Nichts genaues weiß man nicht.

Eins vorneweg: Ich habe die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Ersten und Zweiten Bundesliga am Empfangsgerät nicht verfolgt. Es macht für mich so keinen Sinn: Fans gehören zum Fußball wie keine Meisterschaft zu Schalke oder die herrliche Blume auf dem frisch gezapften Pils. Meinetwegen kann der Ball aber trotzdem dort rollen, was habe ich von den Ligen der anderen? Im

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„Feuerwalze“

Ich habe selbst auch mal Fußball gespielt. Nicht allzu lange zwar, aber dazu später mehr. In Nordhorn spielt man als Kind zumeist in dem Verein, welcher der eigenen Straße am nächsten ist (Ganz früher wohl in vielen Fällen mit dem heimlichen Wunsch, irgendwann bei Eintracht zu landen. Was natürlich zunächst keiner zugeben mochte). Der für mich in erreichbarer Nähe gelegene

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Geduld ist das Trostpflaster der Sehnsucht (T.W Keßler)! MAZ ab…

Es dürfte überraschen, wenn ein Fan einer Mannschaft sagt, dass er auch andere Vereine vermisst. Aber es ist in der Tat so. Schließlich sind wir zwar in den Farben (oder den Buchstaben) getrennt, aber gegen Corona vereint. Und vermissen selbst diese bescheidene Liga. Unseren Fußball! Die Sticheleien gegen andere Vereine und dessen Fans. Die Emotionen, wenn unsere Mannschaften auflaufen und

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Doch wir horchen allein dem Gerücht und wissen durchaus nichts (Homer).

Und wie wir heute so vor uns hin horchten und eigentlich mit ganz anderen Inhalten in Sachen Blog beschäftigt waren, verdichtete sich ein Gerücht, welches  von einer baldigen Telefonkonferenz aller Regionalligisten kündigte. Erstaunlicherweise wusste das Gerücht aber auch schon von dem Ergebnis einer Konferenz zu berichten, die noch nicht nicht einmal stattgefunden hat. Was also besagt die Gerüchteküche? Die Gerüchteküche

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Man muß die Zukunft abwarten und die Gegenwart genießen oder ertragen (Alexander von Humboldt).

Ach könnten wir doch in die Zukunft schauen, ist doch die Gegenwart gerade schwer zu ertragen und kaum zu genießen. Aber, wir alle müssen und kommen da durch. Gemeinsam! Und wir haben nun auch verstanden, dass wir unsere geliebte Hafenstraße wohl erst im September wieder aus Anlass eines RWE Spiels betreten werden. Zusammen! Wer dann der Gegner sein wird; in

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„Winnetous Mund spricht leise, aber laut spricht sein Herz.“ „Und was sagt sein Herz ?“ „Fußball“. (Möglicherweise ein Zitat aus Winnetou II)

Weihnachten kommt meistens John McClane und legt sich Jahr um Jahr mit den selben Bösewichten an. Zu Ostern jedoch reiten Winnetou und Old Shatterhand zuverlässig durch den Bildschirm. Gut, manchmal nimmt Winnetou auch den anderen Kumpel Shurehand mit. Und weil das eben jährlich geschieht, TV Zeitschriften aus der Mode kommen und man an den Feiertagen natürlich Zeit für die Familie

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Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt (Arthur Schopenhauer)

Ich kann nicht für Fans von hochklassigen Vereinen sprechen. Ich kann das nicht einmal für die vielen Fans von Rot-Weiss Essen. Ich kann einfach nur meine viertklassigen Gedanken niederschreiben. Und die drehen gerade emotional so ziemlich am berühmten Rad. Rational betrachtet machen wir gerade alles richtig. Am vergangenen Donnerstag wurden jetzt sogar Reisende aus den benachbarten Niederlanden daran gehindert, in

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Wir alle leben mit einer an unseren Sehnsüchten gestrandeten Seele…(Elmar Kupke)

Zitate sind was schönes, lassen sie doch ab und an sogar auf einen intellektuellen Text hoffen. Um dann doch eher der Vertiefung eigener Gedanken zu dienen. Als Fan von Rot-Weiss Essen leben wir ja schon lange mit unserer gestrandeten Seele. Allerdings war die Sehnsucht bis vor wenigen Wochen noch eine ganz andere. Diese tief in uns verankerte Sehnsucht nach was

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Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben (Katharine Hepburn).

Lieber RWE, Du weisst, ich bin Dir ja ziemlich wohlgesonnen. Wahrscheinlich liebe ich Dich auch. Ziemlich sicher sogar; so wie viele andere Dich auch lieben. Und ab und an schreibe ich hier auch über Dich. Ok, es lesen nicht mehr sehr viele, was ich schreibe, aber ich mach das ja auch für mich. Damit ich klarkomme mit unserer Beziehung. Weil,

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An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser (Charlie Chaplin).

Es sind schwierige Tage für alle. Dieser Virus, der noch vor wenigen Wochen so weit weg war, erreicht nun auch unseren Alltag. Ist spürbar, messbar und verleitet zu Übersprungshandlungen aller Arten. Die Verbreitung muss gestoppt werden, dass gebietet allein der gesunde Menschenverstand. Demzufolge ist es nur richtig, dass auch das angedachte Spiel des RWE gegen den Nullvierten Fußballclub aus Gelsenkirchen

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Und jetzt das Wetter…

Der DFB als Weltbester Spaltpilz hat es einmal mehr geschafft, den Fußball unseres Landes effektiver zu teilen, als es jeder Trennschleifer vermag. So stellt es sich mir nach einem Fußballwochenende dar, welches sportpolitisch zu den schwärzeren gehören dürfte. Jetzt ist der DFB  nicht einmal der Auslöser gewesen, waren das aktuell die allseits bekannten Protestplakate. Nun ist seit Samstag sehr viel

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Tränen sind der Augen edle Sprache Robert Herrick (1591 – 1674), englischer Pfarrer und Dichter

Ja meine Güte, was soll ich auch lange drumherum schreiben: Als Oguzhan Kefkir in der einundachtzigsten Minute das Tor traf; unser aller RWE somit endlich in einem Heimspiel wieder einen Treffer verbuchen konnte, da hob es mich nicht nur aus der eh kaum genutzten Sitzschale, sondern verwässerte fast zeitgleich auch die Augen. Ich habe mir dieses Tor so sehr für

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Der Schuh des Manitu

Die Vorfreude steigt, die Aufregung noch viel mehr: Die Küchenjungs aus Rödinghausen kommen an die Hafenstraße und wollen weder Dunstabzugshaube noch Kühlschrank liefern, sondern drei Punkte mit zurück in die ostwestfälische Fußballhochburg nehmen.  Rein statistisch betrachtet steht es ihnen sogar zu, davon auszugehen: Sie liegen doch in der gemeinsamen Historie um vier Mikrowellen vorn. Der „Reviersport“ sieht nun Vorteile beim

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Die Schwierigkeiten scheinen nur da zu sein, um überwunden zu werden (August Heinrich Hoffmann von Fallersleben).

Ich denke, wir sind uns alle einig: Den Stadionbesuch als solches kann nichts ersetzen. Niemals. Kein noch so großer Flachbildschirm zuhause; kein Kneipen- oder Rudelgucken. Das wirkliche Erlebnis Fußball mit allen „Aaaaahs“ und „Oooooohs“ gibt es nur am Platz oder im Stadion. Außer in Gelsenkirchen. da hat man weder Platz noch Stadion. Die Vorfreude auf der Hinfahrt und die Stille

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Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet (Heinz Rühmann)

Es hatte für alle was von den berühmten „begossenen Pudeln“ , die es an diesem letzten Spiel vor der Winterpause 2019/20 mit dem RWE hielten. Nicht nur dass das Wetter ziemlich demonstrativ eine bessere Kulisse zu verhindern wusste; allein das Endergebnis hat die Rot-Weissen mal so richtig nass gemacht. Die Häme blühte direkt nach Abpfiff wie sonst nur Lippenherpes oder

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Das Foto.

Die Berufsbekleidung des Fußballers ist sein Trikot. Natürlich gehören auch noch die anderen Dinge wie passende Hose, das Paar Stutzen und jede Menge atmungsaktives Zeugs in lang oder kurz, je nach Witterung, dazu. Nicht zu vergessen natürlich die Fußballschuhe. Das Trikot jedoch ist das Stück Stoff (Polyester), welches die so ziemlich emotionalste Verbindung zwischen Fan und Verein darstellt. Genaugenommen erst,

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Es gibt eine Zeit für die Arbeit. Und es gibt eine Zeit für Rot-Weiss Essen. Mehr Zeit hat man nicht (Frei nach Coco Chanel).

Prolog: Erinnert sich noch jemand an die Stadioneröffnung? Also an die unserer jetzigen Spielstätte? In den letzten Jahren hab ich mir oft das Foto angeschaut, welches ich an jenem Tage von der Titelseite einer in Essen beheimateten Sportgazette knipste: „RWE: Mit breiter Brust ins neue Heim“ stand in weiß auf schwarz geschrieben. Und darunter, wesentlich größer, in weiss auf Rot:

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Der Herbst ist der Frühling des Winters. (Henri de Toulouse-Lautrec)

Eine gute Nachricht für alle „Herbstverzweifler“ rund um die Hafenstraße vorweg: Ein Maler wie de Toulouse-Lautrec sah mit ganz anderen Augen auf die Dinge und seiner These nach zu urteilen, können wir nicht erneut schon im Herbst die Saison aufgeben, da wir keinen Herbst haben. Wir haben Frühling und es kann immer noch ein goldener Oktober werden. Für den goldenen

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Wenn du den Regenbogen willst, musst du mit dem Regen klar kommen.

Es hat am Sonntag viel geregnet. Bisweilen sogar vertikal und somit auch auf die eigentlich überdachten Sitzplätze verschiedener Bereiche in unserem Stadion. Es werden schon sehr viele Fans nass, die für einen überdachten Tribünenplatz bezahlt haben. Das muss man einfach auch mal so kommunizieren, denn es hält bei ähnlichem Wetter zukünftig Fans ab. Und das kann keiner wollen. Ich hoffe

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Ulla, der Prolog: Saison 18/19.

Seufzend legte Ursula Kasuppke die Montagsausgabe der Tageszeitung beiseite und nahm einen großen Schluck Kaffee aus dem Kaffeepott. Rot-Weiss Essen hatte verloren. Diesmal jedoch nicht in irgend so einem relativ unbekannten „Dorf“, sondern mal wieder in Aachen, bei der dortigen Alemannia. Ihr längst verstorbener Mann Willi würde sich im Grabe umdrehen, dachte Ursula so bei sich und überlegte schon, was

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Ja! Ich will!

Haben wir schon diesen Lauf, dieses gewisse Etwas, welches im Laufe einer Fußballmannschaft vielleicht nur alle zehn Jahre einmal vorkommt? Haben wir diese Mannschaft, die es schaffen könnte, uns allen einen langgehegten Traum zu erfüllen? Haben wir eine Mannschaft, die uns aufsteigen lassen könnte? Man könnte versucht sein, mit „JA“ zu antworten, so schön ist es gerade rund um die

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Kulinarische Körperintelligenz.

Der Niederrheinpokal und seine zweite Runde: Aus Rot-Weissem Selbstverständnis wohl eher eine Mischung aus Testspiel und Zahnwurzelbehandlung. Schließlich bedeutet die automatische Teilnahme am unterklassigen Pokal stets auch, nicht hochklassig zu spielen. Was ja an sich schon ein Affront ist. Leider jedoch wurde der Niederrheinpokal in der letzten Dekade zu unser täglich Brot. Potentielle Testspiel- oder früher eher belächelte Gegner wurden

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Leserbrief, die Frühstückslektüre.

Es gibt ja schon erste Stimmen, denen der aktuelle Zuschauerschnitt an der Hafenstraße Kummer bereitet, da man sich möglicherweise von Erfolgsfans umgeben sieht. Ich denke, es ist noch verfrüht, um von Erfolgsfans zu sprechen. Und wenn doch….ja warum soll sich denn keiner ganz frisch und unverdorben von unserem RWE angezogen fühlen? So viele Jahre wurden die alten Fans aus dem

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„Denn es reist sich besser mit leichtem Gepäck“!

Es sind nicht immer die spannenden und toll anzuschauenden Fotos während der neunzig Minuten, um die aktuelle Gesamtgemengelage einer Mannschaft darzustellen. Hochwertige Einblicke in die Dynamik unseres so geliebten Fußballs allemal; aber sie zeigen das Spiel an sich und nicht das Zwischenmenschliche innerhalb einer Mannschaft. Wie sollten sie das auch können. Dafür gibt es die Fotos zwischen den Zeilen. Die

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