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STOPP!

Wenn zwei zerstrittene Parteien etwas miteinander zu klären haben, kann mitunter eine professionelle Mediation helfen. Diese ist kostenlos und bedarf der Bereitschaft beider Parteien, etwas an der aktuell verfahrenen Situation zu ändern. Ein ganz wichtiges Merkmal einer Mediation ist, das im Vorfeld ein Signal vereinbart wird, mit dem eine mögliche Hasstirade, Negationen oder einfach auch zu belastende Momente sofort unterbrochen

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Die Quadratur des Kreises und das große Rechteck.

Fairerweise muß ich darauf hinweisen, dass diese Überschrift schon vorab für das Spiel unserer Roten in Siegen gegen den TuS 1895 e.V. Erndtebrück gesetzt war. Simpel ausgedrückt bedeutete es nichts anderes als die bisherige Problematik, ein Tor für die eigenen Farben zu erzielen.  Das Spiel fiel bekanntermaßen aus; eine neue Überschrift für das Spiel gegen den Nachbarn aus Wattenscheid somit den

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Arjens Song

….der eigentlich von den Broilers ist: Ich sitze hier vorm Spiegel Und sehe in mein Gesicht Ich sehe alles, was nicht gold ist Doch nichts anderes bin ich Wir reden unter zwei Augen Ob ich auf meinem Weg bereu‘ Keiner Fahne, keinem Volk verpflichtet Ich bin nur mir selber treu Ich wollte nie wie all die anderen sein Ich weiß

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Bevor ich`s vergesse,

liebes Geburtstagskind, möchte ich Dir noch von ganzem Herzen zu Deinem heutigen Geburtstag gratulieren. 109 Jahre bist Du heute geworden. Gerne würde ich Dir auch ein paar angemessene Worte zu Deinem Jahrestag schreiben; schließlich erlaube ich mir ja auch sonst ständig, Dein Dasein zu kommentieren. Nur fehlen mir gerade so ein wenig die Worte. Was sagt man denn auch einem Jubilar,

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Der Fluß ist unberechenbar, man weiss nie, welche Umwege er sich leistet

Am vergangenen Sonntag waren über 300 Gäste im Stadion Essen zugegen, um nachträglich Willi Lippens zu seinem 70. Geburtstag zu gratulieren. Sie alle standen in irgendeiner Beziehung zum Jubilar, ob auf oder neben dem Feld. Und sie alle sahen sicher vor Ort einen Willi Lippens, so wie ich ihn auf den Fotos gesehen habe: Einen lebenslustigen Mann, dessen Augen vor

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Ansichtssache.

Wir alle kennen ja die Weissagung der Cree, die in etwa so lautete: „Erst wenn der letzte Verantwortliche gerodet, der letzte Spieler vergiftet, der letzte Rest an Miteinander gefangen ist, werdet Ihr merken, dass man sportlichen Erfolg nicht durch Gegeneinander erreichen kann.“ Natürlich lautete die Botschaft nicht wirklich so, und jeder ehrliche Aktivist mag mich verfluchen ob dieser Abänderung in rot-weisser Sache. Aber, die Situation

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Weltpokalsieger 2056

Nun gut, wir schreiben aktuell noch das Kalenderjahr 2015 und wir haben das Jahr der Fußballseuche im Zeichen der Liga erlebt. Dieses Jahr beinhaltet aus der Sicht von Rot-Weiss Essen die ziemlich schlimme Rückrunde der Saison 2014/15 und die noch schlimmere Hinrunde der aktuellen Saison 2015/16. Beide Halbserien zusammengenommen ergeben das Auftreten eines Abstiegskandidaten. Und doch ist gerade das doch

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Frohe Weihnachten.

Auch in diesem Jahr wieder, und weil er so schön und auch so wahr ist: Der Brief der kleinen Virginia O`Hanlon aus New York an die “Sun” aus dem Jahre 1897 und die Antwort des Redakteurs. Bis 1950 wurde dieser Brief jedes Jahr in der “Sun” gedruckt und seit 1977 führt die “WamS” diese Tradition fort (seit 2007 auch Im

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Der Spieler der Kokosnuss

Ein wechselwilliger Spieler bestreitet ein Testspiel bei einem höherklassigen Verein und dreht so richtig auf. Ein durchaus gängiges Procedere, schließlich möchte man sich ja für einen Vertrag empfehlen. Durchaus auch verständlich, würde es sich um einen verdienten, langjährigen Spieler handeln, der stets abgeliefert hat und aufgrund der sportlichen Stagnation seines derzeitigen Arbeitgebers die neue Herausforderung sucht. Im Falle von Cebio Soukou ist

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Krayschen

Wir schreiben das Jahr 2015 und stehen kurz vor Weihnachten. Das Fest der Liebe steht an. Was die Welt gerade nicht wirklich interessiert. Alle gegen alle mal wieder! Und auch unser kleiner Kuschelverein vonne Hafenstraße bemüht sich mal wieder redlich um unser aller Blutdruck. Das Stadtduell gegen den Stadtteilverein FC Kray wurde wenigstens nicht verloren. Nach den zwei Pleiten der

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Wer ist Kaschollek und warum nur musste er auch noch singen?

Eine Überschrift wie eine Verschwörungstheorie. Ein Name wie ein Donnerhall. Die Rede ist von Dietmar „Scholle“ Kaschollek. Scheinbar gebürtig in Unna, möglicherweise geboren am 14. November 1954. In Unna. Eventuell! Warum aber all diese Konjunktive? Laut dieser Beschreibung soll „Scholle“ auch für den großartigen Verein von der Hafenstraße Fußball gespielt haben. Sechs Spiele soll Scholle torlos für Rot-Weiss Essen absolviert haben.

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Was ist nur aus dieser Welt geworden!

Der RWE hat wieder verloren. Einige im Stadion haben zudem unser aller Respekt verloren, indem sie nach einer bewegenden Ansprache im Vorfeld der Begegnung Pyro gezündet und Böller geworfen haben. Hättet Ihr diese Scheisse nicht einmal sein lassen können? Nur ein einziges Mal und verdammt noch mal heute? Es gibt keinen Blog mehr zur sportlichen Misere unseres Vereins. Ich mag nicht

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Auflagenmeister & Zwangsabstiegsweltbester

Es ist nicht das, woran Sie jetzt denken: Rot-Weiss Essen hat natürlich kein Problem mit bewusstseinserweiternden Substanzen und musste diesbezüglich desöfteren einen Entzug antreten. Rot-Weiss Essen hatte seit dem Ende der Ära Georg Melches und irgendwie auch mit Inbetriebnahme der Haupttribüne stets ein monetäres Problem. Spielerverkäufe stopften immer mal wieder die dringendsten Löcher, zumeist auf Kosten des sportlichen Erfolges. Der

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Abstiegskampf

Ich gehe einfach davon aus, dass kein Vertragsspieler von Rot-Weiss Essen gerne verliert. Und ich gehe weiter davon aus, dass ein jeder Vertragsspieler von Rot-Weiss Essen bereit ist, alles für seinen Arbeitgeber zu geben. Denn dieser finanziert seinen Lebensunterhalt und könnte Sprungbrett sein für höhere sportliche Weihen oder andere interessante Angebote. Also unterstelle ich keinem Spieler Absicht und schon gar

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Europapokaaaaaal, Kapitel 64.

Am Anfang steht ja immer die Recherche. Und da galt es zunächst dreimal zu stutzen! Der Fakt: Rot-Weiss Essen spielte anno 1955, als erster Deutscher Teilnehmer überhaupt, im Achtelfinale des neugeschaffenen Europapokal der Landesmeister gegen die „Hibs“ von Hibernian Edinburgh aus Schottland. Die Stutzer: Ein Pokalwettbewerb nach heutigen Massstäben startet doch erst gar nicht unter zweihundervierundfünfzig teilnehmenden Mannschaften inklusive dreizehn

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Die Lösung aller Probleme.

Es knirscht wieder gewaltig im Gebälk des Hauses RWE. Wobei wir in den letzten Tagen einmal mehr erleben, noch immer kein stabiles Haus zu besitzen, in dem wir alle zusammen unter einem Dach leben. Unter welchem wir uns auch fetzen können, unterschiedlicher Meinung sind und sein dürfen; nur um am Ende eines Tages doch wieder gemeinsam „nur der RWE!“ zu sein. Wir sind

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Rotwein in Assindia

Von wegen. Es gab geschmacklich mal wieder Lebertran in Lotte. Mit 1:3 ging es nach Hause. Und dabei war Lotte nicht wirklich die bessere zweier schlechter Mannschaften auf einem Boden, der einen normalen Pass kaum zuließ. Und da der Boden so schlecht war, durfte sich auch nicht darauf aufgewärmt werden. Da natürlich beide Mannschaften nun diesen Boden zu bespielen hatten, kamen

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Kompensatorisches Schreiben zur Erstellung einer Leseprobe ohne aktuellen Bezug.

Weil wir tatsächlich einmal Moderne waren, Teil 1. Je weiter man die Stufen bis unter das Tribünendach erklomm, desto schwerer wurden auch die Beine. Das lag nun nicht an mangelnder körperlicher Konstitution, sondern eher daran, dass die Stufen scheinbar anders ausgelegt waren oder vielleicht doch schon ausgetreten. Es lief sich nie flott hinauf; die in die Jahre gekommene „Haupt“ verlangte

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Simple Daseinserschöpfung

Eigentlich ist Rot-Weiss Essen doch nichts anderes als das „Burn Out“ des kleinen Fußballfans. Schon in der alltäglichen Welt warnen Forscher, Medien und Mediziner stets vor zuviel Stress; überbieten sich einschlägige Zeitschriften und Portale darin, gestressten Menschen die richtigen Verhaltensmuster beizubringen, um dem Alltagsstress lockerer zu begegnen. Es wird gekocht was den Blutdruck und das Cholesterin senkt. In der digitalen

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Den Rubikon überschritten.

Ok, es ist an der Zeit, Klartext zu schreiben und zu riskieren, dass die Meisten diese Wahrheit nicht ertragen und hier abspringen werden.  Aber, ich habe mich dazu entschlossen, weil alles andere so langsam in eine Art Selbstgeißel abdriftet! Also: Unser geliebter Verein ist auf dem, wo wichtig ist, Viertklassig! Und wir können momentan gerade nichts daran ändern, bleiben es vielleicht

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Dem Karl seine Bandage.

Interne Fortbildung. Trockenes Thema. Zeit also, sich mit Kollege und Nebenmann, nachstehend Karl genannt, über Fußball zu unterhalten. Karl weiss, das ich RWE Fan bin, und ich weiss, dass Karl in seiner Jugend und darüber hinaus ein ziemlich guter Spieler bei Vorwärts Gronau war. Mit Schnäuzer und Kapitänsbinde. Da die Fortbildung nicht wirklich auf einen spannenden Höhepunkt zusteuerte, kam Karl

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Bitter Sweet Symphony

Könige für einen Spieltag. Erntedank gegen Erndtebrück. Wattenscheid in den ersten zwanzig Minuten vor knapp Dreitausend im Stadion und offiziell gemessenen Vierhundertfünfzigtausend Zusehern vor den heimischen Empfangsgeräten an die Wand gespielt. In der fünfundzwanzigsten Minute aus dem Nichts dann das Gegentor. Eins zu Null für Wattenscheid 09. Ein Tor mit einer Wirkung, die einem Börsencrash gleichkam. Die zuvor hochgelobte Aktie RWE rauschte

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Erntedank.

Na Toll!. Ich will an anderer Stelle zu Potte kommen, melde mich also erst einmal hier ab. Lasse lediglich das Hintertürchen „Besonderes Ereignis“ offen. Davon ausgehend, dass alles weiter seinen gewohnten, stets etwas unruhigen Gang nehmen wird. Doch dann kam Erndtebrück. Und es wurde ein besonderes Ereignis. Ein Ereignis, von dem zunächst nicht auszugehen war, das es eines werden würde. Der erste Heimerfolg sollte und

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