Monatsarchive: Oktober 2008

Einen Schritt vor,

und manchmal zwei zurück, so stellt sich die sportliche Situation des RWE momentan dar. Wird die Wormatia aus Worms überzeugend bezwungen, muß man sich den Preußen aus Münster ziemlich blöd geschlagen geben. Gestern haben die Rot Weissen aber wieder einen Schritt nach vorne gemacht, und die „Bauernlümmel“ des SC Verl mit 2:1 bezwungen. Welch klassisches Ergebnis in Zeiten der Torflut

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"Wege entstehen im Gehen und die Taktik ist relativ"

Diese bedeutungsschwangeren Worte stammen nicht von Lothar Matthäus, stellen kein neues Bonmot von Hans Meyer oder eine bislang unveröffentlichte Weisheit von Sepp Herberger dar: Nein, dieser Satz entstammt dem Geist von Diego Maradona, der nun zum neuen Nationaltrainer Argentiniens bestellt wurde. Es muß der Geist von Diego Armando Maradona sein, dieser fußballerische Genius, den sein Land so liebt, so dass

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Alle neune

Die, in Fußballspiele, hintereinander gewonnen, und schon ist man Tabellenführer. So erging es dem SV Eintracht gestern. Während wir in Münster zu leiden hatten, bezwang der heimische SV Eintracht den langjährigen Kontrahenten aus Hannover vom dortigen SV Arminia mit 4:2. Wieder sechs Tore in einem Spiel, wieder ein doch recht kurioser Spielverlauf, so wurde es uns auf dem Heimweg zugetragen.

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Falsch gedacht.

Ich gebe zu, daran, dass ein Fußballspiel drei Optionen nach Spielschluß bietet, habe ich nicht gedacht. Ich bin ausschließlich von einem Sieg ausgegangen. Nicht, dass ich die Preußen unterschätzt habe! Aber das ganze Drumherum sollte doch meiner Meinung nach Ansporn genug für den RWE sein, um zu dokumentieren, dass die vierte Liga mindestens eine zu tief ist. Kaum tiefer sinken

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Bittere Pille

Der RWE hat bei den Preußen aus Münster in deren Anno Tuk Stadion mit 1:3 verloren. Soweit nur die Fakten, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Momentan fühle ich mich eher wie eine Klobürste beim berühmten Griff in ihren Bestimmungsort. Ziemlich…..enttäuscht halt.

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Vorbildcharakter

Unser nächster Erstligist ist in Holland beheimatet, genaugenommen in unserer „Nachbarstadt“ Enschede. Und der heutige Urlaubsbummel bot mindestens die Möglichkeit eines fotografischen Quickies am umgebauten Stadions des FC Twente. Das Stadion heißt nun nicht mehr Arke Stadion, sondern ist nun die Festung eines nahe gelegenen Bierkonzernes. In das Stadion konnte ich heute nicht, aber allein, wie der FC Twente von

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Old School, Part 2: Die Musik

Vor acht Jahren hat die Band um den ältesten Schüler der Welt, Angus Young, ihr letztes Album veröffentlicht. Nun sind AC/DC mit ihrem neuen Album Black Ice wieder da. Und, alles ist gut, und alles wie früher: Getrieben von den zwei Akkorden der Rhythmusgitarre, unterstützt vom treibenden Bass feat. Drums, bringt sich der Schülersprecher mit seiner Leadgitarre immer wieder grell

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Old School, Part 1: Der Sport

Sonntag spielt der RWE bei den Preußen aus Münster. Nicht nur sportlich ein reizvolles Duell, sondern vor allen Dingen DAS Highlight aus Fansicht in diesen düsteren Zeiten der Zweitvertretungen im Überfluß. Schwarz-Weiß-Grün gegen Rot-Weiß, das erfordert nicht zuletzt seit den unschönen Ereignissen im Mai 2002 eine dritte Gruppe auf den Rängen: Das oft zitierte „Team Green“. Ich befürchte noch eine

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Verbalvendetta

Der Capitano meines Herzens nimmt ausgerechnet die beiden Spieler indirekt in Schutz, denen ich bislang attestiere, in ihrer eigenen sportlichen Wahrnehmung jenseits von gut und böse angekommen zu sein. Da gilt es doch einmal genauer hinzugucken. Und schon bei der „Recherche“ stelle ich fest: Das, was zur Zeit in und rund um die Nationalmannschaft abläuft ist eigentlich kaum zu bewerten.

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Gib mich die Kirsche

das „ISDT Archiv“ wurde wieder um zwei weitere sehenswerte DVD`s rund um den Fußball erweitert:Zum einen habe ich es endlich geschafft, die wunderschöne Dokumentation aus dem Jahre 2002 „Im Westen ging die Sonne auf“ von Wolfgang Ettlich mein Eigen zu nennen. Im Untertitel heißt es da: „Kleine Geschichten von Kohle und Fußball“. Der Begriff der Kohle ist hier definitiv doppelt

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Schubladendenken

Freitag war ja die Wormatia aus Worms an der Hafenstrasse zu Gast. Und mit der Mannschaft auch ihre Fans. Geschätzte 100 an der Zahl, also zwei Busse voll. Die „Sups Worms“ haben sich extra schick gemacht, frei nach dem Motto: „Schlips it“. In der zweiten Halbzeit wurde dann etwas die Contenance verloren, denn im Angesicht der Niederlage und dem Pegel

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Pflichtveranstaltung

Es gibt so Spiele, zu denen zieht es den Fan nicht, weil man den Besuch in Ansätzen begründen könnte. Es ist eher diese irrationale „Fandenke“: Pflichtgefühl verbunden mit der zukünftigen Argumentation, wenn man mal wirklich keine Lust hat: „Aber ich war gegen den Tabellenletzten da, und Du nicht“. In meinem Falle eigentlich völliger Humbug: Ich fahre lieber von Haus aus

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Ente Rot Weiss

Fußball ist Kultur, und somit weit mehr als die 90 Minuten auf dem grünen Rechteck. Das ist auch gut so, bedingt es doch Erlebnisse, wie das am vergangenen Donnerstag: Ein Abend mit Willi „Ente“ Lippens im „Riff“ in Bochum, präsentiert von scudetto.de. Irgendwie hatte ich so gar keine Idee, was Bernd und mich dort erwartete. Schließlich war meine Hauptintention, einen

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Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrn………usw.

Nein,ich habe nichts getrunken, sondern die Überschrift stellt tatsächlich den Namen einer kleinen Gemeinde im Nordwesten Wales dar. Es handelt sich dabei um die Bezeichnung der Waliser in ihrer eigenen Sprache namens Cymraeg für dieses heimische Fleckchen Erde. Übersetzt bedeutet der Name: „Marienkirche in einer Mulde weißer Haseln in der Nähe eines schnellen Wirbels und in der Gegend der Thysiliokirche,

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Zu Null

Zwei Spiele, 10 Tore. Entschlüsselt stellt sich das so dar: Der RWE gewinnt sein Altbierpokalspiel beim ehemaligen Zweitligisten, dem FC Remscheid (formerly known as BV 08 Lüttringhausen Remscheid) mit 7:0. Nächster Gegner wird nun die Fortuna aus Düsseldorf (mal wieder) sein. Da der RWE dann den klassentieferen Verein stellt, findet die Partie an der Hafenstrasse statt. Die restlichen drei Tore

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Persona non grata

Natürlich ist der Spieler Kevin K. gefrustet, ob seines Daseins als Tribünenbeobachter des gestrigen Spiels der Mannschaft, der er sich ja nun zwingend zugehörig fühlt. Das vermittelt ja schon allein sein Status Quo als Werbeikone. Und eigentlich ist es ja ein gutes Zeichen, wenn sich ein Sportler darüber ärgert, nicht nominiert worden zu sein. Das sollte Ehrgeiz wecken und zu

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Bundes Adler

Ein Torwart, sein Name und eine logische Überschrift. Der Leverkusener Rene Adler hat ein gutes Debüt in der Nationalmannschaft hingelegt. Die neue Nummer 1, Robert Enke, hat sich im Training einen Kahnbeinbruch zugezogen. Da schließt sich der Kreis, und läßt doch einen außen vor: Enke, Adler, Kahn (wenn auch nur als Diagnose)…wer redet im Tor noch von Jens Lehmann? Zurecht,

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Gut gebrüllt, Tiger

Besondere Leistungen sollen auch eine besondere Erwähnung finden. Kein Problem, kann ich doch wieder meiner britischen Fußballseele freien Lauf lassen. Selbst, wenn es sich um Hull City handelt. Also weder um den FC Liverpool, noch um Leyton Orient, meine Inselfavoriten. Aber, dieser Verein hat etwas geschafft, an dem sich der RWE durchaus orientieren sollte. Wunschdenken halt. Also: Die „Tigers“ waren

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Schiessbude

Mit Grausen wurde ich heute daran erinnert, dass der Herbst nicht nur wunderschöne Farben, sondern auch die Kirmes mit sich bringt. Nur gut, dass ich keine besuchen muß, denn einen unverzichtbaren Bestandteil einer jeden finde ich ja für 90 Minuten am Heideweg: Die beiden Tore im Eintracht Stadion sind zu Schiessbuden mutiert. Und das hat sich nicht einmal zum Nachteil

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Mythos?, Teil 1

Wie lange kann man von seinem Ruf existieren oder andersherum gefragt, ist dieser Ruf überhaupt noch gerechtfertigt? Fakt ist ja, dass der RWE in seiner Historie so viele Dramen erlebt hat, dass es zwei Vereinen zur Ehre gereichen würde. Fakt ist aber auch, dass der Verein quasi seit der Zeit nach Georg Melches nicht nur auf dem Rasen mit personellen

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Aufarbeitung

ich bemühe mich verzweifelt, etwas zu „Papier“ zu bringen, was mir erklären könnte, ob es den Mythos RWE noch gibt, oder ob sich der Verein nicht schon seit 1971 auf dem absteigenden Ast befindet. Im Prinzip kann mir das ja egal sein, denn die jeweilige Liga ist auch nur eine Zustandsbeschreibung der sportlichen Leistung. Das Gesamtbildnis „Verein“ und die Treue

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