Kategorie-Archiv: RWE

Acherontia atropos

Was waren das gestern für neunzig Minuten: Ein [Schau-] Spiel für die Ewigkeit. Die Kugel flog den [Schau-] Spielern nur so um die Ohren. Steilpässe verbaler Natur, welche den Mitspieler stets erreichten, elegant verwandelt oder für einen weiteren Traumpass aufgelegt wurden. Ein spielerisches Niveau, welches „Tschick Niller“ zu einer Kick´n´Rush Knallcharge degradiert. Bildgewaltig unterstützt von außen, wie Fans auf einer Mottofahrt: „Tarantino Tour 12/10/14. Alle in überzeichnet“. Elfmeterschießen vor

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Hyper Hyper

Welch gruseliger Song. Aber die Kernaussage dieses ansonsten nichts aussagenden Stückes dürfen wir gerne teilen. Zwei gewonnene Spiele nacheinander sorgen für ein hormonelles „Hyper Hyper“ in der großen Fangemeinde. Sechs Punkte, welche den Sprung auf Platz Vier zur Folge hatten. Zudem zu Null gespielt, einem wirklich starken „Schnapper“ sei Dank. Die anderen vor ihm gingen mit solch großer Leidenschaft zu Werke,

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Die größten Erfolge von Spandau Ballet!

Gold: Nein, es war nicht wieder alles Gold an diesem frischen Dienstagabend. 6571 Zuschauer nur. Den Opa mehr gesummt, denn gesungen. Alles irgendwie angemessen. Und doch waren wir da. Manchmal zählt auch einfach nur das. Die eigene Mannschaft begann gut. Überraschend gut sogar. Zudem ließ die Wernze-Wunderlich-Wollitz-Combo den rot-weissen zunächst die nötige Beinfreiheit, um das Publikum nicht direkt gegen sich

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Kontrollverlust

Für die Spiele des RWE sollte eine neue Steuer eingeführt werden. Keine Vergnügungssteuer, denn dazu fehlen die nötigen Heimspielpunkte. Eher eine rot-weisse Variante der Mehrwertsteuer. Rot-Weiss Essen in diesen Tagen bedeutet viele Tore, Platzverweise, Auswärtserfolge, Heimremis, fünfstellige Zuschauerzahlen. Mehrwert, ohne Frage! Vor allem bedeutet Rot-Weiss Essen aber weiterhin auch den kollektiven Verlust an Nerven. Trainer Fascher rumpelte wie Stielzchen an der Seitenlinie

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Sozialromantikers Brause

Nun ist es also eher eine Frage von Spielen, denn ganzer Spielzeiten, wann Brauseball Leipzig es bis in die Beletage des Deutschen Fußballs schaffen wird. Kenner der Materie sehen sogar schon eine Wachablösung grundsätzlicher Natur in den Kühlregalen stehen: Red Bull als neuer Kontrahent der Bayern. Nach den Dekaden Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Rot-Weiss Essen, Werder Bremen und Borussia Dortmund macht

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Ackerbau und die Axt im Walde

Einem Gemäßigten platzt nun der Kragen. Und ich bin so gemäßigt, dass ich mich bei meinen Stadionnachbarn entschuldige, wenn ich mal spielbezogen lauter werde. Schlicht und ergreifend: Ich bin furchtbar normal im Stadion. Trage meine Farben, will meine Mannschaft siegen sehen und ein klein wenig dazu beitragen. Aber was ist mit Dir oder Euch, die Ihr gestern kurz vor Anpfiff

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Wir lagen vor Gelsenkirchen und hatten die Pest an Bord

Naturgemäß liegt Essen immer vor Gelsenkirchen, haben wir die Pest in Form der Regionalliga eine weitere Saison an Bord. Machste nix, #isso. Und doch ist rund um die Hafenstraße dieser Tage jenes Gefühl zu spüren, welches von Vorfreude zeugt. Da ist es grundsätzlich zunächst [fast] egal, in welcher Liga Rot-Weiss Essen aufläuft. Hauptsache es nennt sich Saison. Die Vorfreude, dieses kribbeln im Bauch,

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Warum ? Darum !

Folgendes Fundstück aus dem Netz zeigt ziemlich eindrücklich, was das Gefühl Rot-Weiss Essen ausmacht. Leidenschaftliche 18 Minuten. Mit guten, aber auch schlechten Sequenzen. Mit Sonne und Regen sowie der Erkenntnis, dass wir das Elfmeterschiessen nicht wirklich beherrschen. Ein Fundstück aber, welches Appetit macht auf die kommende Saison. Warum ? Ja darum halt. Nur der RWE!

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Der Bus

Meine Lieblingsband ist U2! Was das mit Fußball zu tun hat ? Eigentlich gar nichts. Bono Vox rettet nach außen hin die Welt, intern auch sein Konto und kann nicht wirklich Gitarre spielen. Aber ich liebe die Band, auch weil ich einer der ersten war, der sie mochte. Was nicht bedeutet, sie zwanghaft jeden Tag zu hören. Linkin Park, Marillion, die

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Kein Post der großen Worte

Heute vor sechzig Jahren. Wo Boss und  Ball wichtig war und nicht der Bus. Ein Tor, aus dem Hintergrund geschossen von einem, der sich nie in den Vordergrund drängen wollte und dessen Leben alles andere als ein stiller, ruhiger Fluss war. Die heutige Medienlandschaft hätte ihn wohl zerbrechen lassen. Sein einziger Tweet vielleicht folgender: „Lasst mich in Ruhe mein Bier trinken,

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Ich hätte da mal einen Vorschlag..

Es ist ja WM, und abseits der sozialen Probleme Brasiliens erkennen wir Abseits davon unbehelligt am heimischen Fernseher. Erfreuen uns an wirklich guten Spielen; oder daran, dass vermeintliche Außenseiter gut mithalten, derweil England sich spielerisch immer mehr dem Alter ihrer Majestät anpasst. Wir erleben die chemische Verbindung von Rasen und Sprühsahne, und dass die FIFA weiterhin jegliche Fußballkultur mit den

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Hallelujah!

Wir haben es geschafft. Diese Saison ist vorbei. Endlich. Eine Meinung, die allenthalben rund um die Hafenstraße geteilt wird. Und dazu bedarf es nur eines Besuches während der Halbzeit auf der Toilette. Ungefragt wird es Dir während der Erleichterung mitgeteilt: „Ker, gut datt die Saison vorbei iss, nä ?“ Der daneben stehende Auszutretende hat aber direkt das Grundübel erkannt: „In der

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Lärminstrumente wie Trommeln, Sirenen, Musikgeräte usw. sind nicht erlaubt!

Ein Titel, der direkt einem Schild über dem Eingangsbereich des alten Sportplatzes der SF Lotte entstammen könnte. Stimmt, tut er auch. Die Sportfreunde habe den Sinn des Fußballs also schon recht früh verstanden. Die weitere Abkehr dessen, einstmals ein sympathischer Verein gewesen zu sein, zeigte sich in einer neuen Kleiderordnung: Keine rot weissen Fanutensilien auf der Sitzplatztribüne. Freies Land, freier Bürger!

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Oh Tannenbaum!

Abends: Folgeüberschriften werden überbewertet, somit wandert die zunächst geplante in den virtuellen Mülleimer. Es hatte ja auch ein wenig von Bescherung, was die Mannschaft von Rot – Weiss Essen an diesem Dienstag ablieferte. Eine Art der Bescherung, wie sie sicher in vielen Familien [leider] vorkommt: Beginnt das Fest, sind alle Streitigkeiten zunächst vergessen, gibt sich ein jeder besonders viel Mühe. In

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Nur nach vorne Geh`n [Der Prolog]

Es funktioniert nicht. Nicht einmal in Anbetracht dieser bisher so schmerzhaften Saison. Auch nicht in Anbetracht der eigenen kritischen Worte und Beiträgen mit fast schon bettelhaften Charakter um selbigen auf dem Spielfeld. Das mittlerweile gelegentlich vorbeischauende Abstiegsgespenst konnte nichts daran ausrichten und schon gar nicht der Status Quo eines Viertligisten.  Der Dienstag als ungewohnter Spieltag, inklusive Verlust eines Urlaubstages, wird ignoriert und

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Einstürzende Neubauten

Fast widerwillig, so hatte es den Anschein, näherten sich die Fans dem Stadion. Fast so, als ob sie dem Prinzip „muss ja“ und nicht dem Ruf der eigenen Mannschaft folgten. Dem gedämpften Applaus für Waldemar Wrobel folgte ein noch gedämpfterer für den neuen Trainer. Der Stadionsprecher bemühte sich weiter, Tabellenplatzunabhängig den Fans Begeisterung zu entlocken; Sandys Rot Weisse Version des Leonard Cohen

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Ich Danke Sie

Es kam letztendlich, wie es wohl kommen musste. Aber es kam plötzlich und unerwartet. Freistellung Interruptus. Zu früh oder zu spät, wer weiß das schon. Die „Entscheider“ werden sich bei diesem Zeitpunkt schon etwas gedacht haben. Aber was ? Um den Zebras die Streifen aus dem Fell zu spielen, wäre der geeignete Zeitpunkt nach dem Heimspiel gegen den SC Verl:

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Hey Du…

…ja genau Du! Keine Angst, es winken im folgenden keine Heizdecken oder Verkaufstaktiken a`la Schlemihl. Aber, lebst Du in Essen und hast jederzeit die Möglichkeit, dem rumpelnden Zauberfußball oder alternativ, zauberhaften Rumpelball an der Hafenstraße beizuwohnen ? Erreichst die Hafenstraße zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ? Ein Stauder in der Hand und derer zwei in der Hose ?

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Tortur

„Es ist doch so: Die Spezies Fan ist allein schon aufgrund der Tatsache eine solche zu sein, ganz besonderen Prüfungen ausgesetzt. Dann aber noch die Fachweiterbildung  zum RWE Fan erfolgreich absolviert, und die weitere Fanlaufbahn inmitten von  Dramen und Schicksalsschlägen ist vorprogrammiert. Dabei ist es doch so schön Fan zu sein. Wenn doch nur das wöchentliche Spiel nicht wäre“ Soweit

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Gefühle!

Gefühle machen was sie wollen. Gefühle kommen und gehen. Sie überraschen, überfordern, lassen das Herz schneller schlagen oder ziehen Dir den Boden unter den Füßen weg. Gefühle lähmen den Verstand, überrumpeln ihn,  lassen lieben, hassen und so ziemlich noch alles, was dazwischen liegt. So ein Fußballverein ist letztendlich auch nur ein Gefühl und rationell nicht zu erklären. Wenn das Gefühl

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Ist mir alles egal, Hauptsache Du bist da!

Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC bezeichnen 36,5 Millionen Bundesbürger den RWE als ihren Lieblingsverein! Der Innenminister Nordrhein Westfalens plant einen öffentlichen Brief zum Zwecke, den RWE und seine pflegeleichte Anhängerschaft möglichst bald im Profifußball zu sehen; Das Dschungelbuch 2015 wird komplett von der ersten Elf des FC Schalke bestritten und §33 Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung verhindert einen rot weissen

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Herr und Frau Breitbach

Rot Weiss Essen und die 70er, Karsten Kiepert hat sie in einem Buch beschrieben. Und diesem Buch nun einen „Sidekick“ hinzugefügt, wie er im Buche steht. Neunzehn Protagonisten jener Tage kommen in „Interviews mit Legenden“ zu Wort [Warum dieses Buch, zudem noch zeitversetzt, erklärt Karsten Kiepert in seinem Vorwort]. Eigentlich ist der Untertitel falsch gewählt, besteht grundsätzlich ein Interview doch

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