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Sehnsucht heißt ein altes Lied der Taiga

Das gemeine Saisonende. Herbeigesehnt und doch wieder verflucht. Schließlich ist nach der Saison ja vor der Saison. Nach der Hoffnung ist vor der Hoffnung; nach dem Trainer ist vor dem Trainer. Was ist mit oder kommt nach „UE“ und warum bringt unser neues Trikot rückwärtig betrachtet direkt Ballast in Form eines undefinierbaren Streifens mit sich? Die Intention des Designers hätte ich an dieser

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Emotional flexibel

Den Staubsauger in der linken, mit der rechten am Schrank abgestützt. Kaum mehr wahrgenommen, was rund um einen passiert. Gefühlte 56 Minuten einen Quadratzentimeter Boden mit genanntem Reinigungsgerät bearbeitet. Solche Extremsituationen bescheren Dir entweder die Vorarbeiterin einer Reinigungsfirma oder ein Elfmeterschießen des eigenen Vereins. Und dann auch noch am Bildschirm. Einem kleinen Bildschirm zudem. Aber immer noch besser als ein

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Ein Double winkt verschüchtert aus der Saisonecke.

Alles wird teurer. Benzin, Milch, das Stadion Essen; natürlich auch Energie. Vieles lässt sich erklären, manches stößt gemeinhin auf taube Ohren, und in punkto Stadion sind wir dann einfach mal sprachlos. Das aber nur am Rande. In einigen Stunden ist nämlich Pokal. Das Finale! Der „wo ihr Ziel nicht erreicht haben“ Pokal, besser bekannt auch als „Niederrhein Pokal“ wird ausgespielt.

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Kein Umschaltspiel. Kein durchgesteckt. Kein getunnelt. Kein Aufstieg. Keine Kompromisse. Kein anderes Bier.

Die etwas andere Fastenzeit. Sie dauert keine vierzig Tage. Die Fastenzeit von der hier die Rede sein wird, dauert etwas länger. Viel länger. Es gibt Saures, nicht Süßes. Es gibt die Erkenntnis, dass man sich bei aller Liebe durchaus auf Zeit trennen kann. Von der Mannschaft natürlich. Niemals vom Verein. Es gibt die Ohnmacht einer Tastatur, die dermaßen Gefühle rausgehauen hat,

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Hinterm Horizont geht`s weiter.

Geschrieben spontan am Abend des 1. April 2009. Nie verändert. Du fehlst, und bist doch da. Heute morgen um 8.00 Uhr ist Peter nach langer Krankheit verstorben. Peter war noch nicht bereit zu gehen, aber ich bin sicher, dass auf ihn ein nächstes Leben, eines ohne Schmerzen, wartet. Unsere erste Begegnung fand natürlich beim Fussball statt: Es war in der

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Der Vorstand Sport, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Ich mag nicht mehr. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was diese Saison nun noch beschönigen könnte. Und das, obwohl wir gar Tabellenführer waren. In diesen schicken Meistertrikots. Wenn ich nun schreibe, dass ich nicht mehr mag, mag es diesen Blog vielleicht unbeliebt machen, oder auf auf die Liste derer gesetzt, die nun mit einem „big dislike“ leben müssen. Egal!

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Halbfinale

Februar 2008; Auswärtsspiel bei RW Ahlen. Die zum Monat gehörende Sonne knallte ordentlich vom Himmel, als ein RWE Fan vor den Kassenhäuschen,und somit der kompletten Gästewarteschlange lautstark kundtat, seit zwei Tagen nicht mehr onaniert zu haben. Nun, wir wissen heute nicht mehr, was zu diesem traumatischen Erlebnis geführt haben mag; und ehrlich gesagt wollen wir es auch gar nicht wissen.

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Et geff`n Grummelschuur

Es ist gar nicht mal so schlecht, morgen nicht gen Köln zu fahren: Ich schone die Umwelt, meinen Geldbeutel, die eigenen Nerven und die Geduld der Familie. Und natürlich entscheide ich das alleine, so wie es sicher ein jeder für sich selbst entscheiden sollte. Dass eine Fangruppe wie „UE“ nun komplett den Boykott der kommenden Spiele unter den derzeitigen Voraussetzungen

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Die Würfel sind gefallen

Diese Tage habe ich zum Einzug etwas aus dem Fanshop geschenkt bekommen: Den Gartenzwerg. Der ist so hässlich, so dass er schon wieder schön ist. Ich habe ihn „Nobby“ genannt. Niemals käme ich auf die Idee, ihn Marc zu nennen. Oder Uwe. Was ja auch Sinn macht, denn so heiße ich selbst. Herr Dr. Uwe Harttgen, kennen Sie das „Lübeck

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Losing My Religion, Part Two

Sie rannten hin, sie rannten her. Es gab die [sogenannten] Guten, die Mitläufer. Einige blieben stehen, andere fielen. Blue System, Replay & Diesel. Das Sweatshirt dieser Marken in eine Hose gestopft, die so hoch gezogen, dass manch Hoden ob der fehlenden Luft schummerig wurde. Regenschirme bei 30 Grad und Sonnenschein zeugten von dem Wunsch, eines Tages ein Musketier zu werden

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Losing My Religion, Part One

Wie viel Tage braucht es, um das Geschehene zu kommentieren? Viel viel Zeit benötigt der Fan, um zu verarbeiten, dass es wieder einmal nicht an der Zeit sein wird, diese Liga zu verlassen? Viel Zeit! Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Es ist etwas anderes, ob Du als „Tabellendrölfter“ nach der Winterpause startest, oder als Herbstmeister und Tabellenführer. Zudem mit

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Heute nur Kummer.

Der Tatort vorbei, alle anderen nun zu Bett. Das Sonntagsritual verlangt nach den Regionalsportsendungen. Lustlos „hin- und hergezappt“ arbeitet der Kopf auf Hochtouren, sucht nach Gründen. Whattsapp oder sms zeugen von Gleichgesinnten, welche sich ebenfalls krank vor Kummer fühlen ob der erneuten Niederlage. Feuchte Augen ohne sich dafür zu schämen. Der Erfolg gegen Bochum ließ erahnen, dass es das Spiel ist, welches

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Fanschalknigge

Der Schal, unverzichtbares Accessoire für den Fan. Der Fanartikel schlechthin, geht es darum, seine Vereinsliebe offen zu tragen. Doch während das Trikot immer über den Kopf angezogen und Veränderungen in Form und Sitz höchstens durch selbige der Trägermaterie (=Fan) erfährt, bietet der Schal mehrere modische Optionen und lässt eventuell Rückschlüsse auf den Träger zu. Und so widmen wir uns im 1. ISDT…

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Heute ist nicht alle Tage

Ein Fan wollte zu einem Fußballspiel und kommt nicht mehr zurück nach Hause. Da gerät der Fußball zur Nebensache und wurde mit der Applausminute sicher nicht nur Siggi Dahms gebührend verabschiedet. Den Angehörigen gilt unser Mitgefühl, dem Rettungsteam der Dank für den schnellen Einsatz. Danke auch denjenigen, welche Benjamin Köhler plakativ in Form seines Trikots aus Essener Zeiten moralische Unterstützung haben zukommen lassen. Unterstützung

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Post ohne Namen

Weit nach Mitternacht. Spotify dudelt lustlos eine Playlist namens „Heavy Metal Ballads“ herunter; ein Thesenpapier eines Aachener Fanzines beantwortet, Fleißarbeit für eine Anfrage der WAZ Essen verrichtet. Aachen. Immer wieder Aachen. Es bohrte sich in den Kopf und möchte diesen nicht wieder verlassen. Und dabei ist es doch nur ein Spiel einer noch langen Saison. Vielleicht sogar wiehern nach diesem

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Produktlinie

Die aktuelle Stadionproduktlinie gefällt und wird noch stetig weiterentwickelt werden. Mit „State of the Art“ haben wir aber eine kleine Hommage an die unvergessene Mode vergangener Tage kreiert und möchten diese in der spielfreien Zeit erneut auf den Laufsteg schicken. Schließlich war Hafenstraßen Design einmalig. Unverwechselbar. Hart. Aber. Herzlich.

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Mach kein Gedöns. Ich heiße Löns.

2014 sollte der Abriss erfolgen, nachdem sich der Solinger Fußball schon viel früher „höherklassig“ verabschiedet hat. Als Reaktion auf die Fotos war aber folgendes aus Solingen zu lesen: „Ob das Stadion tatsächlich abgerissen wird, steht noch lange nicht fest. Seit 2009 wollte es die Stadt bereits veräußern, aber nichts tat sich. Die Verkehrsanbindung sowie Bodenbeschaffenheiten eignen sich äußerst schlecht zur Bebauung“. Vielleicht

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Alpecin ist auch Doping.

Ein frohes neues und gesundes Jahr [Das mit dem guten neuen Jahr hat sich eigentlich auch schon wieder erledigt. Vielleicht erfreuen wir uns selbst bester Gesundheit, vielleicht aber auch schaffen Mörder und Hass, Verblendung und Respektlosigkeit [aus zu vielen Richtungen] diese eine gemeinsame Welt schneller ab, als der DFB diesen unseligen Flaschenhals Richtung dritte Bundesliga] ! Ein Jahresbeginn, eingebettet in eine Winterpause,

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Frohe Weihnachten

Auch in diesem Jahr wieder, und weil er so schön und auch so wahr ist: Der Brief der kleinen Virginia O`Hanlon aus New York an die “Sun” aus dem Jahre 1897 und die Antwort des Redakteurs. Bis 1950 wurde dieser Brief jedes Jahr in der “Sun” gedruckt und seit 1977 führt die “WamS” diese Tradition fort (seit 2007 auch Im

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Nasse Füße!

Trockenen Fußes hat keiner zu Spielbeginn die Hafenstraße erreicht. Gewohnte Stände vor dem Stadion wurden erst gar nicht aufgebaut, die ordnenden Helfer unter ihren Plastikponchos konnten einem fast leid tun. Hafenstraßenwetter, meinten die einen, während die anderen angsterfüllt an Drainage und Verl dachten. Das Wetter blieb, die Angst vor Wasserball war dagegen unbegründet: Unser Platz in einem besseren Zustand als der Lotte ihr

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„Was bist Du denn für einen?“ Der Prolog

Während der Staatsratsvorsitzende unseres Vereins noch intervenieren und telefonieren musste, begann drinnen schon die Betriebsratsversammlung der Essener Nikolausinnung bei Fässchen und kalten Kaltgetränken. Strikte Fantrennung einmal mehr misslungen. Natürlich fanden auch die Verantwortlichen noch ihren Zugang zur Tribüne, bekamen die Nikoläuse schnell Gesellschaft einiger Wichtel und waren überhaupt fast alle Tribünen fest in rot-weisser Hand. Wen galt es auch zu trennen? Lotte sollte

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Herbergers Notizbuch

Gestern ist August Gottschalk verstorben. Und wie es hier so treffend beschrieben wurde, war uns August Gottschalk nicht persönlich bekannt. Oder haben wir ihn spielen sehen. Und doch wissen wir ein wenig über ihn: Über seine Art Fußball zu spielen zum Beispiel; Aber auch über Charaktereigenschaften wird in wenigen Sätzen erzählt und geschrieben. Das wir August Gottschalk nicht so verklärt betrachten wie Helmut Rahn, mag

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