Kategorie-Archiv: Kabinenpredigt

Glaubt nicht an Spuk und böse Geister, Rot-Weiss Essen wird Deutscher Meister!

Die Tabellenführung lässt einen nicht los. Vielleicht, weil sie aus dem relativen Nichts heraus zustande kam. Sicher aber auch, weil unser aller Frust diese beinahe nicht zugelassen hätte. Da sportliche Qualität nicht sofort umgesetzt wurde, sich erst finden musste und bisweilen ermüdend wirkte. Eine einzige Niederlage nur, diese aber erlebt als städtisches Waterloo. Das war es dann. Die Abwärtsspirale der guten

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Applaus,Applaus.

Seien wir doch ehrlich: Wir alle haben nur auf diesen einen Moment gewartet! Diesen einen Treffer, der uns wenigstens für einige Minuten auf den ersten Tabellenplatz befördert hätte. Das zwingend und logisch folgende „Spitzenreiter,Spitzenreiter…“ wäre unter dem Dach der Gegentribüne einer Verbaleruption gleichgekommen! Die gesperrte Stehtribüne wäre vor Schreck zusammengebrochen, dem Grotifanten der Rüssel abgefallen. Weltmeister für einen Moment. Dann eben Freitag,

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Ode an die Freude

Vor Wochen den Kopf des Trainers gefordert [also im übertragenen Sinne jetzt], hängt der Himmel über diesem Blog plötzlich und unerwartet voller Geigen. Der Fußballgott wirft Tore und Punkte freigiebig in Richtung Hafenstraße, lässt andere Protagonisten an der Tabellenspitze stolpern. Geiler Typ gerade! Sollten die sechs Punkte sowie zehn Tore unter anderem [trainiert wird ja weiterhin] auch ein Ergebnis der Aussprache zwischen

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„Houston, wir haben ein Problem“

Bemühen wir den Konjunktiv, wären wir Tabellenführer. Dann hätten wir nämlich an der Hafenstraße mehr Punkte eingefahren. Womöglich schien über Rot-Weiss Essen die Sonne, ständen die Spieler nach glanzvollen neunzig Minuten glücklich strahlend auf dem Zaun! Gefordert von uns euphorischen Fans, den „Schreck“ hinter und die Humba noch vor sich. Natürlich ist der Fußball kein Konjunktiv und so zeigt der RWE

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Es ist an der Zeit, Stellung zu beziehen.

Ich war bekenndender „Wrobelaner“, weil sich unser Ex Trainer tausendprozentig mit unserem Verein identifiziert hat. Leider blieb der sportliche Erfolg aus aus, griffen dann die üblichen Mechanismen. Nie aber habe ich „Wrobel raus“ gefordert und gegen die Dinge unterhalb der Gürtellinie angeschrieben, Respekt gefordert. Nun aber fordere ich zum ersten Mal die Trennung von einem Trainer. Ein Trainer, der sich

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Kann denn Liebe Sünde sein?

Ich glaube,ich habe ein Problem. Grundsätzlich habe ich stets mehrere, aber das liegt in der Natur der Sache. Das Problem, worum es hier geht, ist vielschichtiger und kann auch in 34 Sitzungen nicht gelöst werden! Mein Problem ist: Ich liebe einen Fußballverein! Ich liebe Rot-Weiss Essen! „Geht gar nicht“, sagen die einen, „Du liebst doch Deine Kinder und die Liebste“.

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Ackerbau und die Axt im Walde

Einem Gemäßigten platzt nun der Kragen. Und ich bin so gemäßigt, dass ich mich bei meinen Stadionnachbarn entschuldige, wenn ich mal spielbezogen lauter werde. Schlicht und ergreifend: Ich bin furchtbar normal im Stadion. Trage meine Farben, will meine Mannschaft siegen sehen und ein klein wenig dazu beitragen. Aber was ist mit Dir oder Euch, die Ihr gestern kurz vor Anpfiff

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Der Bus

Meine Lieblingsband ist U2! Was das mit Fußball zu tun hat ? Eigentlich gar nichts. Bono Vox rettet nach außen hin die Welt, intern auch sein Konto und kann nicht wirklich Gitarre spielen. Aber ich liebe die Band, auch weil ich einer der ersten war, der sie mochte. Was nicht bedeutet, sie zwanghaft jeden Tag zu hören. Linkin Park, Marillion, die

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Von Hölzken auf Stöcksken

Der Libero ist gesperrt. Vorsorglich. Für 90 Tage. Diese Meldung erinnerte mich an den anderen Libero, denn er warf mir etwas zu: Ein Blogstöckchen. Mein erstes überhaupt. Jetzt erst aufgehoben, weil ziemlich an der vergangenen Saison verhoben. Nun ist sie aber doch noch gekommen, die Lust auf eine weitere Fußball WM. Und in Anbetracht der bisherigen Leistungen an Pfeife und Spraydose wird

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Über die Notwendigkeit der Erneuerung zur Genehmigung. Oder auch: DFL ist, wenn man trotzdem lacht.

Rot Weiss Essen hat, wie von der DFL gefordert, sein Emblem entsprechend den Statuten verändert, und hofft so zur kommenden Saison auf eine Eingliederung in die 2. Bundesliga. Zum Vergleich: Oben links das alte Emblem. Oben rechts und unten links Vorschläge der Werbeagentur. Unten rechts nun das veränderte und zu genehmigende Emblem.

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Hallelujah!

Wir haben es geschafft. Diese Saison ist vorbei. Endlich. Eine Meinung, die allenthalben rund um die Hafenstraße geteilt wird. Und dazu bedarf es nur eines Besuches während der Halbzeit auf der Toilette. Ungefragt wird es Dir während der Erleichterung mitgeteilt: „Ker, gut datt die Saison vorbei iss, nä ?“ Der daneben stehende Auszutretende hat aber direkt das Grundübel erkannt: „In der

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Lärminstrumente wie Trommeln, Sirenen, Musikgeräte usw. sind nicht erlaubt!

Ein Titel, der direkt einem Schild über dem Eingangsbereich des alten Sportplatzes der SF Lotte entstammen könnte. Stimmt, tut er auch. Die Sportfreunde habe den Sinn des Fußballs also schon recht früh verstanden. Die weitere Abkehr dessen, einstmals ein sympathischer Verein gewesen zu sein, zeigte sich in einer neuen Kleiderordnung: Keine rot weissen Fanutensilien auf der Sitzplatztribüne. Freies Land, freier Bürger!

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Ferry Cross the Mersey

Es gibt Dinge, die verfolgen Dich quasi ein Leben lang und sind bestenfalls immer noch da. In meinem Falle trifft das definitiv auf die Stones zu.  Die WM von 1974; Auf Helmut Schmidt, die WDR Fußballkonferenz und das Ohnsorg Theater.  Auf Helmut Rahn bis zu seinem Tode und U2 seit ihrer Gründung. Dazu gehört aber auch eine Begeisterung für alles britische. Hier besonders,

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Oh Tannenbaum!

Abends: Folgeüberschriften werden überbewertet, somit wandert die zunächst geplante in den virtuellen Mülleimer. Es hatte ja auch ein wenig von Bescherung, was die Mannschaft von Rot – Weiss Essen an diesem Dienstag ablieferte. Eine Art der Bescherung, wie sie sicher in vielen Familien [leider] vorkommt: Beginnt das Fest, sind alle Streitigkeiten zunächst vergessen, gibt sich ein jeder besonders viel Mühe. In

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Einstürzende Neubauten

Fast widerwillig, so hatte es den Anschein, näherten sich die Fans dem Stadion. Fast so, als ob sie dem Prinzip „muss ja“ und nicht dem Ruf der eigenen Mannschaft folgten. Dem gedämpften Applaus für Waldemar Wrobel folgte ein noch gedämpfterer für den neuen Trainer. Der Stadionsprecher bemühte sich weiter, Tabellenplatzunabhängig den Fans Begeisterung zu entlocken; Sandys Rot Weisse Version des Leonard Cohen

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Tausend!

Der tausendste Artikel seit Bestehen von „ISdT“ sollte natürlich etwas ganz besonderes darstellen. Nun gibt es derlei gerade sportlicher Natur nicht zu berichten. Die Protagonisten dümpeln vor sich hin, die Tribünen sind gebaut. Eine Danksagung könnte es werden, ein Hinweis darauf, dass „der“ von Post Nr. 1 nicht mehr der von Post Nr. 1000 ist, dass sich die „Schreibe“ verändert

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Ich Danke Sie

Es kam letztendlich, wie es wohl kommen musste. Aber es kam plötzlich und unerwartet. Freistellung Interruptus. Zu früh oder zu spät, wer weiß das schon. Die „Entscheider“ werden sich bei diesem Zeitpunkt schon etwas gedacht haben. Aber was ? Um den Zebras die Streifen aus dem Fell zu spielen, wäre der geeignete Zeitpunkt nach dem Heimspiel gegen den SC Verl:

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Hey Du…

…ja genau Du! Keine Angst, es winken im folgenden keine Heizdecken oder Verkaufstaktiken a`la Schlemihl. Aber, lebst Du in Essen und hast jederzeit die Möglichkeit, dem rumpelnden Zauberfußball oder alternativ, zauberhaften Rumpelball an der Hafenstraße beizuwohnen ? Erreichst die Hafenstraße zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ? Ein Stauder in der Hand und derer zwei in der Hose ?

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Tortur

„Es ist doch so: Die Spezies Fan ist allein schon aufgrund der Tatsache eine solche zu sein, ganz besonderen Prüfungen ausgesetzt. Dann aber noch die Fachweiterbildung  zum RWE Fan erfolgreich absolviert, und die weitere Fanlaufbahn inmitten von  Dramen und Schicksalsschlägen ist vorprogrammiert. Dabei ist es doch so schön Fan zu sein. Wenn doch nur das wöchentliche Spiel nicht wäre“ Soweit

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Gefühle!

Gefühle machen was sie wollen. Gefühle kommen und gehen. Sie überraschen, überfordern, lassen das Herz schneller schlagen oder ziehen Dir den Boden unter den Füßen weg. Gefühle lähmen den Verstand, überrumpeln ihn,  lassen lieben, hassen und so ziemlich noch alles, was dazwischen liegt. So ein Fußballverein ist letztendlich auch nur ein Gefühl und rationell nicht zu erklären. Wenn das Gefühl

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Ist mir alles egal, Hauptsache Du bist da!

Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC bezeichnen 36,5 Millionen Bundesbürger den RWE als ihren Lieblingsverein! Der Innenminister Nordrhein Westfalens plant einen öffentlichen Brief zum Zwecke, den RWE und seine pflegeleichte Anhängerschaft möglichst bald im Profifußball zu sehen; Das Dschungelbuch 2015 wird komplett von der ersten Elf des FC Schalke bestritten und §33 Absatz 2 der Straßenverkehrsordnung verhindert einen rot weissen

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Aber Scheiss drauf, Heimsieg ist nur einmal im Jahr!

Ach Rot Weiss Essen: Gerade mal ein Heimsieg, aber im Internet La Paloma pfeifen! Dem Zeigler seiner wunderbaren Welt des Fußballs ist geschuldet, dass eine frei gestossene Chaostheorie nicht nur ein Tor, sondern auch fast zehn Millionen Klicks weltweit erzielt hat. Gäbe es doch bloß pro Million Klicks einen Ligapunkt, um die Tabellensituation ein wenig aufzuhübschen. Der gefeierten Niederlage gegen

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Medien!

Eigentlich bedarf es in Zeiten „sozialer“ Medien direkte psychologische Betreuung für Sportler, Trainer und Verantwortliche um mit der bisweilen menschenverachtenden Pöbelei, eingehackt in PC oder Smartphone, fertig zu werden. Den einen dann vom Hof getrieben, werden schon mal die Messer gegen den nächsten gewetzt. Je nach Ausrichtung „unterstützt“ von Medien, die alles andere als objektiv agieren und sich die „Meute

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Durch`s finstere Tal wandern wir!

Platz Zwölf. Fakt! Näher an der Abstiegszone als an der DFB Auslese. Im regionalen Pokal mühsam weiter. Kein überzeugendes Spiel bis hierhin. Spielerisch und kreativ betrachtet. Der Einsatz jedoch stimmt 90  Minuten plus Nachspielzeit.  Die Grätsche bekommt Applaus, der Wundbrand auf einer Arschbacke anerkennende Blicke. Aber, es fehlt das „Aaaah“ und „Oooooh“ über diesen einen öffnenden Pass, seinen tödlichen Vetter

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