Autor-Archive: isdt

Verbalvendetta

Der Capitano meines Herzens nimmt ausgerechnet die beiden Spieler indirekt in Schutz, denen ich bislang attestiere, in ihrer eigenen sportlichen Wahrnehmung jenseits von gut und böse angekommen zu sein. Da gilt es doch einmal genauer hinzugucken. Und schon bei der „Recherche“ stelle ich fest: Das, was zur Zeit in und rund um die Nationalmannschaft abläuft ist eigentlich kaum zu bewerten.

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Gib mich die Kirsche

das „ISDT Archiv“ wurde wieder um zwei weitere sehenswerte DVD`s rund um den Fußball erweitert:Zum einen habe ich es endlich geschafft, die wunderschöne Dokumentation aus dem Jahre 2002 „Im Westen ging die Sonne auf“ von Wolfgang Ettlich mein Eigen zu nennen. Im Untertitel heißt es da: „Kleine Geschichten von Kohle und Fußball“. Der Begriff der Kohle ist hier definitiv doppelt

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Schubladendenken

Freitag war ja die Wormatia aus Worms an der Hafenstrasse zu Gast. Und mit der Mannschaft auch ihre Fans. Geschätzte 100 an der Zahl, also zwei Busse voll. Die „Sups Worms“ haben sich extra schick gemacht, frei nach dem Motto: „Schlips it“. In der zweiten Halbzeit wurde dann etwas die Contenance verloren, denn im Angesicht der Niederlage und dem Pegel

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Pflichtveranstaltung

Es gibt so Spiele, zu denen zieht es den Fan nicht, weil man den Besuch in Ansätzen begründen könnte. Es ist eher diese irrationale „Fandenke“: Pflichtgefühl verbunden mit der zukünftigen Argumentation, wenn man mal wirklich keine Lust hat: „Aber ich war gegen den Tabellenletzten da, und Du nicht“. In meinem Falle eigentlich völliger Humbug: Ich fahre lieber von Haus aus

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Ente Rot Weiss

Fußball ist Kultur, und somit weit mehr als die 90 Minuten auf dem grünen Rechteck. Das ist auch gut so, bedingt es doch Erlebnisse, wie das am vergangenen Donnerstag: Ein Abend mit Willi „Ente“ Lippens im „Riff“ in Bochum, präsentiert von scudetto.de. Irgendwie hatte ich so gar keine Idee, was Bernd und mich dort erwartete. Schließlich war meine Hauptintention, einen

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Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrn………usw.

Nein,ich habe nichts getrunken, sondern die Überschrift stellt tatsächlich den Namen einer kleinen Gemeinde im Nordwesten Wales dar. Es handelt sich dabei um die Bezeichnung der Waliser in ihrer eigenen Sprache namens Cymraeg für dieses heimische Fleckchen Erde. Übersetzt bedeutet der Name: „Marienkirche in einer Mulde weißer Haseln in der Nähe eines schnellen Wirbels und in der Gegend der Thysiliokirche,

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Zu Null

Zwei Spiele, 10 Tore. Entschlüsselt stellt sich das so dar: Der RWE gewinnt sein Altbierpokalspiel beim ehemaligen Zweitligisten, dem FC Remscheid (formerly known as BV 08 Lüttringhausen Remscheid) mit 7:0. Nächster Gegner wird nun die Fortuna aus Düsseldorf (mal wieder) sein. Da der RWE dann den klassentieferen Verein stellt, findet die Partie an der Hafenstrasse statt. Die restlichen drei Tore

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Persona non grata

Natürlich ist der Spieler Kevin K. gefrustet, ob seines Daseins als Tribünenbeobachter des gestrigen Spiels der Mannschaft, der er sich ja nun zwingend zugehörig fühlt. Das vermittelt ja schon allein sein Status Quo als Werbeikone. Und eigentlich ist es ja ein gutes Zeichen, wenn sich ein Sportler darüber ärgert, nicht nominiert worden zu sein. Das sollte Ehrgeiz wecken und zu

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Bundes Adler

Ein Torwart, sein Name und eine logische Überschrift. Der Leverkusener Rene Adler hat ein gutes Debüt in der Nationalmannschaft hingelegt. Die neue Nummer 1, Robert Enke, hat sich im Training einen Kahnbeinbruch zugezogen. Da schließt sich der Kreis, und läßt doch einen außen vor: Enke, Adler, Kahn (wenn auch nur als Diagnose)…wer redet im Tor noch von Jens Lehmann? Zurecht,

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Gut gebrüllt, Tiger

Besondere Leistungen sollen auch eine besondere Erwähnung finden. Kein Problem, kann ich doch wieder meiner britischen Fußballseele freien Lauf lassen. Selbst, wenn es sich um Hull City handelt. Also weder um den FC Liverpool, noch um Leyton Orient, meine Inselfavoriten. Aber, dieser Verein hat etwas geschafft, an dem sich der RWE durchaus orientieren sollte. Wunschdenken halt. Also: Die „Tigers“ waren

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Schiessbude

Mit Grausen wurde ich heute daran erinnert, dass der Herbst nicht nur wunderschöne Farben, sondern auch die Kirmes mit sich bringt. Nur gut, dass ich keine besuchen muß, denn einen unverzichtbaren Bestandteil einer jeden finde ich ja für 90 Minuten am Heideweg: Die beiden Tore im Eintracht Stadion sind zu Schiessbuden mutiert. Und das hat sich nicht einmal zum Nachteil

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Mythos?, Teil 1

Wie lange kann man von seinem Ruf existieren oder andersherum gefragt, ist dieser Ruf überhaupt noch gerechtfertigt? Fakt ist ja, dass der RWE in seiner Historie so viele Dramen erlebt hat, dass es zwei Vereinen zur Ehre gereichen würde. Fakt ist aber auch, dass der Verein quasi seit der Zeit nach Georg Melches nicht nur auf dem Rasen mit personellen

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Aufarbeitung

ich bemühe mich verzweifelt, etwas zu „Papier“ zu bringen, was mir erklären könnte, ob es den Mythos RWE noch gibt, oder ob sich der Verein nicht schon seit 1971 auf dem absteigenden Ast befindet. Im Prinzip kann mir das ja egal sein, denn die jeweilige Liga ist auch nur eine Zustandsbeschreibung der sportlichen Leistung. Das Gesamtbildnis „Verein“ und die Treue

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Klingt unglaublich, ist aber so

Diese bedeutungsschwangeren Worte sprach uns ein RWE Fan beim Abmarsch der „Geächteten“ in das Auto. Seine Kopfschmerzen möchte ich heute morgen nicht teilen. Und dafür hat er wahrscheinlich noch nicht einmal etwas vom Spiel gesehen.Das widerum hängt mit den meisten Metern laufenden Zaunes zusammen, die ich jeh gesehen habe, dem Benehmen einiger weniger, der Eskalationsstrategie der Polizei, und auch dem

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Flippern

Es mag sich ja undankbar anhören in Anbetracht der 8 Tore und des daraus resultierenden 5: 3 Sieges des SV Eintracht gegen den BSV Rheden. Zudem noch im postoperativen Spiel 1. Nur, ewig geht das nicht gut. Bisweilen fühlte ich mich an ein Spiel der E-Jugend erinnert, wo alle dem Ball hinterherjagen und der Ballführende nur das eine Ziel verfolgt,

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Ab(Stieg)

Den dritten Teil der sogenannten „Millenium Trilogie“ von Stieg Larsson gerade zugeklappt stehe ich nun vor der Frage: Und was kommt jetzt? ich reihe mich gerne ein in die Schar der begeisterten Kritiker dieser Bücher. Zumal die Einzigartigkeit ja auch darin besteht, dass durch das viel zu frühe Ableben des Autors definitiv keine weiteren Bücher mehr über „Lisbeth“, „Mikael“ und

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Anpfiff

Zum Glück haben ja 99,9% aller Stadionbesucher mehr als die halbe Gehirnzelle, die der Trainer des FC St. Pauli den Protagonisten von Ausschreitungen bescheinigt. Und die machen sich sogar noch richtig viel Gedanken rund um ihre Leidenschaft, den Fußball. Das passt aber scheinbar 99,9% aller Trainer und Verantwortlichen auch wieder nicht. Schließlich sind die Fans doch immer gerne gesehen, um

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Herbst

So schnell kann das gehen. Ich habe gerade festgestellt, dass „ISDT“ nun in sein drittes Jahr geht. Grund genug, um mich zu bedanken: Für die vielen neuen Kontakte in den letzten beiden Jahren, dem Interesse daran, gelegentlich teilzuhaben an der Faszination Rot Weiss Essen, den Geschicken des heimischen SV Eintracht, dem Fußball im allgemeinen, seinen Fans und britischen Auslegern. Vor

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Zwölf

4 x 3 = 12. In Worten und auf den heimischen Fußball exportiert bedeutet das: Der SV Eintracht hat seine letzten vier Spiele siegreich gestaltet und scheint in der Liga angekommen zu sein. Dem erneuten Sieg beim Nachbarn in Lingen folgte gestern ein 4:3 Sieg gegen die Ostfriesen vom TuS Pewsum. Augenberichten zufolge fand das Abwehrverhalten außerhalb jeder Planbarkeit statt,

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Kleine Jubelkunde

Der Spieler „X“ schießt im Spiel gegen die Mannschaft „Y“ ein wichtiges Tor. Sekunden später fallen seine Mitspieler über ihn her, um ihn zu beglückwünschen, sie versuchen es zumindest. Denn: der Torschütze legt die Finger auf die Lippen, erwehrt sich der Hormonschübe der Mitspieler oder zeigt eine entschuldigende Geste in Richtung der Fans, die gerade unter dem Tor zu leiden

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Trier gewinnt

Das ist die Erkenntnis des heutigen Spieltages. Der RWE unterliegt der Eintracht aus Trier nach einem Tor in der 87.Minute mit 0:1. Da wird sich „Fluppen Mario“ sicherlich auf dem langen Heimweg genüßlich eine Zigarette nach der anderen angesteckt haben. Von mir aus, aber ein Publikumsliebling (so seine eigene Einschätzung) war der Spieler Mario Basler definitiv nicht an der Hafenstrasse.

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Blau Gelb

Die Kenner werden es schon ahnen: Es geht um den fiktiven Verein gleichen Namens aus dem Herzen des Ruhrgebietes anno 1981 und dient dem aufstrebenden Libero Manni als Sprungbrett für eine grosse Karriere. Gerade hat sich das DSF befleissigt, ausser Werbung eine der beliebtesten deutschen TV Serien zu wiederholen. Das „blau gelb“ de facto nicht im Ruhrgebiet, sondern in Braunschweig

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