dem Klassiker von 1956 und seinen grossen Schauspielern ziehen werde. Natürlich wird es den Vierteiler dann auch alsbald zu kaufen geben. Und dann kommt immer ein Moment, wo ich mich aufrege: In Zeiten, wo es selbst vier Brüder mit Schrott zu Ruhm und Verkaufserfolgen auf DVD bringen, da wird die Veröffentlichung der Spitzenserie „um die 30“ aus dem Jahre 1995 beharrlich ignoriert. Diese Serie war für meine Generation ein wahrer Strassenfeger, denn wir waren in dem Alter. Aber, ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Auf ein neues..

..und hoffentlich gutes und gesundes Jahr 2008. Ein Jahr, in dem Sportgeschichte geschrieben wird: Der RWE gewinnt den DFB Pokal im Finale gegen Königsblau und der SV Eintracht besiegt im Erstrundenspiel des darauffolgenden Wetbewerbs den VfL Osnabrück. Der HSV wird Deutscher Meister, als Reaktion auf das Pokalaus in Essen und den Umgang mit Herrn Hitzfeld in München. Europameister wird auch jemand. Österreich wohl eher nicht. Aber, soweit ist es noch lange nicht, und ich befinde mich sowieso noch in der Phase, wo ich im vergangenen Jahr vor allem die zweite „Halbzeit“ sportlich und gesundheitlich ziemlich doof fand und immer noch finde. Da ging zeitweilig fast gar nichts mehr. Nun gut, nachhaken nützt auch nichts mehr und es kann nur besser werden. Ausserdem habe ich auch in dieser Winterpause schon wieder viele schöne Dinge entdeckt, die das Warten auf den Ball verkürzen. Als da wären, beim heimischen SV Eintracht die überraschenden Vertragsverlängerungen und beim RWE hoffnungsvolle Neuverpflichtungen. Der von mir erhoffte Stürmer Marke „Sausack“, also in der Kategorie Harry Goolkate in Topform, ist wohl leider noch nicht dabei. Auch in Richtung Stadionneubau scheint sich in Essen wieder etwas zu bewegen. Zumindest laut Faxgerät. Auf die „fantechnischen“ Erfahrungen der neuen Tribüne hier in Nordhorn berufend, würde mir ja eine neue Westkurve und die behutsame Modernisierung der vorhandenen Substanz reichen. Diese ist hier unten noch mal im Bild zu sehen (nochmals Danke an den „Stadionfan“ und den „Fussballtouristen“ für die Bilder). Das Schweizer Kreuz weht natürlich auch nicht ohne Grund einfach so hier herum: Pünktlich zur Eröffnung der EM befinden wir uns auch wieder in der Schweiz und dort auf dem wunderschönen Hasliberg. Als das mit dem Termin feststand, musste ich mich auch zweimal kneifen, denn da hätte ich ja nun nicht mit gerechnet. Und jeder eidgenössische Spielort ist auch etwa innerhalb zwei Stunden zu erreichen. So, das bedingt folgende Fragestellung: Wie komme ich an Eintrittskarten? Das wird spannend und „vor Ort“ herrscht hoffentlich eine genauso schöne Euphorie wie hier zur WM. Aber bis der heimische Ball wieder rollt, die EM ihre Schatten vorauswirft, ist noch ein wenig Fussballkultur angesagt. Diesmal in Form zweier DVD`S: Zu beiden kann ich explizit noch nichts sagen, denn ich warte noch darauf. Aber, was ich bislang so gelesen habe, lässt hoffen. Inhaltlich geht es in http://www.warumhalbvier.de/ darum, die emotionale Bindung zum Fussball zu erklären. Auf jeden Fall versuchen es prominente und eben nicht prominente Fussballfans. Die andere Dokumentation ist vereinsbezogen und handelt von Fans des mir sympathischen Berliner Vereines FC „eisern“ Union: http://www.eiserne-menschen.de/. Das spannende an der Geschichte wird sein, dass 3 Unioner hauptsächlich vor 20 Jahren in der damaligen DDR begleitet wurden und im kürzeren 2. Teil eben heute. Also zwei Länder, zwei Systeme, zwei Dekaden Leben….aber die gleichen Fans und ein Verein. Ich freue mich darauf und gehe dann noch mal darauf ein, sofern es sich lohnt.

Väterchen Frost

Nachdem die letzten beiden Winter ja oftmals noch Anfang November im T-Shirt am Spielfeldrand zu bewältigen waren, schenkt uns die Jahreszeit momentan in punkto Temperaturen ihre Daseinsberechtigung. „Monetär“ natürlich ein gelungenes Argument für Preiserhöhungen auf alles, was mit Erwärmung (innen und aussen) zu tun hat. Und trotzdem ist es doch auch schön zu erleben, dass die vier Jahreszeiten doch noch ab und an ihr gewolltes Gesicht zeigen. Fast schon anmassend, sich jetzt auch noch weisse Weihnachten zu wünschen. Ich tue es trotzdem. Und dann war da ja auch noch die letzte Woche vor Weihnachten. Die ist mir trotz allen Vorsätzen (wie jedes Jahr), es besinnlicher angehen zu lassen, recht heftig auf den Magen geschlagen. Auch ein langes Telefonat heute bezüglich unseres heimischen SV Eintracht konnte da keine Linderung bewirken, sondern höchstens die Symptome verschlechtern. Was natürlich nicht an meinem angenehmen Gesprächspartner lag, sondern eher am Inhalt des Gespräches. Man beachte nach Weihnachten verstärkt die lokale Tagespresse ! In Essen dagegen ruht still der Baldeney See: Das RWE Forum widmet sich den wichtigen Dingen des Lebens: Zum Beispiel die Frage nach dem Bier, welches gerade getrunken wird (Radeberger), oder welche Musik man gerade hört (Trockner in der Abkühlphase). Und zwischendurch gibt es immer mal wieder interessante Dinge aus der „damaligen“ Zeit via Download, so zum Beispiel ein Bericht über die Essener Westkurve während der „Kuttenphase“. Der Download hat geklappt, das „Entpacken“ noch nicht. Aber, wieder ein Fall für das Forum. Der Verein RWE selber hat Verträge verlängert und einen neuen Spieler unter Vertrag genommen. Dinge also, die der SV Eintracht momentan nicht präsentieren kann. Da noch immer beeindruckt von der Wucht der Villa Hügel, habe ich beschlossen, mich mal der Familie Krupp anzunähern und zu diesem Zwecke eine Biograpie über Friedrich und seine Nachkommen zu lesen. Wahrscheinlich wird es aber lange auf dem Stapel der anderen Bücher liegen, die auch noch auf eine blätternde Hand warten. Und dann noch dieses: Ganz unpassend zur jetzigen Vorweihnachtszeit habe ich mir nach langem Nachdenken doch den Film „Green Street Hooligans“ für heute Abend geholt: http://www.filmstarts.de/produkt/39659,Hooligans.html. Zwar ist es mir unbegreiflich, zwei Halbzeiten auf dem Platz noch eine weitere, unrühmliche „dritte“ quasi „abseits“ hinzufügen zu wollen, aber sollte der Einblick in die britische Gesellschaft ebenso spannend sein, wie in „The Football Factory“ http://www.thefootballfactory.de/, dann lohnt sich der Film allemal. Und abgesehen davon würde ich 90 Minuten mit Florian Silbereisen oder Marianne und Michael und Co.als viel brutaler empfinden.

Wohlfühlfilme

Je nach Stimmung sind natürlich die unterschiedlichsten Filme solche, bei deren Betrachtung man sich wohlfühlt. Das kann für mich zum Beispiel „der Teufelshauptmann“ sein, „Der längste Tag“ aber auch „Das Sommermärchen“ , Mario Barth, Pastewka oder eine Musik DVD. Aber, ich glaube es gibt eine bestimmte Gattung Film, die einfach das Prädikat „WfF“ verdient haben. Die Genres müssen dabei nicht unbedingt immer übereinstimmen, aber im Grunde genommen handelt es sich bei dem „WfF“ doch um einen Film mit eher belanglosen und komödiantischen Hintergrund, als der filmischen Umsetzung einer Tragödie. Daher werden „WfF“ wohl kaum Klassiker oder mit dem Oscar ausgezeichnet. Das finde ich ungerecht, denn der „WfF“ bietet dem Zuschauer doch einiges: Stimmige Story, gute Schauspieler, grandiose Filmaustattung in die man (oder Frau) sofort eintauchen möchte, untermalt mit feinster Musik und stets gutem Ende. Ein „WfF“ sollte dabei mindestens zu zweit geguckt werden, um die schönen Momente und gegebenenfalls das Taschentuch zu teilen. Und daher habe ich beschlossen, meine schönsten Wohlfühlfilme zu nominieren und der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vorzustellen: Ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Meine Vorschläge, nun aktualisiert unten zu sehen. Erst gucken wir aber jetzt, wie Batic und Leitmayr ohne „Carlo“ klarkommen: Es ist Tatort Zeit………….So, der Tatort ist vorbei und meine Filmromantik hat gerade so richtig einen Schuss vor den Bug erhalten: Dieser so stille Tatort war mitunter einer der lautesten, der je gedreht wurde. Zumindestens, was seine Botschaft betraf. Wie schon erwartet, war „Carlo“ noch ein wenig das Thema. Und doch: es gab keinerlei Büroszenen, keine Frotzeleien und keine Anrufe zwecks Recherchen. Es gab einen Film über Kinder, die Kinder bekamen und letztendlich daran gescheitert sind. Das ganze in Grautönen gehalten mit brillianten Darstellungen von Mutter und Kind. Speziell die Sequenzen des Jungen allein im Haus von Frau Blum waren kaum auszuhalten. Gut auch die „Botschaft“ der „Dame vom Amt“ inklusive Halstuch, die 1x pro Woche alles abhakt, und doch nicht hinter die Fassade blickt (blicken kann oder will). Ich mag nicht daran denken, wie oft diese filmische Darstellung Realität ist. Ein Plädoyer für ein vielfaches mehr an Prävention und Unterstützung für Kinder und Jugendliche. „Carlo“ wusste schon, warum er vor dieser Folge ging, er würde daran verzweifeln….So, als Folge des Tatortes habe ich mal alle Cover „herausgeschmissen“, das Durcheinander war mir zu gross und ein wenig gebastelt. Somit sind alle meine Nominierungen für den „WfF“ nun unten zusammengefasst. Die Academy nimmt gerne weitere Vorschläge entgegen. Irgendwann wird auch der Sieger gekürt.

Living in a Box

Ich oute mich jetzt mal: Ja, ich war ein bekennender Zeitschriftenfetischist. Tankstellen wurden nach Grösse des gedruckten Sortiments angesteuert, Lebensmittel über eine Zeitung vergessen, und in (fast) jeder Lebensituation wurden Informationen lesend verarbeitet. Arzttermine habe ich vorzugsweise Donnerstag wahrgenommen, denn neben dem Kicker kamen dort weitere interessante Publikationen heraus. Abonniert wurden unter anderem der „Stern“, „Max“, „Welt am Sonntag“, „Fit for Fun“ und die „11 Freunde“. Die Bücherei wurde zum Zwecke des Blätterns angesteuert, usw.usw. Aber, ohne darüber „geredet“ zu haben: Ich bin darüber hinweg, zu Lasten meiner Allgemeinbildung und zur Freude des Kontos. Oder schlichtweg aus dem Grunde: Ich hatte keine Zeit mehr für all die interessanten und lesenswerten Dinge des Lebens. Außerdem, Fitnesszeitungen zu lesen und trotzdem permanente Rückenprobleme zu haben ist ja auch irgendwie kontraproduktiv. Geblieben ist lediglich das „11Freunde“ Abo. Aber eigentlich will ich ja nur darauf hinaus, das ich mich trotzdem manchmal noch von Inhaltsangaben zu einem Kauf verleiten lasse. So heute zum Kauf des Lifestyle Magazins http://www.max.de/. Ein Thema befasste sich nämlich mit Serien auf DVD und den 25 besten „Boxsets“. Und für eine gute DVD und der kostengünstigen Erweiterung meiner Sammlung bin ich immer zu haben. Leider war „meine Serie Nr. 1“ nicht dabei, nämlich „Berlin,Berlin“!!! Vorher und wohl auch in Zukunft gab wird es wohl nichts vergleichbares mehr im TV geben ( http://www.daserste.de/berlinberlin/). Von den Platzierungen kannte ich abgesehen vom Namen nur Stromberg, Pastewka und Band of Brothers (http://www.band-of-brothers.de/). Letztgenannte steht auch bei mir im Schrank und kann ein Klassiker werden. Ebenso wie zwei weitere reminizensen an die eigene TV Jugend: So eine Box mit der ersten Staffel von „die Profis“ und den Staffeln von „Fackeln im Sturm“

Lass die anderen mal reden

Denkt sich anscheinend der Urs Meier. Es scheint aber auch schwer zu sein, sich gegen Johannes, Jürgen und Jogi durchzusetzen. Das aber nur so am Rande, denn auch das Länderspiel habe ich überhaupt nicht gesehen, sondern nur die Aufbereitung danach. Und dabei viel mir wie so oft auf, dass ich den Herrn Meier eigentlich sehr sympathisch finde. Aber vielleicht auch aufgrund der Tatsache, dass er nicht immer dazwischenredet. Und warum haben wir das Länderspiel nicht gesehen…..? Weil ich den genialen Einfall hatte, eine DVD mitzubringen. Kein schlechtes Unterfangen bisweilen, sofern der Film nicht „der Vollidiot“ heisst und anscheinend jeden meint, der sich dieses Werk gerade ausgeliehen hat. Wir haben das witzlose Treiben des neuen Assistenten von Herrn Schmidt ca. 30 lange Minuten über uns ergehen lassen, haben dann die STOP Taste gedrückt und sind über zappen und Zypern zu oben geschilderten Eindrücken gelangt. Als Komiker Geld zu verdienen, ohne komisch zu sein: Eigentlich ist das ja auch schon eine Leistung an sich. Denke ich an Leistung komme ich auf den Fussball zurück:Der RWE hat dieses so wichtige Spiel gegen den Verfolger aus Magdeburg mit 2:0 gewonnen. Die gesammelten Eindrücke aus dem Forum lassen das Spiel so zusammenfassen: Schlechtes Spiel, schlechte Stimmung. Die hätte ich heute aber auch im Stadion gehabt, denn links über unserem Anwesenheitsplatz in „Block M“ wurde etwas mittels Rauch übermittelt. Schön zu sehen auf http://www.jawattdenn.de/. Ich werde diesen tieferen Sinn nie begreifen. Sofern mich meine Erinnerung nicht trügt, gab es zum letzten Pokalhalbfinale gegen Tebe eine organisierte Bengalo Show. Das und in geordneten Bahnen ablaufend finde ich viel prickelnder. Und dann immer wieder die Bilder links und rechts des Trennzaunes. Was soll das??? Also das Gehabe. Egal. Zu den News aus Nordhorn: Der Manager des SV Eintracht bekommt Verstärkung und bisweilen wurde über einen dänischen Trainer aus dem Nichts heraus spekuliert. Nun ist ja bekannt, dass Dänen nicht lügen, beim Initiator dieses Gerüchtes habe ich da so meine Zweifel. Also, nichts dran daran. Und das neue Gesicht beim SV Eintracht bekommen wir in den nächsten Tagen….eben…zu Gesicht.
« Ältere Einträge Letzte Einträge »