Autor-Archive: isdt

The End

Seit 1967 quälte sich Jim Morrison mit seiner Band „The Doors“ zumeist am Ende eines Konzertes fast zwölf Minuten durch die von ihm geschriebene musikalische Klagemauer „The End“. Grund für den fatalistischen Singsang war das Verarbeiten einer Trennung. Dieser Song hätte aus Essener Sicht über weite Strecken durchaus die Titelmelodie für das Halbfinalaus gegen den SV Straelen darstellen können. Die

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Das Bier gewinnt!

Ab heute ist Schluss mit lustig. Die ungestörten Überholmanöver auf dem Tabellenhighway to Hell sind Geschichte: Borussia Dortmund startet wieder in den Trainings- und Ligabetrieb. Mit sicherlich exakt ausgewogener Anzahl an Spielern, um allen Auflagen gerecht zu werden. Fünf Spiele gegen drei Spiele bei zwei Punkten im Voraus: Die Karten liegen weitestgehend auf dem Tisch. Vielleicht sollten wir spätestens Sonntag

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Vor Alemannia.

Der größte nationale Sport-Fachverband der Welt offenbarte nach dem DFB Pokalfinale seinen aktuellen Beziehungsstatus auf das Trefflichste bei der Pokalübergabe schon alleine dadurch, dass einfach mal kein Pokal übergeben wurde. Vielleicht aber wollte man schlicht auch nur Abstand zur Jubeltraube halten. Man weiß es nicht! Peinlich allemal, was sich da gerade auf den Fluren der DFB Zentrale abspielt. Die Laune

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Nach dem Regen scheint die Sonne besonders hell.

Also wenn sie denn mal wieder scheint. Auf jeden Fall hat der Regen in Oberhausen zunächst einmal alle nass gemacht. Besonders die im Vorfeld so vollmundigen Kleeblätter. Zwischenzeitlich hatte er (also der Regen) dann fast etwas von fortwährendem Applaus für unsere Spieler, so ausdauernd, wie er auf sie herunter prasselte. Der guten Leistung eben angemessen. Das Viertelfinale im Pokalwettbewerb des

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Der Kicker.

Wenn man in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung arbeitet, ist der Tod ein regelmäßiger Begleiter. Wir begleiten unsere Lieben bis zu ihrem letzten Tag. Dann ziehen wir die weißen Handschuhe an und tragen den Sarg bis zur letzten Ruhestätte. Immer ein bewegender Moment. Manchmal wickelt man ihn relativ emotionslos ab, oftmals ist man sehr traurig und manchmal steht

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Relight „Mai“ Fire

Auch im Wonnemonat Mai ist immer noch nicht alles vorbei. Das kann man fast gar nicht fassen, dass es immer noch weiter geht mit unser aller Hoffnung, der Regionalliga endlich den Rücken zu kehren. Unverzüglich würde man das am liebsten tun. Das „Unverzüglich“ in der Regionalliga West unter seinem aktuellen Staffelleiter Wolfgang Jades jedoch anders zu bewerten ist als vielleicht

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Wir möchten das nicht.

Atemlos durch die Nacht haben es DFL & DFB zu Dallas gebracht. Meinetwegen auch zu Denver Clan, hat doch keiner mehr einen Plan. Alle gegen alle und jeder gegen jeden. Peinliche Vergleiche und offene Briefe. Anschuldigungen ohne zu reden. Was glauben die eigentlich, wer sie sind? Fußball ist nicht Sakko und Schlips, Fußball ist Kultur inklusive Schwipps. Egal ob Koch,

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Fish & Chips

Es geht auf Mitternacht zu. Aus den angeschlossenen PC Boxen dudelt „Marillion“ und gibt mit ihrem (für mich) einzig wahren Sänger „Fish“ gerade „Heart of Lothian“ zum Besten. Wir sind aus Gründen natürlich alle mehr „Hibs“ als „Hearts“ und ebenso natürlich macht Marillion auch mit Steve Hogarth am Mikrofon seit Urzeiten weiter grandiose Musik. Sollte man sich unbedingt mal in

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Vier!

„Dortmund wird nervös, Dortmund wird nervös…Dortmund, Dortmund, Dortmund wird nervös……“ Soll mir doch keiner erzählen, dass in dem Mehrgenerationen-Spielerhaus an der Strobelallee nicht doch so langsam die Nervosität ausbricht, in Anbetracht der aktuellen rot-weissen Punkteausbeute und zeitgleicher Aufarbeitung der eigenen temporären Torflaute. Unter vier Toren macht man es gerade nicht daheim und das Gegentor der Homburger wurde im Spiel gegen

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Eine Tüte Buntes

Sechs Spiele noch für unseren RWE, fünf Spiele noch für die Zwote des BVB, dann wissen wir endlich, was Aufstiegssache ist. Ich gehe weiter fest davon aus, dass die mit Abstand intensivste Aufstiegsparty nicht am Borsigplatz, sondern anne Hafenstraße gefeiert wird. Allen aktuellen Spekulationen zum Trotze. Mittlerweile weiss ich ja, warum mir das exzessive „Wer will wen und vor allem

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Die glorreichen Zwölf

Sie haben es also getan, die glorreichen Zwölf. Ihre eigene Liga gegründet und gestern dann verkündet. Natürlich existiert auch schon eine eigene Internetseite, die nicht verlinkt wird und ein kritischer Wikipedia Eintrag, der natürlich verlinkt wird. Gefühlt wurde die Fußballwelt auf dem kalten Fuß erwischt, obwohl derlei Planungen doch schon seit Jahrzehnten in den Schubladen einiger Vereinsbosse lagen und bei

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Straelen

Freitag, 16. April 2021: es gab an diesem Tag nicht nur den feuchten Traum aller Fußballvisionäre in Form von RB Leipzig gegen die TSG Hoffenheim, sondern als Bonus obendrauf auch noch den Aufstieg des FC Viktoria Berlin von 1899 in die dritte Bundesliga. Dort, wo wir so sehnsüchtig hinwollen und uns über eine Qualifikation über zweiundvierzig Runden Qualen müssen, hat

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Totgesagte leben länger

Moooooment: Zu den Gefühlen der letzten Tage komme ich noch später im Text und bediene mich dazu in Auszügen der letzten Kolumne. Was ich mich aber gerade komplett irritiert, sind die Abgesänge der 11Freunde und von Liga3-Online auf unseren RWE. Unter der Überschrift lesen sich beide Artikel durchaus zugewandt, lassen bisweilen Bedauern erkennen und beziehen sich auch auf auf das

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Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher (Charlie Rivel)

Das war eine ziemlich aufregende Sause über 95 Minuten am Mittwochabend im Stadion an der Hafenstraße. Und ich war heilfroh, als der Schlusspfiff ertönte. Realistisch betrachtet hätte es bei andauernder Spielzeit sonst womöglich noch das zweite Tor für die Borussen gegeben oder der Unparteiische hätte irgendeinen Dummsinn gegen uns gepfiffen. Grund zu dieser Annahme bot die unglaublich beeindruckende Physis der

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Wer zusammen gewinnt, der auch gemeinsam verliert.

Das sollte unter Sportlern und Fans eigentlich von Haus aus gemeinsamer Konsens sein. Wie wissen aber natürlich alle, dass es leider nicht so ist. Schmerzhaft festzustellen aktuell in den Kommentarspalten nach der ersten Pflichtspielniederlage unserer Mannschaft seit dem 2. Februar 2020. Wenn ich mich in meiner Emotion gerade nicht verrechnet habe, wurde mit dem heutigen Spiel am Flinger Broich seit

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VIP Bereich von unten.

Wenn die Hausnummer 97a das Herz der Hafenstraße ist und somit unsere Lebensader, dann ist das Hafenstübchen die Seele der Hafenstraße. Und die Seele leidet gerade nicht nur emotional. Wie so viele andere auch! Es ist nicht nur das Hafenstübchen, wo an Spieltagen schon Stunden vor Anpfiff die Kronenkorken der 0,5er Stauder fliegen um gemeinsam auf erfolgreiche neunzig Minuten anzustossen.

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Em·pö·rung [Substantiv, feminin /die]

Quasi aus dem Nichts kamen heute die genauen Spielansetzungen und TV Übertragungen für das kommende Viertelfinale im DFB-Pokal auf den Tisch. Und was soll man schreiben, außer: Sie haben es wieder getan! Vier Spiele, davon drei frei zu empfangen. Man ahnt: Das Spiel unseres RWE gegen die Kieler Sportvereinigung Holstein gehört nicht dazu. Unabhängig von allem Quotenwahn und der statistischen

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Die fünfte Kalenderwoche: Mittwoch.

Mit nacktem Oberkörper sitzt Felix Herzenbruch vor einer Traube seiner Mitspieler und greift sich fassungslos vor Freude an den Kopf. Dieser Moment kurz nach Abpfiff ist das Bild des gestrigen Abends, denn es umschreibt die Leistung unserer Mannschaft auf das Trefflichste. Völlig platt, das Trikot den Emotionen geschuldet und dann dieser Blick. Diese Szene gehört von einem großen Künstler auf

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Die fünfte Kalenderwoche: Dienstag (Danach).

Man mag sich gerade lebhaft vorstellen, wie Günter Barchfeld und all die anderen Rot-Weissen Seelen dort oben auf Wolke neunzehnhundertsieben stehen und dieser Mannschaft applaudieren. Diese Mannschaft zu begreifen ist nicht mehr in normale Worte zu fassen. Das ist der Inbegriff von „einer für alle und alle für einen“. Bisweilen in bester Handballmanier vor dem Tor festgenagelt, war immer irgendwie

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Die Fünfte Kalenderwoche: Dienstag (Davor).

Spieltag. Kurze Nacht gehabt, die Gedanken rund um das Runde wollten nicht aufhören. Pyro blitzte vor dem geistigen Auge über der alten Westkurve auf. Selbst der alte Haudegen Rolf Töpperwien lag gefühlt mitsamt des allseits bekannten Kommentars zu seinen bisherigen dreiundzwanzig Berufsjahren mit im Bett. Heute Abend im 18:30 Uhr MESZ ertönt also der Anpfiff zu einer weiteren Episode von

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Die fünfte Kalenderwoche: Montag.

Die wohl interessanteste Kalenderwoche seit ewigen Kalenderwochen beginnt direkt mit dem hundertvierzehnten Geburtstag des wohl weltbesten Fußballvereins. Unser aller RWE hat also schon zu Wochenstart allen Grund, sich hochleben zu lassen. Vielleicht kommen Dienstag und Samstag noch schöne Geschenke hinzu. Herzlichen Glückwunsch Rot-Weiss Essen! Womit wir eigentlich auch schon bei dem sportlichen Ausblick auf die aktuelle Woche wären. Eigentlich. Denn

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Fan-Office

Ein Jahr lang ungeschlagen. Das bedeutet, 365 lange Tage in Liga und Pokal nicht einmal als Verlierer vom Platz gegangen. Ich weiss nicht, ob wir derlei schon einmal seit 1907 erleben durften. Kleiner Rückblick: Es war der erste Februar vergangenen Jahres, als wir vor 12.113 Fans an der Hafenstraße mit null zu zwei gegen den designierten Meister SV Rödinghausen verloren

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Das rot-weisse Placebo.

Herzlich willkommen im neuen Jahr. Ich wünsche allen, dass es ein frohes und gesundes Jahr wird. Ein Jahreswechsel der besonderen Art, natürlich in vielfacher Hinsicht. Viele Hoffnungen ruhen in diesem Jahr darauf, dass die virale Depression des vergangenen Jahres in ein vorsichtig optimistisches Jahr gewandelt werden kann. Mit all der gebotenen Geduld und Aufmerksamkeit. Wer konnte nun ahnen, auf unseren

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Freudentränen.

Achtelfinale im DFB Pokal. Oder auch: Die Krönung eines ansonsten ziemlich bescheidenen Jahres, in welchem wir RWE Fans ausnahmsweise mal das Glück hatten, dass sich ausgerechnet unser Sorgenkind RWE zum Strahlemann wandelt und uns dadurch besser durch die trübe Zeit bringt.   Der Abpfiff brachte spontane Tränen mit sich. Da musste scheinbar was raus. Musste sich den Weg bahnen, um

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Drüber hinweg.

Die mediale Vorbereitung auf die zweite DFB Pokalhauptrunde ist schon was feines. Alles ist eine Spur intensiver als vor einem normalen Ligaspiel und die Reichweite unweit größer. Und so geschah es am Tage der Wintersonnenwende im Jahre des Fußballs Zwanzigzwanzig, dass der RWE nach vielen Jahren der Knechtschaft RevierSport wieder auf der Titelseite des altehrwürdigen Kicker zu finden war. Fast

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