Schlagwort-Archiv: RWE

obstupefacere.

Ich habe mit allem gerechnet: Einem zähen Spielverlauf und vielleicht daraus resultierend reingeeumelten Siegtreffer kurz vor Abpfiff. Auch ein Unentschieden hatte ich auf dem Schirm. Schließlich ist auch der SV Straelen gut in die Saison gestartet und die Kabinenpsychologie ist in manchen Köpfen vielleicht doch noch dabei, mit dem SV Straelen die Legende eines Angstgegners aufzubauen. Ein lässiges 5:0 kam

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Lieferhelden

Die Aussicht, endlich wieder das eigene Wohnzimmer Hafenstraße betreten zu dürfen, versetzt uns alle in kollektive Vorfreude und Aufregung. Dieser eine, kurze Moment, wenn die Mannschaft morgen das Feld betritt, um sich aufzuwärmen, dürfte wieder ein legendärer und zugleich sehr lauter werden. Wie auch schon im Spiel der vergangenen Saison gegen Fortuna Düsseldorf. Sofern die meisten Fans dann schon ihre

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So schön sind die Reisen niemals gewesen, wie sie in den Augenblicken des Heimkommens sind (Erich Kästner).

Kommenden Freitag dürfte für viele der erste Stadionbesuch seit langen Monaten anstehen. Und möglicherweise stellt sich dem einen oder der anderen die Frage, wie das noch geht, so mit dem Stadiongang. Also ganz langsam und der Reihe nach: Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr. Eine angenehme Zeit, um nach dem Frühstück mal raus zu kommen.  Man darf natürlich im Jogger

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Endlich wieder Senfflecken auf dem Trikot.

Herzlake: Erstaunen lag in seinem Gesicht, als Roland Sauskat neunzig Minuten vor Spielbeginn aus dem Hasetal-Stadion kam. War es doch kein Problem, einfach dort hinein zu spazieren. Das Tor sperrangelweit geöffnet, so dass auch die komplette Mannschaft des RWE nebst Entourage über den eigentlichen Gästeeingang Zugang fand, um mit Sack und Pack über den Platz zu den Kabinen zu latschen.

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Etwas respektlos.

Was mich nach diesem Wochenende abseits der Traurigkeit dann doch verblüfft zurücklässt, ist die subjektive Wahrnehmung, wie sich der fußballerische Wertekompass bei so vielen immer mehr verschiebt. Ein Verein wie Rot-Weiss Essen hat immer schon viele „Gönner“ gehabt, die dem Verein vonne Hafenstraße von Herzen Misserfolg gönnen und sich mit jedem weiteren Jahr Nichtaufstieg hämisch die nächste Kerbe in den

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„Denk immer daran: Ein Verein, der Freunde hat, ist nie ein Versager!“

So (oder so ähnlich) sprach Clarence, seines Zeichens Engel Zweiter Klasse in Frank Capras Klassiker „Ist das Leben nicht schön!“ zu dem verzweifelten George Bailey, der seinen Aufstiegsmut nach Köln verloren hatte und sich schon in die renaturierte Berne zu stürzen drohte. Natürlich wissen wir, dass dieser Klassiker aus dem Jahre 1946 ein gutes Ende nahm und der junge James

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Vier!

„Dortmund wird nervös, Dortmund wird nervös…Dortmund, Dortmund, Dortmund wird nervös……“ Soll mir doch keiner erzählen, dass in dem Mehrgenerationen-Spielerhaus an der Strobelallee nicht doch so langsam die Nervosität ausbricht, in Anbetracht der aktuellen rot-weissen Punkteausbeute und zeitgleicher Aufarbeitung der eigenen temporären Torflaute. Unter vier Toren macht man es gerade nicht daheim und das Gegentor der Homburger wurde im Spiel gegen

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Eine Tüte Buntes

Sechs Spiele noch für unseren RWE, fünf Spiele noch für die Zwote des BVB, dann wissen wir endlich, was Aufstiegssache ist. Ich gehe weiter fest davon aus, dass die mit Abstand intensivste Aufstiegsparty nicht am Borsigplatz, sondern anne Hafenstraße gefeiert wird. Allen aktuellen Spekulationen zum Trotze. Mittlerweile weiss ich ja, warum mir das exzessive „Wer will wen und vor allem

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Em·pö·rung [Substantiv, feminin /die]

Quasi aus dem Nichts kamen heute die genauen Spielansetzungen und TV Übertragungen für das kommende Viertelfinale im DFB-Pokal auf den Tisch. Und was soll man schreiben, außer: Sie haben es wieder getan! Vier Spiele, davon drei frei zu empfangen. Man ahnt: Das Spiel unseres RWE gegen die Kieler Sportvereinigung Holstein gehört nicht dazu. Unabhängig von allem Quotenwahn und der statistischen

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„Früher war alles gut, heute ist alles besser. Es wäre besser, wenn wieder alles gut wär“ (Heinz erhardt)

Eines ist klar: In einigen Wochen wird keiner mehr über das vergangene Spiel gegen den einzig wirklichen Namensvettern aus Ahlen reden. Es steht dann als schlichtes 3:2 in den Weiten der Spieltagsschemata gängiger Sportportale oder auf der eigenen Homepage. Ebenso wie auch das 1:0 gegen Arminia Bielefeld irgendwann nur noch ein Ergebnis aus der ersten DFB Pokalhauptrunde sein wird. Aktuell

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Wo Rot-Weiss Essen anfängt, hört der Verstand auf (Frei nach Marie von Ebner-Eschenbach).

Nach exakt einhundertvierzig Tagen trifft unser allseits geliebter RWE an diesem Samstag wieder auf einen Gegner. Und zwar auf dem grünen Rasen. Nix Konsole, nichts mit Geistern. Realer Fußball. Der Bezirksligist VfB Bottrop ist wie so oft erster Gastgeber in der Vorbereitung auf eine diesmal ganz besondere Saison. Es ist eigentlich auch total egal, wer der erste Gegner nach einer

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Man muß die Zukunft abwarten und die Gegenwart genießen oder ertragen (Alexander von Humboldt).

Ach könnten wir doch in die Zukunft schauen, ist doch die Gegenwart gerade schwer zu ertragen und kaum zu genießen. Aber, wir alle müssen und kommen da durch. Gemeinsam! Und wir haben nun auch verstanden, dass wir unsere geliebte Hafenstraße wohl erst im September wieder aus Anlass eines RWE Spiels betreten werden. Zusammen! Wer dann der Gegner sein wird; in

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Wir alle leben mit einer an unseren Sehnsüchten gestrandeten Seele…(Elmar Kupke)

Zitate sind was schönes, lassen sie doch ab und an sogar auf einen intellektuellen Text hoffen. Um dann doch eher der Vertiefung eigener Gedanken zu dienen. Als Fan von Rot-Weiss Essen leben wir ja schon lange mit unserer gestrandeten Seele. Allerdings war die Sehnsucht bis vor wenigen Wochen noch eine ganz andere. Diese tief in uns verankerte Sehnsucht nach was

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Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben (Katharine Hepburn).

Lieber RWE, Du weisst, ich bin Dir ja ziemlich wohlgesonnen. Wahrscheinlich liebe ich Dich auch. Ziemlich sicher sogar; so wie viele andere Dich auch lieben. Und ab und an schreibe ich hier auch über Dich. Ok, es lesen nicht mehr sehr viele, was ich schreibe, aber ich mach das ja auch für mich. Damit ich klarkomme mit unserer Beziehung. Weil,

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An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser (Charlie Chaplin).

Es sind schwierige Tage für alle. Dieser Virus, der noch vor wenigen Wochen so weit weg war, erreicht nun auch unseren Alltag. Ist spürbar, messbar und verleitet zu Übersprungshandlungen aller Arten. Die Verbreitung muss gestoppt werden, dass gebietet allein der gesunde Menschenverstand. Demzufolge ist es nur richtig, dass auch das angedachte Spiel des RWE gegen den Nullvierten Fußballclub aus Gelsenkirchen

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Wenn du den Regenbogen willst, musst du mit dem Regen klar kommen.

Es hat am Sonntag viel geregnet. Bisweilen sogar vertikal und somit auch auf die eigentlich überdachten Sitzplätze verschiedener Bereiche in unserem Stadion. Es werden schon sehr viele Fans nass, die für einen überdachten Tribünenplatz bezahlt haben. Das muss man einfach auch mal so kommunizieren, denn es hält bei ähnlichem Wetter zukünftig Fans ab. Und das kann keiner wollen. Ich hoffe

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New York – Rio – Tokyo ? Köln – Rödinghausen!

Alle Achtung. Oder besser: Alle Neune! Unser aller RWE hat aus den ersten drei Saisonspielen das Optimum an Punkten herausgespielt und war in jedem dieser Spiele jeweils um ein Tor besser als der Gegner. Das klingt zunächst erst einmal sehr effizient. Zum anderen aber auch nach richtig harter, schwerer Arbeit, die es tatsächlich auch war. Der RWE dieser Saison vermag

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Freud & Leid

Denkt man gerade noch darüber nach, wie nahe Freud und Leid im Fußball beieinander liegen; wie eng Freud und Leid immer auch mit Rot-Weiss Essen verknüpft sind und wie man das hier in Worte fassen könnte, so plötzlich finden diese Gedanken ein jähes Ende. Denn alles tritt ehrfürchtig in den Hintergrund, wenn zeitgleich eine sehr traurige Nachricht des wirklichen Lebens

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Rettig, Meerrettich, Kommtnich. Doch Scheisse ist der, der kommt.Weil, muss ja! Oder auch nicht!

Prolog: RWO sagt, wir waren das nicht, das war der RWE. Der RWE sagt, wir waren das aber auch nicht. Gut, es ist wie es ist und es gab scheinbar ein Leck. Dieses Informationsleck kam der Revier Sport natürlich nicht wirklich ungelegen und direkt gab es sie, die Breaking News aller Breaking News, welche vom neuen Sportdirektor bei Rot-Weiss Essen

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Alles, was du bist, alles was ich für dich aufbringe, rechtfertigt meine Liebe und nichts, nicht einmal du selbst, könnte mich davon abhalten dich anzubeten. Marquis de Lafayette

Der Marquis ist schon ein helles Köpfchen gewesen, ahnte er doch bereits irgendwann um 1800 herum die Bedeutung eines Fußballvereines aus Bergeborbeck für seine Fans und umgekehrt. Natürlich wurde um diese Zeit noch kein Fußball gespielt, aber die Überschrift ist allemal Rot-Weiss und somit unschlagbar. Dieses Zitat von jenem Marquis ist aber auch aktuell so was von RWE; mehr RWE

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Alles nimmt ein gutes Ende für den, der warten kann. (Leo Tolstoi)

Wer kann schon warten? Wir gefühlt nicht mehr, aber wir werden es wohl müssen! Gleich zwei Wochen, um dann ausgerechnet gegen die allseits beliebte Viktoria von Wernzes Gnaden den nächsten Versuch zu starten, wieder zurück in diese ach so schöne Erfolgsspur zu kommen. Der strahlende Sommer und die Tabellenführung, welche uns so fröhlich aus dem Allerwertesten schienen, sind aktuell dem

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Aufgeben ist keine Option.

Schreiben wir nicht lange um den heißen Brei herum: Es war alles vorbereitet, heute nach Mönchengladbach – Rheydt zu fahren, um unsere Roten zu unterstützen. Ich hatte Urlaub, das Auto war betankt und selbst die langersehnte Zaunfahne kam pünktlich aus England an. Man ahnt: Ich bin nicht gefahren. Ich konnte es nicht. Mir ging es schlecht, ich fühlte mich krank.

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Fanherzen…und die ganz, ganz große Liebe.

Es stand seit der elften Minute 1:0 für den 1.FC Kaan-Marienborn, als sich rund um die zweiunddreißigste Minute mehrere Dinge fast zeitgleich zutrugen: Ein junger Fan auf der Tribüne mit Salzbrezel in der Hand rief laut nach seinem Vater. Ein Essener Spieler wurde ungeahndet im Mittelfeld gefoult und blieb liegen. Daraus entwickelte sich direkt eine Torchance für die Kaan-Marienborner, die

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Take It Easy!

Ein kluger Kopf sagte vor nicht allzu langer Zeit in gemütlicher Atmosphäre zu mir, dass unserem RWE und seinem Umfeld komplett das positive Denken abhanden gekommen sei. Der Optimismus mehr in Trümmern als noch vor einiger Zeit unser seliges Georg-Melches Stadion. Egal was da komme und wolle: Alles doof! Na ja, die letzte Dekade gibt ja sportlich auch nicht wirklich

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