Heute ist nicht alle Tage

Ein Fan wollte zu einem Fußballspiel und kommt nicht mehr zurück nach Hause. Da gerät der Fußball zur Nebensache und wurde mit der Applausminute sicher nicht nur Siggi Dahms gebührend verabschiedet. Den Angehörigen gilt unser Mitgefühl, dem Rettungsteam der Dank für den schnellen Einsatz. Danke auch denjenigen, welche Benjamin Köhler plakativ in Form seines Trikots aus Essener Zeiten moralische Unterstützung haben zukommen lassen. Unterstützung

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Post ohne Namen

Weit nach Mitternacht. Spotify dudelt lustlos eine Playlist namens „Heavy Metal Ballads“ herunter; ein Thesenpapier eines Aachener Fanzines beantwortet, Fleißarbeit für eine Anfrage der WAZ Essen verrichtet. Aachen. Immer wieder Aachen. Es bohrte sich in den Kopf und möchte diesen nicht wieder verlassen. Und dabei ist es doch nur ein Spiel einer noch langen Saison. Vielleicht sogar wiehern nach diesem

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Produktlinie

Die aktuelle Stadionproduktlinie gefällt und wird noch stetig weiterentwickelt werden. Mit „State of the Art“ haben wir aber eine kleine Hommage an die unvergessene Mode vergangener Tage kreiert und möchten diese in der spielfreien Zeit erneut auf den Laufsteg schicken. Schließlich war Hafenstraßen Design einmalig. Unverwechselbar. Hart. Aber. Herzlich.

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Mach kein Gedöns. Ich heiße Löns.

2014 sollte der Abriss erfolgen, nachdem sich der Solinger Fußball schon viel früher „höherklassig“ verabschiedet hat. Als Reaktion auf die Fotos war aber folgendes aus Solingen zu lesen: „Ob das Stadion tatsächlich abgerissen wird, steht noch lange nicht fest. Seit 2009 wollte es die Stadt bereits veräußern, aber nichts tat sich. Die Verkehrsanbindung sowie Bodenbeschaffenheiten eignen sich äußerst schlecht zur Bebauung“. Vielleicht

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Alpecin ist auch Doping.

Ein frohes neues und gesundes Jahr [Das mit dem guten neuen Jahr hat sich eigentlich auch schon wieder erledigt. Vielleicht erfreuen wir uns selbst bester Gesundheit, vielleicht aber auch schaffen Mörder und Hass, Verblendung und Respektlosigkeit [aus zu vielen Richtungen] diese eine gemeinsame Welt schneller ab, als der DFB diesen unseligen Flaschenhals Richtung dritte Bundesliga] ! Ein Jahresbeginn, eingebettet in eine Winterpause,

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Frohe Weihnachten

Auch in diesem Jahr wieder, und weil er so schön und auch so wahr ist: Der Brief der kleinen Virginia O`Hanlon aus New York an die “Sun” aus dem Jahre 1897 und die Antwort des Redakteurs. Bis 1950 wurde dieser Brief jedes Jahr in der “Sun” gedruckt und seit 1977 führt die “WamS” diese Tradition fort (seit 2007 auch Im

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Nasse Füße!

Trockenen Fußes hat keiner zu Spielbeginn die Hafenstraße erreicht. Gewohnte Stände vor dem Stadion wurden erst gar nicht aufgebaut, die ordnenden Helfer unter ihren Plastikponchos konnten einem fast leid tun. Hafenstraßenwetter, meinten die einen, während die anderen angsterfüllt an Drainage und Verl dachten. Das Wetter blieb, die Angst vor Wasserball war dagegen unbegründet: Unser Platz in einem besseren Zustand als der Lotte ihr

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„Was bist Du denn für einen?“ Der Prolog

Während der Staatsratsvorsitzende unseres Vereins noch intervenieren und telefonieren musste, begann drinnen schon die Betriebsratsversammlung der Essener Nikolausinnung bei Fässchen und kalten Kaltgetränken. Strikte Fantrennung einmal mehr misslungen. Natürlich fanden auch die Verantwortlichen noch ihren Zugang zur Tribüne, bekamen die Nikoläuse schnell Gesellschaft einiger Wichtel und waren überhaupt fast alle Tribünen fest in rot-weisser Hand. Wen galt es auch zu trennen? Lotte sollte

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Herbergers Notizbuch

Gestern ist August Gottschalk verstorben. Und wie es hier so treffend beschrieben wurde, war uns August Gottschalk nicht persönlich bekannt. Oder haben wir ihn spielen sehen. Und doch wissen wir ein wenig über ihn: Über seine Art Fußball zu spielen zum Beispiel; Aber auch über Charaktereigenschaften wird in wenigen Sätzen erzählt und geschrieben. Das wir August Gottschalk nicht so verklärt betrachten wie Helmut Rahn, mag

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Glaubt nicht an Spuk und böse Geister, Rot-Weiss Essen wird Deutscher Meister!

Die Tabellenführung lässt einen nicht los. Vielleicht, weil sie aus dem relativen Nichts heraus zustande kam. Sicher aber auch, weil unser aller Frust diese beinahe nicht zugelassen hätte. Da sportliche Qualität nicht sofort umgesetzt wurde, sich erst finden musste und bisweilen ermüdend wirkte. Eine einzige Niederlage nur, diese aber erlebt als städtisches Waterloo. Das war es dann. Die Abwärtsspirale der guten

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Stunde der Sieger

Im Showbusiness geht es rasend schnell, und meistens den Berg hinunter. Qualitativ betrachtet! Daher findet ein aufstrebendes Format wie Rot-Weiss Essen ruckzuck Beachtung, werden langfristige Planungen über den Haufen geworfen! Noch am 15. Oktober gab es diese Pressemeldung: „Inspiriert durch „Landauer – Der Präsident“ werden wir ab sofort mit den Planungen zu dem Film „Georg Melches – Der Papa“ beginnen. Finanziert durch

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Applaus,Applaus.

Seien wir doch ehrlich: Wir alle haben nur auf diesen einen Moment gewartet! Diesen einen Treffer, der uns wenigstens für einige Minuten auf den ersten Tabellenplatz befördert hätte. Das zwingend und logisch folgende „Spitzenreiter,Spitzenreiter…“ wäre unter dem Dach der Gegentribüne einer Verbaleruption gleichgekommen! Die gesperrte Stehtribüne wäre vor Schreck zusammengebrochen, dem Grotifanten der Rüssel abgefallen. Weltmeister für einen Moment. Dann eben Freitag,

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Ode an die Freude

Vor Wochen den Kopf des Trainers gefordert [also im übertragenen Sinne jetzt], hängt der Himmel über diesem Blog plötzlich und unerwartet voller Geigen. Der Fußballgott wirft Tore und Punkte freigiebig in Richtung Hafenstraße, lässt andere Protagonisten an der Tabellenspitze stolpern. Geiler Typ gerade! Sollten die sechs Punkte sowie zehn Tore unter anderem [trainiert wird ja weiterhin] auch ein Ergebnis der Aussprache zwischen

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„Houston, wir haben ein Problem“

Bemühen wir den Konjunktiv, wären wir Tabellenführer. Dann hätten wir nämlich an der Hafenstraße mehr Punkte eingefahren. Womöglich schien über Rot-Weiss Essen die Sonne, ständen die Spieler nach glanzvollen neunzig Minuten glücklich strahlend auf dem Zaun! Gefordert von uns euphorischen Fans, den „Schreck“ hinter und die Humba noch vor sich. Natürlich ist der Fußball kein Konjunktiv und so zeigt der RWE

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Acherontia atropos

Was waren das gestern für neunzig Minuten: Ein [Schau-] Spiel für die Ewigkeit. Die Kugel flog den [Schau-] Spielern nur so um die Ohren. Steilpässe verbaler Natur, welche den Mitspieler stets erreichten, elegant verwandelt oder für einen weiteren Traumpass aufgelegt wurden. Ein spielerisches Niveau, welches „Tschick Niller“ zu einer Kick´n´Rush Knallcharge degradiert. Bildgewaltig unterstützt von außen, wie Fans auf einer Mottofahrt: „Tarantino Tour 12/10/14. Alle in überzeichnet“. Elfmeterschießen vor

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Hyper Hyper

Welch gruseliger Song. Aber die Kernaussage dieses ansonsten nichts aussagenden Stückes dürfen wir gerne teilen. Zwei gewonnene Spiele nacheinander sorgen für ein hormonelles „Hyper Hyper“ in der großen Fangemeinde. Sechs Punkte, welche den Sprung auf Platz Vier zur Folge hatten. Zudem zu Null gespielt, einem wirklich starken „Schnapper“ sei Dank. Die anderen vor ihm gingen mit solch großer Leidenschaft zu Werke,

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Die größten Erfolge von Spandau Ballet!

Gold: Nein, es war nicht wieder alles Gold an diesem frischen Dienstagabend. 6571 Zuschauer nur. Den Opa mehr gesummt, denn gesungen. Alles irgendwie angemessen. Und doch waren wir da. Manchmal zählt auch einfach nur das. Die eigene Mannschaft begann gut. Überraschend gut sogar. Zudem ließ die Wernze-Wunderlich-Wollitz-Combo den rot-weissen zunächst die nötige Beinfreiheit, um das Publikum nicht direkt gegen sich

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Es ist an der Zeit, Stellung zu beziehen.

Ich war bekenndender „Wrobelaner“, weil sich unser Ex Trainer tausendprozentig mit unserem Verein identifiziert hat. Leider blieb der sportliche Erfolg aus aus, griffen dann die üblichen Mechanismen. Nie aber habe ich „Wrobel raus“ gefordert und gegen die Dinge unterhalb der Gürtellinie angeschrieben, Respekt gefordert. Nun aber fordere ich zum ersten Mal die Trennung von einem Trainer. Ein Trainer, der sich

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Korrelation

Es hat mich schon lange kein Buch mehr mitgenommen, wollte in einem Rutsch gelesen werden. Mal war es das Leben, mal das Buch. Doch urplötzlich und ohne Vorwarnung  sind da Sätze wie: „Wollte ich einen Sportlerkörper, müsste ich was mit einem Sportler anfangen“ oder „Auswärts ist da, wo die anderen mehr sind“. Das Nichts ist natürlich ein Buch. Geschrieben von Stefanie Fiebrig,

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Kontrollverlust

Für die Spiele des RWE sollte eine neue Steuer eingeführt werden. Keine Vergnügungssteuer, denn dazu fehlen die nötigen Heimspielpunkte. Eher eine rot-weisse Variante der Mehrwertsteuer. Rot-Weiss Essen in diesen Tagen bedeutet viele Tore, Platzverweise, Auswärtserfolge, Heimremis, fünfstellige Zuschauerzahlen. Mehrwert, ohne Frage! Vor allem bedeutet Rot-Weiss Essen aber weiterhin auch den kollektiven Verlust an Nerven. Trainer Fascher rumpelte wie Stielzchen an der Seitenlinie

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Sozialromantikers Brause

Nun ist es also eher eine Frage von Spielen, denn ganzer Spielzeiten, wann Brauseball Leipzig es bis in die Beletage des Deutschen Fußballs schaffen wird. Kenner der Materie sehen sogar schon eine Wachablösung grundsätzlicher Natur in den Kühlregalen stehen: Red Bull als neuer Kontrahent der Bayern. Nach den Dekaden Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, Rot-Weiss Essen, Werder Bremen und Borussia Dortmund macht

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Drei Punkte für ein Halleluja

Kurz vor Abpfiff prallte der Ball an den Innenpfosten und von dort in das Tor der Bochumer. Was folgte, waren kollektive Jubelszenen. Auf dem Platz und den Tribünen. Das zweite Auswärtsspiel der Saison brachte den zweiten Erfolg in der Ferne. Beziehungsweise in der Nähe, schließlich wurde auswärts gewandert. Die vielen Wandersleut aus Essen sahen in der ersten Halbzeit feldüberlegene Spieler,

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Kann denn Liebe Sünde sein?

Ich glaube,ich habe ein Problem. Grundsätzlich habe ich stets mehrere, aber das liegt in der Natur der Sache. Das Problem, worum es hier geht, ist vielschichtiger und kann auch in 34 Sitzungen nicht gelöst werden! Mein Problem ist: Ich liebe einen Fußballverein! Ich liebe Rot-Weiss Essen! „Geht gar nicht“, sagen die einen, „Du liebst doch Deine Kinder und die Liebste“.

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