Kategorie-Archiv: RWE

So schön sind die Reisen niemals gewesen, wie sie in den Augenblicken des Heimkommens sind (Erich Kästner).

Kommenden Freitag dürfte für viele der erste Stadionbesuch seit langen Monaten anstehen. Und möglicherweise stellt sich dem einen oder der anderen die Frage, wie das noch geht, so mit dem Stadiongang. Also ganz langsam und der Reihe nach: Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr. Eine angenehme Zeit, um nach dem Frühstück mal raus zu kommen.  Man darf natürlich im Jogger

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Supercalifragilisticexpialigetisch

Samstag geht es endlich wieder für uns los. Keine neue Liga ist eben auch wie ein neues Leben. Dort wo einstmals der große Helmut Schmidt mit seiner Loki eine nach der anderen durchgezogen hat, beginnt für Christian Neidhart und seine Mannen der abermalige Versuch, dieser Regionalliga zu entfliehen. Es wird auch wirklich an der Zeit, diesen Schritt zu gehen, denn

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Der Sonntagsanzug

Taufkleid und Kommunionanzug. Brautkleid und Hochzeitsanzug. Die Kleidung für den Abschlussball oder auch die würdevollen Textilien für den allerletzten Gang. Die Frage nach dem „Was ziehe ich an“ ist wohl eine der bedeutendsten in der Geschichte der Menschheit. Außer, man (oder Frau) ist Fußballfan. Dann stellt sich mittlerweile vor jeder Saison eine noch viel bedeutendere Frage: Und zwar die nach

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Endlich wieder Senfflecken auf dem Trikot.

Herzlake: Erstaunen lag in seinem Gesicht, als Roland Sauskat neunzig Minuten vor Spielbeginn aus dem Hasetal-Stadion kam. War es doch kein Problem, einfach dort hinein zu spazieren. Das Tor sperrangelweit geöffnet, so dass auch die komplette Mannschaft des RWE nebst Entourage über den eigentlichen Gästeeingang Zugang fand, um mit Sack und Pack über den Platz zu den Kabinen zu latschen.

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Das war`s und ab dafür.

Das Endspiel ist gespielt, mein absolutes Lieblingsland hat daheim leider in seiner Königsdisziplin Elfmeterschießen nicht oft genug eingenetzt. Die Queen ihrerseits war sicher not amused. Ich hätte es den „Three Lions“ nach fünfundfünfzig Jahren durchaus gegönnt, mal wieder etwas in die Höhe stemmen zu können. Auch wenn ich mit dem Wunsch spätestens dann so ziemlich allein auf weiter Flur stand,

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Eine Ode an das Spiel. Und an Sandro Wagner.

Ich habe es wirklich versucht, beziehungsweise war es mir zu Beginn wirklich Wumpe: Das Interesse an dieser gerade laufenden Europameisterschaft war einfach nicht vorhanden. Es passt für mich nicht wirklich in das aktuelle Zeitgeschehen, dass Mannschaften kreuz und quer durch unseren Kontinent jetten um Fußball in Stadien zu spielen, die mal konform, und mal über Gebühr gefüllt sind. Der DFB

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Sehr respektvoll.

Zuallererst, das gebietet die sportliche Fairness: Glückwunsch der zweiten Profimannschaft von Borussia Dortmund zur Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg. Viele Vereine und Fans der dritten Bundesliga freuen sich nun schon unbändig darauf, in der Roten Erde antreten zu dürfen. Oder in Brackel. Im Westfalenstadion oder der Glückauf-Kampfbahn. Das entscheidet sich in Dortmund ja schon mal spontan, je nach Windrichtung

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Etwas respektlos.

Was mich nach diesem Wochenende abseits der Traurigkeit dann doch verblüfft zurücklässt, ist die subjektive Wahrnehmung, wie sich der fußballerische Wertekompass bei so vielen immer mehr verschiebt. Ein Verein wie Rot-Weiss Essen hat immer schon viele „Gönner“ gehabt, die dem Verein vonne Hafenstraße von Herzen Misserfolg gönnen und sich mit jedem weiteren Jahr Nichtaufstieg hämisch die nächste Kerbe in den

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„Denk immer daran: Ein Verein, der Freunde hat, ist nie ein Versager!“

So (oder so ähnlich) sprach Clarence, seines Zeichens Engel Zweiter Klasse in Frank Capras Klassiker „Ist das Leben nicht schön!“ zu dem verzweifelten George Bailey, der seinen Aufstiegsmut nach Köln verloren hatte und sich schon in die renaturierte Berne zu stürzen drohte. Natürlich wissen wir, dass dieser Klassiker aus dem Jahre 1946 ein gutes Ende nahm und der junge James

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Das Gericht zieht sich zur Beratung zurück!

Hajo Sommer fragt sich: „Wo ist hier die Fairness“ geblieben? Ich sach ja immer schon, der Kleeblatt-Hajo ist ein guter Typ! Schließlich fragen wir uns schon seit geraumer Zeit, wo rund um das Gewese der Dortmunder Zweitvertretung die sportliche Fairness und die Chancengleichheit für alle geblieben ist. Wahrscheinlich war jetzt aber weniger der BVB über die gesamte Saison hinweg, als

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Straße des 5.Juni

Wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommen von irgendwo zwei Unentschieden her. Nachdem auch hier im (Jubiläums-)Blog vor einer Woche nach monatelangem Daueroptimismus die Aufstiegssegel gestrichen wurden (um nervlich wieder in ruhigere Fahrwasser zu gelangen), zeigt uns der Fußball, dass nichts unmöglich ist. Und in dieser so extremen Saison der Regionalliga West schon mal gar nicht. Der eigentlich schon

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„Am Ende wird alles gut. Leider befinden wir uns erst am Anfang vom Ende“ ©ERnst Ferstl

Diese Saison verlangt nicht nur den Spielern und Vereinsvertretern unglaublich viel ab. Auch als Fan ist man arg strapaziert und würde seine Nerven gerne mal auf der Massagebank durchkneten lassen. Es hat Kraft gekostet, so lange an den Aufstieg zu glauben und dass ohne Wenn und Aber auch ständig zu kommunizieren. Sogar ungefragt. Es gab so viele tolle Spiele unserer

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The End

Seit 1967 quälte sich Jim Morrison mit seiner Band „The Doors“ zumeist am Ende eines Konzertes fast zwölf Minuten durch die von ihm geschriebene musikalische Klagemauer „The End“. Grund für den fatalistischen Singsang war das Verarbeiten einer Trennung. Dieser Song hätte aus Essener Sicht über weite Strecken durchaus die Titelmelodie für das Halbfinalaus gegen den SV Straelen darstellen können. Die

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Das Bier gewinnt!

Ab heute ist Schluss mit lustig. Die ungestörten Überholmanöver auf dem Tabellenhighway to Hell sind Geschichte: Borussia Dortmund startet wieder in den Trainings- und Ligabetrieb. Mit sicherlich exakt ausgewogener Anzahl an Spielern, um allen Auflagen gerecht zu werden. Fünf Spiele gegen drei Spiele bei zwei Punkten im Voraus: Die Karten liegen weitestgehend auf dem Tisch. Vielleicht sollten wir spätestens Sonntag

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Der Kicker.

Wenn man in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung arbeitet, ist der Tod ein regelmäßiger Begleiter. Wir begleiten unsere Lieben bis zu ihrem letzten Tag. Dann ziehen wir die weißen Handschuhe an und tragen den Sarg bis zur letzten Ruhestätte. Immer ein bewegender Moment. Manchmal wickelt man ihn relativ emotionslos ab, oftmals ist man sehr traurig und manchmal steht

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Fish & Chips

Es geht auf Mitternacht zu. Aus den angeschlossenen PC Boxen dudelt „Marillion“ und gibt mit ihrem (für mich) einzig wahren Sänger „Fish“ gerade „Heart of Lothian“ zum Besten. Wir sind aus Gründen natürlich alle mehr „Hibs“ als „Hearts“ und ebenso natürlich macht Marillion auch mit Steve Hogarth am Mikrofon seit Urzeiten weiter grandiose Musik. Sollte man sich unbedingt mal in

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Vier!

„Dortmund wird nervös, Dortmund wird nervös…Dortmund, Dortmund, Dortmund wird nervös……“ Soll mir doch keiner erzählen, dass in dem Mehrgenerationen-Spielerhaus an der Strobelallee nicht doch so langsam die Nervosität ausbricht, in Anbetracht der aktuellen rot-weissen Punkteausbeute und zeitgleicher Aufarbeitung der eigenen temporären Torflaute. Unter vier Toren macht man es gerade nicht daheim und das Gegentor der Homburger wurde im Spiel gegen

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Eine Tüte Buntes

Sechs Spiele noch für unseren RWE, fünf Spiele noch für die Zwote des BVB, dann wissen wir endlich, was Aufstiegssache ist. Ich gehe weiter fest davon aus, dass die mit Abstand intensivste Aufstiegsparty nicht am Borsigplatz, sondern anne Hafenstraße gefeiert wird. Allen aktuellen Spekulationen zum Trotze. Mittlerweile weiss ich ja, warum mir das exzessive „Wer will wen und vor allem

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Totgesagte leben länger

Moooooment: Zu den Gefühlen der letzten Tage komme ich noch später im Text und bediene mich dazu in Auszügen der letzten Kolumne. Was ich mich aber gerade komplett irritiert, sind die Abgesänge der 11Freunde und von Liga3-Online auf unseren RWE. Unter der Überschrift lesen sich beide Artikel durchaus zugewandt, lassen bisweilen Bedauern erkennen und beziehen sich auch auf auf das

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Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher (Charlie Rivel)

Das war eine ziemlich aufregende Sause über 95 Minuten am Mittwochabend im Stadion an der Hafenstraße. Und ich war heilfroh, als der Schlusspfiff ertönte. Realistisch betrachtet hätte es bei andauernder Spielzeit sonst womöglich noch das zweite Tor für die Borussen gegeben oder der Unparteiische hätte irgendeinen Dummsinn gegen uns gepfiffen. Grund zu dieser Annahme bot die unglaublich beeindruckende Physis der

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Wer zusammen gewinnt, der auch gemeinsam verliert.

Das sollte unter Sportlern und Fans eigentlich von Haus aus gemeinsamer Konsens sein. Wie wissen aber natürlich alle, dass es leider nicht so ist. Schmerzhaft festzustellen aktuell in den Kommentarspalten nach der ersten Pflichtspielniederlage unserer Mannschaft seit dem 2. Februar 2020. Wenn ich mich in meiner Emotion gerade nicht verrechnet habe, wurde mit dem heutigen Spiel am Flinger Broich seit

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Em·pö·rung [Substantiv, feminin /die]

Quasi aus dem Nichts kamen heute die genauen Spielansetzungen und TV Übertragungen für das kommende Viertelfinale im DFB-Pokal auf den Tisch. Und was soll man schreiben, außer: Sie haben es wieder getan! Vier Spiele, davon drei frei zu empfangen. Man ahnt: Das Spiel unseres RWE gegen die Kieler Sportvereinigung Holstein gehört nicht dazu. Unabhängig von allem Quotenwahn und der statistischen

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Die fünfte Kalenderwoche: Mittwoch.

Mit nacktem Oberkörper sitzt Felix Herzenbruch vor einer Traube seiner Mitspieler und greift sich fassungslos vor Freude an den Kopf. Dieser Moment kurz nach Abpfiff ist das Bild des gestrigen Abends, denn es umschreibt die Leistung unserer Mannschaft auf das Trefflichste. Völlig platt, das Trikot den Emotionen geschuldet und dann dieser Blick. Diese Szene gehört von einem großen Künstler auf

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Die fünfte Kalenderwoche: Dienstag (Danach).

Man mag sich gerade lebhaft vorstellen, wie Günter Barchfeld und all die anderen Rot-Weissen Seelen dort oben auf Wolke neunzehnhundertsieben stehen und dieser Mannschaft applaudieren. Diese Mannschaft zu begreifen ist nicht mehr in normale Worte zu fassen. Das ist der Inbegriff von „einer für alle und alle für einen“. Bisweilen in bester Handballmanier vor dem Tor festgenagelt, war immer irgendwie

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Die Fünfte Kalenderwoche: Dienstag (Davor).

Spieltag. Kurze Nacht gehabt, die Gedanken rund um das Runde wollten nicht aufhören. Pyro blitzte vor dem geistigen Auge über der alten Westkurve auf. Selbst der alte Haudegen Rolf Töpperwien lag gefühlt mitsamt des allseits bekannten Kommentars zu seinen bisherigen dreiundzwanzig Berufsjahren mit im Bett. Heute Abend im 18:30 Uhr MESZ ertönt also der Anpfiff zu einer weiteren Episode von

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